Denkt ihr, dass leistungsloses Einkommen beziehen verwerflich ist?

6 Antworten

Harz IV bzw Bürgergeld (Tatsächlich leistungsloses Einkommen) zu beziehen finde ich schon verwerflich solange man mindestens eine Möglichkeit hat, selbst etwas für seinen Lebensunterhalt tun zu können.

Die was du aufgezählt hast, haben keine leistungslosen Einkommen weil das eingehen von Risiko auch eine Leistung ist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Wissen aus vielen Büchern plus eigene Erkenntnisse.

Was andere "denken", is doch völlig wurst.

Es gibt sog. passive Einkommen. Wie z.B. aus den von Dir genannten Beispielen. Was soll daran "verwerflich" sein?

Der Unternehmer jedoch arbeitet in der Regel selbst auch :)

Was soll daran "verwerflich" sein?

Sag du es mir! In der sind Regel Menschen gegenüber Personen, die unverdientes Einkommen beziehen, negativ eingestellt. Ich weiß nicht wie oft ich schon Menschen gesehen habe, die über “Harzer” wettern.

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@Schnons

"Hartz IV" hat nichts mit passivem Einkommen zu tun, sondern ist eine vom Gesetzgeber gewährte Geldleistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes.

Mit passivem Einkommen hat das absolut gar nichts zu tun.

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@Agamemnon712

Die Gemeinsamkeit von “passivem Einkommen” und Harz IV ist, dass es Einkommen ist, welches ohne eigene Arbeitsleistung bezogen wird. Darum frage ich, ob und warum du das Beziehen dieser moralisch unterschiedlich bewertest. Das es nicht das selbe ist, ist klar.

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Was es nicht gibt, kann schwerlich verwerflich sein.

Es gibt kein leistungsloses Einkommen?

Beinhaltet das Bürgergeld und Harz IV, bzw. siehst du das auch nicht als leistungsloses Einkommen?

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@Schnons

Das ist in wirtschaftlicher Hinsicht kein Einkommen, sondern eine Transferleistung.

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@FordPrefect

Tatsächlich ein Begriffsspielchen.

Wenn es dir beim vernünftigen beantworten der Frage hilft, definiere ich dir das Wort “Einkommen” aus der Fragestellung als “Geld, welches ohne eigene Arbeit, beziehungsweise ohne angemessene Proportion von Geld und Arbeit, einer Person ausgezahlt wird.”

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@Schnons

Nein, es ist eben kein "Begriffsspielchen".

Bei Einkünften handelt es sich um Einnahmen, die der Betreffende aktiv oder passiv erzielt, bei Transferleistungen hingegen um staatliche Leistungen zu Lasten der Allgemeinenheit. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

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@FordPrefect

Die gemeinsam haben, dass sie ohne eigenleistung bezogen werden. Nun erkläre mir bitte, warum diese Dinge unterschiedlich bewertet werden, wenn du ein Interesse daran hast auf die Frage zu antworten.

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@Schnons
Die gemeinsam haben, dass sie ohne eigenleistung bezogen werden.

Nein. Genau das ist pure Demagogik.

Selbst der reine Kapitalanleger tut selbstverständlich etwas für seine Einkünfte - indem er Kapital einsrtzt, und somit das entsprechende Risiko trägt. Übrigens bis hin zum Totalverlust.

Der Transferbezieher tut hingegen tatsächlich gar nichts. Er trägt somit auch keinerlei Risiko oder Verpflichtung.

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@FordPrefect

Was ändert ein Risiko daran, dass keine Leistung erbracht wird?
Der Harz IV Empfänger riskier übrigens z.B, dass ihm die Leistungen gekürzt werden und er nicht genug zum Leben hat, wenn er auf Harz IV.

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Das Zur-Verfügung-stellen von Wohnraum ist eine Leistung.

Nein. Der Bau und die Wartung von Wohnraum bedeutet Arbeit beziehungsweise Leistung, aber für das zur Verfügung stellen muss man keinen Finger krumm machen.

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@Schnons

Das ist typischer verdrehter Links-Unsinn ohne jede Substanz.

Das Zur-Verfügung-Stellen von Wohnraum ist eine zeitraubende und kostspielige Angelegenheit. Genau deswegen hat sich der Staat ja nach den Neue-Heimat-Skandalen aus dem sozialen Wohnungsbau seinerzeit weitgehend zurückgezogen. Es war Bund, Ländern und Kommunen schlicht zu teuer.

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@FordPrefect

Welche Arbeit war das noch gleich, die beim reinen zur Verfügung stellen anfällt? Alle 4 Jahre Verträge aufsetzen und Mietanzeigen ausstellen?

ganz davon abgesehen dass viele Grundbesitzer solche Dinge an Hausverwaltungen abgeben.

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@Schnons

So etwas sagt nur jemand, der von den Tatsachen rein überhaupt keine Ahnung hat.

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@FordPrefect

Dann Klär mich auf! Ist Vermieter doch ein Vollzeitjob?

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@Schnons

Ist es.

Alleine schon sich diesbezüglich immer auf dem aktuellen juristischen Stand zu halten, ist bereits mindestens mühsam. Und private Vermieter nutzen selten eine HV, da das zusätzliche Kosten verursacht, die die Rendite (die ohnehin bei Vermietung bestenfalls bei 3%/p.a. liegt) weiter schmälern würde. Dafür darf der Vermieter permanent nachbessern und investieren, um überhaupt perspektivisch weiter vermieten zu können.

Wir vermieten eine nicht ganz kleine Menge Wohnungen und Gewerberäume. Und ohne Sekretariat wäre das alles alleine schon wegen des ständigen Papierkrieges faktisch nicht mehr darstellbar.

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Vermieter, aktionäre, Unternehmer bieten zumindest Kapital für das Einkommen

Bei Leuten, die nicht arbeiten KÖNNEN, ist nichts verwerflich

Bei Leuten, die könnten, aber nicht wollen, ist das verwerflich . Sie erwarten ja auch, dass ANDERE für SIE arbeiten.

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