Denkfehler? Dichte/Schwebemethode

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1 Antwort

Auftriebskraft ist gleich der Gewichtskraft der verdrängten Flüsigkeit. Ein schwebender Körper verdrängt immer ein Volumen wie er auch selbst hat. Da spielt das Volumen des Körpers keine Rolle, da ja immer das gleiche Volumen der Flüssigkeit verdrängt wird. In der Praxis wäre es sehr schwierig eine Flüssigkeit mit exakt der gleichen Dichte wie der Körper herstellen zu wollen, deshalb macht man die Dichtebestimmung nach der Schwebemethode so. Der Körper wird zunächst genau verwogen und dann in die Flüssigkeit gehängt, die eine etwas kleinere Dichte hat. Losgelassen würde der Körper sofort zum Boden absinken. Die Kraft, an einem dünnen faden gemessen, die den Körper am Absinken hindert wird gemessen. Jetzt kann man die Dichte des Körpers berechnen.

blablacrab 22.10.2012, 20:09

Hm an sich logisch aber der Körper schwebt ja, dann müsste die gemessene kraft doch null sein??

UNd selbst wenn ich jetzt etwas messe (mit dermohr westphalschen waage wird ja keine kraft gemessen) was mus ich dann machen um die dichte zu bestimen?

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DrAbeNikIanEdLe 22.10.2012, 20:29
@blablacrab

Wenn der Körper tatsächlich echt schwebt, dann ist die resultierende Kraft Null und seine Dichte somit gleich der Dichte der Flüssigkeit. Geht er nur nicht unter, weil er an einer Schnur hängt, wirkt über diese Schnur eine Kraft, die von der Dichte des Körpers abhängt (dafür muss man aber afaik sein Volumen kennen). Kann man bei der Mohr-Westphalschen Waage nicht direkt die Dichte ablesen?

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blablacrab 22.10.2012, 20:40
@DrAbeNikIanEdLe

Also ich weiß inzwischen das der Körper echt die dichte der flüssigkeit hat wenn er schwebt, man kann die Dichte an der waage tatsächlich direkt ablesen aber nur wenn der senkkörper das richtige volumen hat.

Deshalb kann ich dann danach einfach den richtigen Senkkörper mit dem festkörper austauschen und die dichte der Flüssigkeit und somit auch des Festkörpers bestimmen.

Also ich weiß wie ich seine Dichte bestimme aber ich verstehe immernoch nicht warum(!) denn das Volumen des Körpers keine rolle spielt weil wenn ich dieses vergrößern würde, müsste ich ja auch die dichte der flüssigkeit anders einstellen bis er dann schwebt? Oder nicht?

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DrAbeNikIanEdLe 22.10.2012, 20:53
@blablacrab

Also, die Auftriebskraft, die auf einen Körper wirkt ist gleich der Gewichtskraft auf das von ihm Verdrängte Wasser, in Formeln (φ Dichte Flüssigkeit, V Volume von Körper = Volumen des verdrängten Wassers, g Fallbeschleunigung, ρ Dichte des Körpers, m Masse, Indizes jew. In Klammern, w Wasser, g Gewichts-, a Auftriebs-).

F(a) = F(gw) = m(w) = φ g V,zusätzlich wirkt Gewichtskraft auf den Körper sein:

F(gk) = ρ g V, da diese Kräfte die einzigen sind und un entgegengesetzt wirken gilt für die resultierende Kraft F:

F = F(a) - F(gk) = φ g V - ρ g V = g V (φ-ρ), für den fall des Schwebens ist F = 0, wodurch φ=ρ gelten muss, ansonsten wirkt eine resultierende Kraft, die man messen kann und durch die bei bekanntem V und φ eindeutig ρ bestimmt ist, wird V größer, wachsen beide Kräfte, aber es interessiert nur die Differenz der Kräfte...

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blablacrab 22.10.2012, 20:59
@DrAbeNikIanEdLe

ahhh! Boah danke!! Ich hatte einfach immer F(gk) nullgesetzt und dann krieg ich natürlich irgendeinen unsinn raus !!

DANKE

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