Denkt ihr das auch, was er sagt?

13 Antworten

nein, es sei denn, die Spiritualität ist irgendwann verloren gegangen....ich mag Menschen, die mit beiden Beinen in der Realität stehen

Spiritualität (von lateinisch spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgriechisch ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne „Geistigkeit“ und bezeichnet eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung.

Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit. Während Religiosität die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint,[1] beinhaltet (religiöse) Spiritualität zusätzlich die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig angesehenen Religion oder Weltanschauung.

Auf der Jahrestagung 2010 der „Grünen Akademie“ allerdings konnte nur ein Minimalkonsens über die Bedeutung des Begriffs Spiritualität erzielt werden: Spiritualität sei „etwas anderes als der schnöde Mammon“ (Formulierungsvorschlag des Trend- und Zukunftsforschers Eike Wenzel).[2] Der Soziologe Detlef Pollack stellt eine zunehmende Säkularisierung der deutschen Bevölkerung fest, im Zuge derer sich insbesondere die katholische und evangelische Kirche gegenüber der kirchlich unabhängigen, spirituellen Bewegung positionieren müsse.[3]

es sei denn, die Spiritualität ist irgendwann verloren gegangen

Sie ist nicht verloren gegangen, sondern immer präsent. Die meisten Menschen haben nur keine Verbindung zur Spiritualität (mehr)...

ich mag Menschen, die mit beiden Beinen in der Realität stehen

Genau dies wird mit der Aussage 'die eine menschliche Erfahrung machen' zum Ausdruck gebracht: Ohne einem Bodenkontakt wird man keine menschlichen Erfahrungern machen (können)...

Gruß Fantho

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Ja, ich sehe das genauso. Der Mensch ist ein spirituelles = geistiges Wesen, das in der Einschränkung der Materie Erfahrungen macht, die in der Welt des Geistes nicht möglich sind.

Ich gehe davon aus, dass das Leben in der Materie den kleineren Teil der menschlichen Existenz ausmacht. Das Leben in der Welt des Geistes, auch Ewigkeit (= Zeitlosigkeit) genannt, dagegen ist das wesentliche der menschlichen Existenz.

Seit Albert Einstein das Raum-Zeit-Kontinuum entdeckt und beschrieben hat, ist es verständlicher geworden, dass dies eine Lebensbedingung ist, aber nicht die einzige. So wird auch verständlich, dass Hellsehen und Déjàvu-Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum sich ereignen.

Teilhard de Chardin hat das kurz und knapp ausgedrückt.

--> Hellsehen und Déjàvu --> ein Blick über den Tellerrand der Zeit

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Ja, genauso sehe ich das auch.

Menschen wurden erschaffen, um den Seelen eine Möglichkeit einer Erdinkarnierung geben zu können, damit eine Seele menschliche Erfahrungen machen kann. Seelen sind geistig-spirituelle und feinstoffliche Wesen...

...und über die menschlichen Erfahrungen gelangt eine Seele zur geistigen Reife...

Gruß Fantho

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