Denkst du es ist gut, viel befriedigend zu wissen aber nichts hervorragend oder besser nur eine Sache sehr gut, den Rest aber mangelhaft?

7 Antworten

Von Experte kami1a, UserMod Light bestätigt

Für eine gepflegte Konversation ist eine gute Allgemeinbildung wichtig. Die Vielseitigkeit der Untergaltungen macht diese spannender.

Bei der Arbeit ist Spezialistentum gefragt. Je spezieller dein Fachwissen ist, je besser wird dein Erfolg sein. Zu viel Allgemeinwissen kann zum Zerdenken der auftretenden Probleme führen. Besonders problematisch wird es dann, wenn das Spezialwissen nicht ausreicht für die beste Lösung. Wer ohne große Allgemeinbildung an die gerade zu bewältigende Aufgabe heran geht, wird weniger Zweifel haben, als jemand, der aus dem Wissen in anderen Gebieten Problematiken erkennt.

In den USA werden darum an der high school Spezialisten ausgebildet. Die sind dann viel effektiver bei der Arbeit als die Menschen in Deutschland, bei denen zwar die Allgemeinbildung besser ist, doch wie PISA festgestellt hat, wenn man in die tiefe geht, kaum noch etwas vorhanden ist. Die Umstellung ist dementsprechend nun auch in Deutschland angekommen und ich bin manchmal erschrocken, was bei Studenten an Allgemeinbildung fehlt, was für mich noch selbstverständlich war.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Lieben Dank für den Stern.

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Es ist immer die Frage, was genau Du umsetzen möchtest. Wenn Du beruflichen Erfolg haben möchtest, brauchst Du fast zwangsläufig Spezialwissen in einer Sache.

Wenn Du aber Leute auf Partys beeindrucken willst, ist ein breit gefächertes Wissen ganz gut.

Hallo gerkor!

Breites Wissen ist wichtig da kann es in Details auch Lücken geben.

Und : Richtiges Lernen und Verstehen fängt erst nach der Schule an

Albert Einstein :

Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information. 

Dir einen schönen Tag

Eine gute Allgemeinbildung sollte die Voraussetzung einer Spezialisierung sein, so wie man erst laufen und dann tanzen lernt.

Allrounder sind im gewissen Maße auch Spezialisten, können alles gut, aber nichts sehr gut.

In der Motorrad und Pkw Industrie werden solche Allrounder gerne als die

Eierlegendewollmilchsau bezeichnet.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
 - (Schule, Gesellschaft, Politik und Gesellschaft)
Von Experte Udavu bestätigt

Im 17. Jahrhundert gab es in Frankreich das gentil-homme-Ideal. Dies besagte, dass man von allen Bereichen ein wenig wissen sollte, aber man in nichts perfekt sein sollte. Der Gedanke dahiner war, dass man sich zu allen erdenklichen Themen prima unterhalten konnte, aber nie besserwisserisch oder dozierend auftrat. Das war in den Salons der Reichen und Schönen sehr beliebt.

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