Denkt ihr, dass irgendwann alle Drogen legalisiert sein werden?

16 Antworten

Ganz klares Nein. In den nächsten Jahren wird hier zu Lande nicht mal Cannabis legalisiert. »Härtere« Drogen wie Kokain und LSD erst recht nicht. Letzteres nicht mal für medizinische Zwecke. Wer solche Substanzen konsumiert oder konsumieren möchte, wird sich auch über das Verbot hinweg setzen. Ich habe als Teenager auch des öfteren gekifft. Auch diverse »Partydrogen« genommen. Das sie illegal sind, mich nie interessiert hat. 

Da ich schon lange nichts mehr nehme, mir auch relativ egal ob nun dieses oder jenes legalisiert wird oder nicht. Wenn ich bock habe, mal wieder ein zu kiffen, dann besorge ich mir was. Die möglichen Konsequenzen sind mir bewusst und wenn ich erwischt werde, sicher nicht herumheule. Dann ist es halt so. Sehe es selber wie zu schnelles fahren. Entweder es passiert nichts, oder ich habe Pech und werde geblitzt.

Nunja .. in nächster Zeit? Definitiv nicht. Ich bin mir sicher das es selbst noch ein langer Weg bis zur Cannabis Legalisierung sein wird, ein langer Weg der von vielen kurz geredet wird. Bis man dann alle Drogen konsumieren darf, dann noch legal und nicht nur entkriminalisiert wie in Portugal, dass wird dauern.

Portugal hat bereits einen sehr großen Schritt gemacht, doch nach der Entkriminalisierung sollte auch die Legalisierung folgen. 

Ich denke das es irgendwann erst wenige, dann immer mehrere Länder geben wird die anfangen nach und nach zu entkriminalisieren. Irgendwann folgen die ersten Legalisierungen. Allerdings bin ich mir auch sicher das es weiterhin Länder geben wird in denen man für Drogenkonsum hingerichtet wird und / oder Drogen wie Cannabis illegal sein werden.

Nein, einige Drogen sind selbst wenn man versucht dabei auf Grenzen zu achten um nicht süchtig zu werden einfach zu gefährlich.
Abgesehen davon das bestimmte Drogen schon bei einmaligem Konsum unweigerlich zur Sucht führen, haben viele sowohl physische als auch psychische Folgen.

Einen sonderlichen Anstieg an Konsumenten würde man wohl nicht haben, wenn man die ungefährlicheren Drogen legalisiert, denn wer, was auchimmer, nehmen will kommt auch jetzt schon dran.

Aber soetwas wie Meth und ähnliche Stoffe deren ganzer Zweck es ist den Konsumenten abhängig zu machen, während es gleich nebenbei Gift für den Körper ist wird und sollte man nie legalisieren.

Ich bin sehr dafür das man Drogen die in verantwortungsvoller Hand einem einfach nur "einen guten Trip" bescheren erlaubt werden, selbst wenn das Risiko der Abhängigkeit besteht.
Das besteht nämlich schon jetzt bei unglaublich vielen legalen Dingen von denen man es kaum denken würde, viele Leute sind heute z.B. süchtig nach Kaffee ohne es überhaupt zu wissen.
Aber die meisten Dinge die eine körperliche Reaktion wie Hormonausschüttung oder Blockierung auslösen, können eben eine Sucht hervorrufen und dabei geht es nicht nur um konsumierbares wie Medikamente oder Rauschmittel, sondern auch um indirekte Beeinflussung wie sie Medien auslösen können.

Einige "weichere" Drogen werden wohl in Zukunft legalisiert werden da man immer wieder dahingehend pushen wird, aber nach dem wie zögerlich man bei Cannabis ist (auch wenn da mehr als nur die Droge dran hängt, durch Hanf kann man einige Industrieprodukte ablösen) wird sich da nicht unbedingt viel schnell tun.

Nein, einige Drogen sind selbst wenn man versucht dabei auf Grenzen zu achten um nicht süchtig zu werden einfach zu gefährlich.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich möchte hier keine Droge verherrlichen. Aber eine Sucht nach einmaligen Konsum, wie man sie immer darstellt, gibt es nicht! Die Sucht besteht eigentlich darin, das man den Rauschzustand wieder und wieder erleben möchte. Genau das führt dann im schlimmsten Fall zur Abhängigkeit. Was den Rest angeht, dir da aber soweit zustimmen kann. Eine Legalisierung würde die Zahl der Konsumenten nicht rapide nach oben schnellen lassen. Die Legalisierung würde aber nebenbei für mehr Sicherheit sorgen. Jetzt holt sich der ein oder andere etwas illegal. Weiß aber nicht wirklich auf was er oder sie sich einlässt. 

Wären Drogen (welche auch immer) legalisiert, gäbe es zumindest reine Substanzen, die unter staatlicher Aufsicht verkauft werden. Ein Teil der Steuern müssten aber auch gleichzeitig wieder in die Suchtprävention fließen. Das sollte in meinen Augen grundsätzlich so sein. Auch bei Tabak und Alkohol. Das ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestsatz für Suchtprävention genutzt werden muss. Es heißt immer »Raucher belasten die Krankenkassen«. Das aber der größte Teil durch Steuern an den Staat abgeführt werden, wird gerne verschwiegen. Bei Alkohol auch nicht viel besser. Aber da nicht zu weit ausholen will. Eigentlich nur Anmerken wollte das es immer zwei Seiten der Medaille gibt. 

Auch beide Daumen hoch, das du Medikamente und legale Genussmittel aufgezählt hast, die von vielen unbedenklich geschluckt werden, ohne mal darüber nachgedacht zu haben. Ich selbst nehme nur noch etwas, wenn es wirklich nicht anders geht. Grippe-Impfung - was ist das? Siehe da, die letzten Jahre nichts von gehabt. Kaffee? Geh mir weg damit. Nicht mein Fall. Da gönne ich mir lieber literweise Tee. ;)

LG medmonk 
.

1
@seife23

@medmonk

Ich fand deinen Kommentar gut =>DH.Als ehemalige Drogenabhängige kann ich zu dieser Diskussion um eine Legalisierung vor allem eines sagen:So,wie es z.Zt. läuft,ist es nur ein riesiger Verbrauch an Ressourcen.Ich kann dir in relativ kurzer Zeit relativ problemlos illegale Substanzen wie z.B. besorgen-aber es wird sehr schwierig für mich,ein hochpotentes,LEGALES Medikament aufzutreiben-erkennst du die Problematik?

So,wie der Mensch nunmal ist,wird sich ein Verbot diverser Rauschmittel niemals 100%ig durchsetzten lassen.Es werden immer Mittel und Wege gefunden,entsprechende Vorschriften/Gesetzte zu umgehen-u Lasten der Konsumenten und der Steuerzahler, die die Gegenmaßnahmen  bezahlen müssen.

MMn wäre eine Legalisierung die einzige vernünftige  Option-d.h. sog. "harte" Drogen ausschließlich auf Rezept,bei "weichen"Drogen käme es auf die Wirkstoffgruppe an:Marihuana ist bei weitem harmloser als die meisten Amphetamine,also müssten hierbei natürlich Unterschiede gemacht werden.Das Drogen(und damit meine ich auch Marihuana) generell NICHT in die Hände von Jugendlichen gehört,sollte dabei klar sein.Ich wäre,gerade in bezug auf Marihuana,auf eine Altersfreigabe ab 21 Jahre.

Allerdings gehört eine Menge politischer Wille WELTWEIT dazu,ein solches Modell durchzusetzen-und da sehe ich z.Zt. keinerlei Bemühungen  von seiten der Politik...

0

Was möchtest Du wissen?