Denken die Deutschen wirklich daran, dass die Flüchtlinge aus Asien, Syrien und Norafrika in Deutschland integriert werden?

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17 Antworten

Ich glaube ein Großteil der deutschen Bevölkerung beherrscht die lateinische Sprache auch nicht und kommt prima ohne aus...
Was die lateinische Schrift angeht kann es zwar sein, dass es schwieriger ist und länger dauert eine Sprache bzw. ihre Schreibweise zu lernen, wenn man zusätzlich die ganze Schrift neu lernen muss, aber lernen kann man es trotzdem. Willst du jetzt Diskriminierung basierend auf der Schrift betreiben?

Die Sache bei Kriegsflüchtlingen ist doch, dass sie sich ihre Situation nicht wirklich ausgesucht haben. Die hatten keine Zeit zu langer Planung, geschweige denn vorher ein paar Jahre Deutsch zu lernen.
Bei Wirtschaftsflüchtlingen ist das ein bisschen was anderes, aber an der Armut z.B. in vielen afrikanischen Staaten sind die Industrienationen, also auch wir definitiv mit Schuld. Das kann man also auch nicht einfach als "nicht unser Problem" abtun.

Wie kommst du überhaupt darauf, dass die Flüchtlinge in ihrer Heimat nicht schon etwas gelernt haben, also bereits einen Beruf beherrschen? Mit der Annerkennung der Ausbildung hier könnte es natürlich schwierig werden, aber dafür können die Flüchtlinge doch nichts.

So oder so werden die Menschen, die hier leben wollen, Deutsch lernen müssen. Es gibt bereits einige Angebote, die bei uns auch sehr gut besucht sind. Dass da Arbeit und Probleme auf uns zukommen ist klar, aber für machbar halte ich das durchaus.

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Kommentar von Nunuhueper
08.06.2016, 22:21

"Willst du jetzt Diskriminierung basierend auf der Schrift betreiben?"

Stopp jetzt mal, was hat die Fähigkeit, keine lateinische Schrift lesen oder schreiben zu können, mit DIskriminierung zu tun? 

Und, jeder der nicht Arabisch kann, wird dann von allen Arabern diskriminiert?

"Die Sache bei Kriegsflüchtlingen ist doch, dass sie sich ihre Situation nicht wirklich ausgesucht haben."

Da sind viele ganz anderer Meinung, ob nicht doch die tatsächlichen syrischen  Kriegs-Flüchtlinge ( 20 Prozent) selbst zum Bürgerkrieg beigetragen haben, denn sogleich seit dem Beginn  des Arabischen Frühlings 2011 haben sie sich bewaffnet und damit den Krieg befördert.  Sie wollen heute auch gar keine Friedensverhandlungen und wenn, nur mit unerfüllbaren Bedingungen.

Die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen (Diplome, Zeugnisse) ist enorm schwierig, sogar wenn sie vorhanden sind. Die meisten fehlen, wie auch andere Papiere. Oder sie sind gefälscht. Spezialisten sind nicht gleich Spezialisten. Davon können russische Einwanderer ein "Lied singen", fast alle hatten ein sowjetisches Diplom als Ingenieur, aber auf einem anderen Niveau, als das von ihnen bei uns  gefordert wurde.

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Sprache lässt sich lernen und Buchstaben auch. Es ist auch eine Schönfärberei, dass die "Gastarbeiter" alle gut Deutsch sprechen würden. Aber es geht trotzdem. Solange wir ein reiches Land sind, das viel auffangen kann, geht das. Das ist wie im ehemaligen Jugoslavien. Solange Tito seine Hand drauf hatte, waren die untereinander gute Nachbarn. Danach haben sie sich die Kehlen durchgeschnitten - und das nach Jahrhunderen Multikulti! Was fehlt, sind Analysen ohne Scheuklappen, ohne "Flüchtlings-" und "Migrantenveredlung". Dieser moralische Wattebausch, mit dem alle Probleme eingelullt werden.

Es ist ja nicht so, dass wir keine Problemgebiete hätten, keine Parallelgesellschaften. Nicht nur "mit Migrationshintergrund"! Die Rockergangs bilden auch Parallelgesellschaften als Prämienexemplare unserer verkorksten möchte-gern-antiautoritären Erziehung. Und die immer mehr entartenden Fußball-Hardcore-Fans. Da geht eine ganze Kommunikationskultur in die Binsen. Das Witzige ist nur, dass unsere Gutmenschen die innerdeutsche Entartung der antiautoritären Unerziehung gerne als "nicht-meins" ins Meer kippen würden und dafür Menschen importieren wollen, von denen sie die Einstellung gar nicht kennen, z.B. ein kruder Antisemitismus, eine extrem rückständige, religiös verankerte patriarchale Einstellung und Frauenverachtung.

Was aber unbedingt geklärt werden müsste, wäre Integration unter den Bedingungen der digitalen Welt. Denn die - nicht immer geglückte - Integration der "alten Gastarbeiter" war eine Integration ohne Fernrückbindung an die Heimat und Gleichgesinnte. Die da kommen haben alle Smartphones und schließen sich untereinander schneller kurz, als unsere Polizei gucken kann - siehe Köln. Die sind kulturell eben nicht mehr "isoliert" mit Druck zur Anpassung. Die können ihre Kultur patriarchaler Rückständigkeit hier weiterleben. Unsere türkischen Nachbarn z.B. schauen gar kein deutsches Fernsehen und bekommen die kritischen Kommentrare zu Erdogan gar nicht mit. Die lassen sich direkt von Erdogan und seiner türkischen Propagandamaschine berieseln. Dem steht dann die Sorglosigkeit unserer Moralsäusler gegenüber. Träumen bis der Rock runtergezogen wird. Dann nach der Polizei schreien, die man vorher noch äbäh gefunden hat.

Ich wäre sehr gespannt, wie Deutschland in 50 Jahren aussieht. Leider - oder Gott sei dank - werde ich das nicht mehr erleben. Neugierig wäre ich schon.

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In der Schrift ein Problem zu sehen ist einfach nur lächerlich. Leute, die bereits ein anderes Schriftsystem gelernt haben, lernen so ein einfaches System wie die lateinische Schrift mit so wenigen Buchstaben spielend.
Dass sogar junge Leute, die noch nie mit einem Schriftsystem zu tun hatten, das Schreiben innerhalb weniger Monate lernen, kann ich auch eigener Anschauung bestätigen.

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Nur mal kurz zur Sprache:

An meiner Uni gibt es einen Kurs (4 Std./Woche), in dem man neben dem Vollzeitstudium innerhalb von 5 Monaten die arabische Schrift sowie die Grundlagen der arabischen Sprache erlernen kann. Nach 5 Monaten ist man, sofern man aktiv mitarbeitet, in der Lage, arabisch zu schreiben, zu lesen und kann einfache Unterhaltungen führen ("Wo ist Strasse XY?" - "Guten Tag, ich heisse X, komme aus Y und meine Hobbies sind Z." - "Kann ich bei Ihnen ein Hotelzimmer für folgendes Datum reservieren?"). Das schafft man, wohlbemerkt, während man nebenher 40-50 Stunden pro Wochen anderweitig arbeitet/studiert. Glaubst du wirklich, dass motivierte Menschen, die sich fast ausschliesslich damit befassen, Deutsch zu lernen, umgekehrt Jahre brauchen, bis sie lesen, schreiben und sich grundlegend verständigen können?

Der Kurs ist übrigens nicht für Arabisch- oder Sprachstudenten. Ich kenne eine ganze Menge Mathematiker, Physiker und Informatiker, welche diesen Kurs oder vergleichbare Angebote für Chinesisch/Japanisch belegt und abgeschlossen haben.

Abgesehen davon muss man bei bereits gebildeten Leuten nicht auf Grundschulniveau beginnen. Die Fähigkeit, ein Haus zu bauen, zu schreinern, Mathematik zu betreiben oder sich als Pfleger um kranke Menschen zu kümmern, hängt nicht von der Sprache ab und muss in einer neuen Sprache nicht neu erlernt werden. Nur das Vokabular fehlt natürlich, aber jemand, der bereits weiss, worüber er sprechen will, erlernt dies deutlich schneller als jemand, der sich Wissen komplett neu aneignet.

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Viele der Flüchtline aus Asien bzw. Syrien wollen liebend gerne wieder in ihre Heimat zurück. Bei denen handelt es sich aber auch um Kriegsflüchtlinge, sie fliehen vor einem Krieg den wir z.B. durch Waffenlieferungen mitverursachen.

Die Wirtschaftsflüchtlinge werden bleiben wollen, da ihre Existenz bei ihnen zuhaus ebedroht ist. Woran auch wir schuld sind, da wir unseren ganzen Müll für Dumpingpreise nach Afrika verkaufen und die Wirtschaft in Afrika total zerstören. Fischerei gibt es auch kaum noch, da unsere Fischerflotten alles weggefischt haben.

Von daher ist das jammern auf sehr hohem Niveau. Aber natürlich sollte die Last nicht nur Deutschland tragen. Und man sollte die Integration auch sinnvoll gestalten und nicht einfach jeden und alles ins Land lassen, auf dauer schadet das denen und uns.

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Ja dass war auch das große Problem in den 60er - 70er Jahren mit den damaligen Gastarbeitern! Außer dass diese häufig schon etwas gelernt hatten und es (zumindist damals klar war) dass sie hier "nur" eine kurze Zeit hier arbeiten und nicht Sesshaft werden sollen. Da hat man ja schon gemerkt dass jemand der keinerlei Grundwissen der deutschen oder englischen Sprache hat und auch noch nicht unsere Schriftzeichen kennt ersteinmal ca 10 Jahre braucht um da Firm zu werden!

Und bis Sie sich hier in dem Land angekommen (also mit Deutschland  und unserer Kultur verbunden fühlen) dauert es zum Teil 1 - 2 GENERATIONEN!

Also was meiner Meinung nach da laufen wird, dass man versuchen wird den Flüchtlingen so gut es halt irgendwie geht und so schnell alles bei zu bringen damit sie irgendwie im Alltag klar kommen und irgendwas machen können...was ist Merkel und co auch noch nicht klar ist aber auch egal, weil der Beratervertrag ja sowie so schon klar gemacht ist!
Auch toll ist, dass die Deutsche Wirtschaftslobby riesig aufgeschrien hat als der Mindestlohn für Flüchtlinge doch nicht abgeschafft werden sollte...also für mich klingt dass eher dass man den Arbeitsmarkt im Allgemeinen irgendwie eine Verjüngung geben will um somit wieder mehr Druck aufbauen zu können!

Ja dass mit der Ausbildung und mit den Prüfungen stimmt aber es gibt schon jetzt Programme für Flüchtinge die in Ihrem Heimatland studiert haben auf Englisch und sogar teilweise auf der Muttersprache dieses Studium fertigzustellen in Deutschland (also für einige Studiengänge).

Darauf wird es hinauslaufen denke. Dass man zumindest alles nochmal auf Englisch anbietet und Teilweise in einer 3ten oder 4ten Sprache die dann hier in Deutschland sehr weit verbreitet ist.

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Kommentar von Pauli1965
08.06.2016, 13:30

Und die jetzigen Flüchtlinge haben nichts gelernt oder studiert ? Da sind genügend Leute dabei die auch einen Beruf gelernt haben, Sogar Ärzte. Und ich denke die allermeisten würden lieber wieder in ihr Land zurückgehen, als hier für immer bleiben.

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Hallo,

die Menschen sind nicht immer auf Grundschulniveau. Sie beherrschen nur die Sprache (dazu gehört auch die Schrift) noch nicht.

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Ich glaube das ist den bewusst  politischen gewollten multikulturellen Wandel der durch linke Politiker betrieben wird zunächst egal. Ganz offen sieht man die Mixtur im Sport und  im TV.. Vorbild das ZDF. Ich wünsche mir das diese Politik den Machern voll um die Ohren fliegt. Bisher bekommen die nicht viel mit weil sie dort wohnen wo kaum ein Flüchtling sich eine so sau teure Wohnung leisten kann. Die Menschen mit geringen Einkommen werden solche oder jene Erfahrung damit machen.. denn dort werden die neuen Fachkräfte untergebracht.

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Sie glauben gar nicht, wie schnell man eine Sprache lernen kann, wenn man es nur möchte....................

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1.Es braucht keine Integration nach deutschem Muster.

2.Du wetterst hier immerzu aus der Sicht eines Türken. Inwiefern steht es dir (zu) über Araber, Afrikaner usw. zu urteilen, die nach Deutschland kommen?

3.Nein, die Leute können nicht bald in der Gesellschaft in Deutschand unterkommen. Das ist auch die Absicht des generierten Flüchtlingsstroms.

4.Das hat wenig mit lateinischen Buchstaben oder Deutschlenntnissen zu tun.

5.Und wenn diese Leute die Ausbildung machen wo sollen sie arbeiten? Herrscht in Deutschland Arbeitskräftemangel?

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Au weia, in was für simplen Kreisen denkst du denn?

Nur weil man eine Sprache nicht spricht, heißt das nicht, dass man beim Lernen auf Grundschulniveau beginnen muss. Wer sich integrieren will, der lernt eine neue Sprache relativ schnell.

Der Großteil der zu integrierenden HAT eine Ausbildung. Die muss man nicht neu machen, nur weil man in ein anderes Land zieht. Sicher, bei manchen Berufen muss man um die Anerkennung der eigenen Ausbildung kämpfen, aber wo ein Wille ist, ist auch da ein Weg.

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Sollte hier mal ein Krieg ausbrechen und du musst flüchten, stellst du dich dann hin und lernst erst die Sprache und die Gesetze des Landes wo es dich hin verschlägt?

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Kommentar von peace1287
08.06.2016, 13:15

Das verstehen solche Leute nicht. Ich wünsche ja eigentlich niemanden so etwas mitmachen zu müssen. Aber wenn ich mir manch Deutschen ansehe. Samt der Anti Humanistischen Einstellung, würd ich mir fast wünschen, das es so manch einen Deutschen auch mal so ergehen würde... 

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Also ich habe schon als Sozialarbeiter mit Flüchtlingen aus Somalia, Afghanistan, Syrien usw gearbeitet. Als sie nach Deutschland kamen, sprachen sie kein Wort Deutsch. 

Jedoch war ich erstaunt darüber wie schnell viele von ihnen so gut Deutsch konnten, dass eine normale Unterhaltung in der Deutschen Sprache möglich war.. (Ich bin mir sicher, dass ich wesentlich länger brauchen würde um eine neue Sprache von Grund auf zu lernen!)

Mit anderen Worten. Ich weis aus erster Hand, dass du nur Schwachsinn erzählst!

Auserdem hat die Sprache bzw. das Verständnis eine neue Sprache zu erlernen, nicht das geringste mit der Schulbildung zu tun! 

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Warum sollte das nicht klappen ? Die vielen Gastarbeiter aus den 60 er und 70 er Jahren haben es doch auch geschafft.

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Kommentar von Maisstueck
08.06.2016, 12:52

Meine Mutter und Vater konnten kein richtiges Deutsch.

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Kommentar von AlienFactory
08.06.2016, 12:57

Die waren ja auch arbeitswillig und wurden ja dadurch förmlich automatisch gezwungen sich zu integrieren.

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Wenn die Flüchtlinge nur auf Zeit Asyl gewährt bekommen, dann müssten sie sich nicht integrieren.

Von vornerein steht fest, dass sie nicht mehr zurück in ihr Land reisen und ihre Heimat wieder aufbauen.

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Das wird eher 2 bis 3 Generationen dauern, bis die Flüchtlinge vollständig integriert sind.

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nein. Nach jüngsten Meinungsumfragen denkt die überwältigende Mehrheit der Deutschen, dass die Einwanderermassen aufgrund ihres niedrigen Bildungsstandes nicht integrierbar bzw aufgrund ihrer islamischen Orientierung auch gar nicht integrationswillig sind.

Diese Meinung deckt sich mit den Erfahrungen mit eingewanderten Moslems in Frankreich, Niedelande, Belgien, GB und Schweden, wo in allen grösseren Städten Parallelgesellschaften gebildet wurden, sog. no-go Areas.

Lesetipp:

Heinz Buschkowsky - "Neukölln ist überall" Ullstein 2012

Udo Ulfkotte - "Mekka Deutschland"

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