Denkt ihr, dass der prozentuale Anteil der Muslime in den nächsten Jahrzehnten wachsen wird in deutschland?

10 Antworten

Schau mal hier:

Die Dynamik des Prozesses zeigt sich bei den altersbezogenen Zahlen: Je jünger die Menschen sind, desto höher ist der Anteil mit Migrationshintergrund: Bei den Kindern unter fünf Jahren betrug er 38,5 Prozent, davon aus vorwiegend islamischen Ländern ein Anteil von 14,9 Prozent an der gleichaltrigen Bevölkerung. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist im Durchschnitt jünger (35,4 gegenüber 46,9 Jahre), und sie hat mehr Kinder. Das zeigt auch die im Mikrozensus ausgewiesene durchschnittliche Haushaltsgröße (2,3 gegenüber 1,9). Schon wegen des jüngeren Lebensalters und der höheren Kinderzahl der Personen mit Migrationshintergrund wird sich die Zusammensetzung der Bevölkerung weiter verändern. Die Wirkungen eines anhaltenden Zuzugs treten hinzu.
Großstädte sind Vorreiter dieser Entwicklung. So haben in Berlin bereits 31,3 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund, bei den Kindern unter sechs Jahren sind es 47,4 Prozent. Das verteilt sich sehr unterschiedlich auf die Stadtbezirke: Im Bezirk Neukölln - mit 328000 Einwohnern für sich genommen eine sehr große Stadt - haben 43,9 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund, bei den Kindern unter sechs Jahren sind es 65 Prozent.
In Berlin kommen unter den Menschen mit Migrationshintergrund 391000 aus islamischen Ländern, das sind 34,0 Prozent der Berliner mit Migrationshintergrund und 10,7 Prozent der Berliner Gesamtbevölkerung. 62000 der Migranten aus islamischen Ländern leben in Neukölln. Sie sind durchweg besonders kinderreich und stellen in Neukölln 40 bis 50 Prozent der Schulkinder.

Quelle: Feindliche Übernahme von Dr. Thilo Sarrazin, Seite 248-249

Die Zahl wird erstmal steigen, aber auch wieder sinken, wenn sich die Vernunft durchsetzt, wie es bei den Christen auch der Fall ist, die sich in immer größerer Zahl von ihrem Glauben befreien.

Ob ja oder nein hat keine Bedeutung, weil alle Religionen bald nicht mehr existieren werden. - Offenbarung 17:15,16

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Nur das mit dem "bald" ist ein Problem. Es weis keiner, wie lange dieses bald noch dauern wird. Vielleicht haben wir dann schon 99% Muslime?

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@Rudigems

'Bald' ist das Lieblingwort der Zeugen Jehovas nach ihrem Desaster 1975. Mit 'bald' kann man Menschen fast unendlich lange hinhalten....

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@Rudigems

Wenn das so wäre, hätten wir längst keinen Staat mehr, sondern eine praktisch entvölkerte Erde.

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@Peter109Jordan

Das denke ich mal so gar nicht. Der einzige Ort, wo ich Gott als Thema ernst nehme ist im Bett, wenn man mich da beschreibt.

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Nein, denke ich nicht. Die Muslime werden einfach zu viele Nachkommen haben, die sich in der Jugend, nicht mehr für den Islam begeistern können. Sie sehen die deutschen Freunde und Freundinnen, wie gut es ihnen ohne Islam geht, und möchten das auch für sich haben.

Daneben, sehen die Kinder, das Muslime in Deutschland oft ausgegrenzt werden. Das gefällt ihnen nicht. Und, Muslime kommen immer mehr mit dem Internet in Berührung, wo sie sich qualifiziert informieren können. Das wird dazu führen, das die Zahl der Muslime sinken wird, und nicht steigen.

Ich fürchte, das ist weitverbreitetes Wunschdenken.

Es gibt Studien und Untersuchungen, welche darauf hindeuten, daß die erste Generation (Gastarbeiter) noch weit mehr versucht hat, sich zu integrieren, als nun die 3., die sich erst recht durch ihren Glauben und ihr "Anderssein" definiert und bewußt vom Rest der Gesellschaft abgrenzt. Die muslimische Community ist mitlerweile so stark, zahlreich und etabliert, daß, wer nicht will, es auch nicht nötig hat, sich zu integrieren. Im Gegenteil, Anpassung wird als Schwäche betrachtet und man fordert immer mehr Zugeständnisse. Und das spiegelt auch meine Lebenserfahrung (Kontakt mit Muslimen in meiner Kleinstadt seit meiner Schulzeit in den 70ern).

Ich empfehle, hier die Ergebnissen einer Studie des Innenministeriums nachzulesen, besonders ab "Welche Einstellungen haben Muslime in Deutschland?" :

https://juergenfritz.com/2018/03/28/wie-muslime-ticken/

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Nein, denke ich nicht. Da es immer noch die „Aussteiger“ gibts, die das aber nicht offen zugeben.

Ebenso kommen genau die gleiche Anzahl "Einsteiger" dazu. Wir bekommen viele Kinder, wir werden immer mehr.

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@KamTashtaki

Aha, ja, genau! Wäre ja schön, wenn es mit den Kindern so wäre! Selbst in Deutschland nicht mehr! Wenn das so wäre, dann würde man nicht so einen Tamtam um „Kinder bekommen“ machen!

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@KamTashtaki

Ist nur die Frage, ob die "Einsteiger" mehrheitlich Muslime bleiben. Ich glaube das nicht. Meine Erfahrung geht eher dahin, das Muslime auch merken, ob ihnen der Islam Vorteile bringt oder nicht.

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@Relenaj

Nun, eine Schweizer Volkszählung von 2000, welche auch Religion und Nachwuchs auswertete ergab folgendes Bild zur Anzahl der Kinder je Frau in ihrem Leben, geordnet nach Religionszugehörigkeit.
Hindus: 2,79
Islam: 2,44
Juden: 2,06
Katholiken: 1,41
Atheisten: 1,11

Eine Auswertung dazu habe ich abgespeichert, sie ist leider nicht mehr im Netzt aufzufinden. Auf die Schnelle habe ich nur das dazu gefunden:
http://www.naktuell.de/1204/1204007.html

Man konnte nun dazu argumentiern "Ja, das sind ja nur die frisch eingewanderten, folgende Generationen werden sich anpassen", dies ist aber wahrscheinlich falsch, da die Zahlen ja auch Religionsangehörige umfassen, die bereits seit Generationen in der Schweiz leben. Eine muslimische Frau im Nahen Osten oder in Afrika dürfte im Schnitt wahrscheinlich auch wesentlich mehr Kinder bekommen...

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