Denken die Deutschen sehr oft an das Dritte Reich und ihre Geschichte?

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23 Antworten

Ich bin Mitte 40 und auch sonst in der Mitte des Lebens und der Gesellschaft.

Das Thema ist für mich nicht täglich präsent, aber ich habe feine Antennen dafür, wenn es tendenziell in die rassistische, fremdenfeindliche Ecke geht. Strack sind meine Antennen besonders dann, wenn zur Begründung Dinge angeführt werden, die ihren Ursprung im Nationalsozialismus haben.

Mein ganz persönliches, tägliches Erleben wäre völlig friedlich. Der Wiederspruch fängt erst hier an, andere soziale Medien nutze ich nicht.

Für mich ist die Auseinandersetzung damit also eher virtuell, als tagtäglich im Alltag erlebt.

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Ich bin Jahrgang 2000. Das, was damals geschah, war zahlreiche Jahrzehnte vor meiner Geburt, lange, bevor ich lebte, lange bevor meine Eltern lebten. Selbst meine Großeltern haben´s nur flüchtig mitbekommen. (Meine Familie wurde vertrieben)

Ich fühle mich für das, was damals geschah, in keinster Weise verantwortlich. Ich habe den notwendigen Abstand zu diesem Themenbereich, um plausibel darüber zu urteilen. Was ich finde, ist: Jeder Deutsche, jeder, der hier lebt, muss sich, irgendwann in seinem Leben, mit unserer Vergangenheit, den grausamen Erfahrungen dieses Terrorregimes auseinandersetzen. Er muss nicht in die Tiefe gehen, aber er sollte wissen, was damals geschah, warum das geschah und was für einen Einfluss das auf unser Denken und Fühlen hat.

Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein. Wir sind ein Land von Dichtern und Denkern, Komponisten, Erfindern, Wissenschaftlern! Ich bin kein Nationalist, aber ich bin stolz, Deutscher zu sein. Aber mit diesem Stolz folgt eine Verantwortung: Die Verantwortung, unsere Vergangenheit zu kennen. Und aus diesen Fehlern zu lernen.

Nicht nur die Verbrechen des dritten Reichs, auch die Kolonialverbrechen beispielsweise, wie den Völkermord an den Herero und Nama.

LG

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Kommentar von Rocker73
04.02.2017, 00:36

Ich finde, wenn man die Nazikeule schwingt, dann bedarf es triftige Argumente, warum man diese Waffe benutzt. Das wäre Einteilung der Menschen in Rassen, Sozialdarwinismus, Antisemitismus und so weiter.

Ansonsten wäre ich ein wenig vorsichtig, Populismus ist nicht gleich Neonationalsozialistisch!

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Meine Generation und die davor hatte nichts mit dem 3. Reich und dem Weltkrieg zu tun. Ich informiere mich auch darüber. Das finde ich auch sehr wichtig. In meiner Klasse ist ein Junge, der dauernd Witze reißt. Zb Sieg Heil- Wie Geil. Oder er ruft mitten in der Pause "Stalin" . Als ich ihn mal gefragt habe, ob er auch wisse wer das ist, dachte er es wäre der russische Präsident (das ist wirklich mein Ernst). Als ich ihm mal eine altes Foto vom Holocaust (mit Opfern aus einem KZ darauf) gezeigt habe , hat er sich bloß darüber lustig gemacht, dass sie nakt waren. Ich bin im 8. Jahrgang, und finde, dass schon früher in der Schule darüber gesprochen werden sollte. Nicht weil es bei uns viele Vorurteile oder Rassisten gibt (wobei ich das bei dem Jungen von dem ich sprach schon finde) sondern, weil jeder den Schrecken und die Sinnlosigkeit von dieser Diktatur erfassen sollte. Um zu lernen das man darüber keine Witze macht. Solche Leute haben einfach keine Ahnung. Sie wollen auch nichts darüber wissen. Warum? Weil sie selber Angst davor haben. Ich wiederhole nochmal : Ich habe nichts mehr mit dem Krieg zu tun. Aber das ist kein Grund sich nicht darüber zu informieren.

Übrigens wollte ich nochmal einwerfen das meine Eltern früher noch, wenn sie in Frankreich waren, oft als Nazischweine beschimpft wurden. Oder ihnen auf der Autobahn der Hitlergruß gezeigt wurde. Das war vor 20 Jahren...

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Kommentar von adabei
17.02.2017, 21:18

Ich habe das in Frankreich nie erlebt, auch nicht vor 40 Jahren.

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Kommentar von LedZeppfan
18.02.2017, 15:02

Kommt sicher auch darauf an WO in Frankreich man ist.

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Jeder Mensch wie er meint, ich z.B habe auch Verwandtschaft in der Schweiz und ich denke da in jeder Situation immer anders. Zumindest wenn es eine Situation mit einem Ausländer ist b.z.w ein Konflikt, dann gibt es bei mir auch manchmal den Gedanken(Blöder Türke) wobei ich nichtmal etwas gegen Ausländer habe, nur wenn man so einen Konflikt hat, kommt man halt nur mit so einem Zeug^^.

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Die Zeit ist ein Teil der Deutschen Geschichte, ein unrühmlicher zweifellos, aber das kann man nicht rückgängig machen.

Was man aber tun kann, dass sich so etwas wiederholt.

Dazu ist es notwendig sich vor Augen führen, wie das geschehen konnte. Was waren die ersten Anzeichen? Wie hätte man damals reagieren müssen? Warum konnte es nicht verhindert werden.

Wenn diese Erkenntnisse dazu dienen, dass die heutigen Bürger ein "Frühwarnsystem" entwickeln können, um Entwicklungen dieser Art bereits im Keim ersticken zu können dann ist es wichtig sich mit der Politik der damaligen Zeit beschäftigt zu haben.

Aber im alltäglichen Leben spielt das für den überwiegenden Teil der deutschen Staatsbürger keine Rolle.

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Hallo, 

ich bin 25. ich habe den Krieg nicht mit erlebt. 

Für mich ist der Krieg das 3. Reich schlimm. 

Ich denke nicht täglich daran, aber man wird oft damit konfrontiert. Gerade durch die Politik. Die negativen Parteien... die Nachrichten... 

ich gebe zu ich denke oft an das 3. Reich zurück wenn ich irgendwo etwas von Anschlägen höre... ich kann mir nicht vorstellen wie es damals war. Aber ich rede oft mit meinen Eltern darüber. Meine Mutter kommt aus Chemnitz, der ehemaligen DDR. Erst heute also gestern am Freitag haben wir wieder darüber geredet wie es damals war. 

Auch wenn ich verreise hab ich Angst als deutsche dumm behandelt oder abgelehnt zu werden wegen der Vergangenheit.

Ich bin stolz deutsch zu sein, trotz der damaligen Geschichte. 

Aber ich schäme mich dafür was damals passiert ist. Ich schäme mich für die Dummheit der Menschen von damals! 

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Kommentar von glaubeesnicht
04.02.2017, 00:40

Gute Antwort! Aber schämen mußt du dich dafür nicht! Du kannst ja nichts dafür! Aber man kann dafür Sorge und Verantwortung tragen, dass so etwas nicht wieder passiert.

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Die deutsche Geschichte ist mir ehrlich gesagt ziemlich peinlich und ich bin unangenehm berührt, wenn ich ständig im Fernsehen von Guido Knopp daran erinnert werde. Ich frage mich oft, wie so viele Menschen dieser Karikatur mit seinem lächerlichen Bärtchen verfallen konnten. 

Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann ich gut nachvollziehen unter welchem Druck einige wenige Leute damals standen und warum sie trotzdem mitgemacht haben, obwohl sie keine Nazis waren. Aber ich kann nicht verstehen, warum so viele andere von diesem Schwachk...pf und von seinen Ideen so begeistert waren. Diese Massenhysterie, dieser Glaube an den Kerl bis in den Tod ist mir vollkommen unverständlich und wirklich sehr peinlich. 

Im alltäglichen Leben denke ich so gut wie niemals an den Krieg und an die deutsche Geschichte. Doch man kommt nicht daran vorbei. Ob man will oder nicht, es kommt immer wieder etwas darüber in den Medien oder ein Minister weist in den Nachrichten darauf hin und begründet seine Handlung mit der deutschen Geschichte. Wir schleppen diese Geschichte also mit uns herum. Sie wurde uns aufgebürdet und wir tragen sie alle, obwohl noch nicht einmal ein Prozent unserer Bevölkerung sie erlebt hat. Manchmal wünsche ich mir, dass man sie endlich ruhen lassen würde, denn ich bin es Leid diese Last zu tragen. Es ist ein Erbe um das ich nicht gebeten habe. Aber was ich auch unternehmen könnte, ich werde dieses Erbe nicht los und muss damit leben.

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"Nazi" wird häufig als  Schimpfwort benutzt, ohne das der Benutzer den Begriff definieren könnte.

In vielen Schulen ist die neuere Geschichte, wie überhaupt die Geschichte Deutschlands , ein Stiefkind und Zeitzeugen sind jetzt über 80 Jahre alt und sterben aus.

In der Schweiz wird in den Schulen ebenfalls ein krudes Geschichtsbild vermittelt, denn viele Menschen glauben an den Wilhelm Tell als historische Persönlichkeit.

In der Schweiz gibt es aber die Stiftung Helvetia, die mit einem Autorenkollektiv der Schweizer Universitäten ein Standardwerk über die Geschichte der Schweiz und der Schweizer, Helbig & Lichtenhahn Verlag Basel, herausgibt.

So eine Aktivität würde ich mir für Deutschland auch wünschen.

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In Deutschland behandelt man den zweiten Weltkrieg in Geschichte lange und ausführlich. In den meisten Fällen ist ein Hinweis wie "das ist rechts!" eher so gemeint, das etwas leicht missverstanden und als rechte Propaganda gedeutet werden könnte, was sich kein heute lebender Deutscher wünschen kann.

Formulierungen wie "Ey du Nazi!" fallen nicht wirklich in den Bereich Hinweis, sondern eher in das breiet Spektrum der Beleidigungen. Da wird dann jeder noch so kleine Zusammenhang genutzt und die Begründungen sind teilweise (wenn sie denn überhaupt vorhanden sind) an den Haaren herbei gezogen. Die Bezeichnung Nazi allgemein und ohne weitere Bedenken als Beleidigung zu verwenden ist übrigens kein deutsches und auch kein nur auf deutsche Staatsbürger bezogenes Phänomen. Richtig skuril wird es allerdings erst wenn "besorgte Bürger" (also die BB nicht die SS [kleines Beispiel für eine einigermaßen sinnlose Begründung]) vor einem Flüchtlingsheim so etwas wie "Ihr linksversifften Nazisäcke!" skandieren :D

Beispiel:

Ich habe mir mal die von dir bisher gestellten Fragen angesehen und dabei bemerkt, dass du sehr viele Fragen stellst bei denen du gezielt qualitative Vergleiche zwischen der Schweitz und Deutschland anstrebst. Dabei argumentierst du als Schweizer, verständlicher Weise, für dein Heimatland, also die Schweiz. Da Patriotismus immer auch mit der Ablehnung oder Zurückstufung anderer Länder einher geht (anders ist es auch nicht möglich, wenn man ein Land hervorhebt, fallen dadurch automatisch alle anderen relativ gesehen zurück), könnte ich dich jetzt als Nationalist deklarieren. Wenn du nun noch für die Werte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität einstehst, kann ich dich ohne weitere Probleme als nationalistischen Sozialisten oder sozialistischen Nationalisten betrachten; kurz um:

Der Spruch "..., du Nazi!" lässt sich sogar auf dich deuten.

Und an dieser Stelle noch ein besonders lustiger, wenn auch leicht makarberer Satz aus dem Schwarzen Humor der BB:

"Ich bin kein Nazi, Sie Volksverräter!"

Da bleibt nur zu sagen: "Immer hin sitzt der mich :)"

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Die meisten Deutschen denken allein alterskonform nicht mehr an Nazideutschland, es sei denn im Geschichtsunterricht oder aus persönlichem, historischen Interesse. Und bei den "Alten" und Zeitzeugen dürfte sich auch zunehmend der "Schleier des Vergessens" über solche Gedanken ausbreiten.

Dies ist so, trotz nationaler und internationaler Absicht mancher Interessengruppen, den Deutschen eine ewige Bringschuld einzureden, oder sie aus Mangel an treffenderen anderen Begriffen mit Vokabular aus der nationalsozialistischen "Schublade" zu beschimpfen. - Ich denke dabei besonders an die "Linken" oder mindergebildete Muslime, wo schon jeder zum "Nazi" oder "Rassisten" gestempelt wird, wenn er nur eine kritische, teils nationale Meinung einnimmt.  

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Aktuell denken u. E. Deutsche eben gerade nicht oder nur so wenig  an den 2. Weltkrieg und die politischen Entwicklungen der Weimarer Zeit, die eine Diktatur und auch  den Krieg ermöglichten.

Man ignoriert die Fakten der Geschichte. Nennt das postfaktisch oder bringt sogar "alternative Fakten ". 

Die ist u.E. nicht nur ein deutsches, sondern ein europaweites, wenn nicht sogar ein weltweites Phänomen ( siehe z.B.  das Vorgehen der Trump-Administration).  

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Der Durchschnittsdeutsche würde daran keinen Gedanken verschwenden, käme es nicht gefühlt dreimal die Woche direkt oder indirekt in den Medien...

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Der Durchscnittsdeutsche denkt nicht täglich an die Nazivergangenheit. Die Generation der alten Nazis lebt nicht mehr.

Für viele Deutsche sind die Nazis nicht die Ahnen, das sind sowas wie Aliens, Ausserirdische mit denen wir nichts zu tun haben. Deshalb ist es gut wenn ab und zu daran erinnert wird, dass die Nazis Unrecht getan haben und unsere Vorfahren waren. Das soll nicht vergessen werden. Sonst passiert es wieder.

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Ähm nein, das tun die Deutschen nicht, an ihre Geschichte denken.
Das meiste sind bewußtlose Reflektionen.

Die Generation, die den Krieg noch erlebte (waren alle im Widerstand), erlebte den Wohlstand, wie nie gesehen (Wirtschaftswunder). Die nachfolgende Generation war/ist in der "Gnade der späten Geburt", wie Altkanzler Kohl (CDU) das nannte.
Die heutige Gesellschaft ist gepalten, in jene mit den Wohlstandsverlusten und jene mit der Zukunftsangst.

Das ist die Kulisse, vor der sich das Drama abspielt.
Verschärft durch den Neoliberalismus im Zuge der Wiedervereinigung und dem Gipfel der Agenda 2010, Urheber die SPD.
Der Stoff auf dem Populismus bestens gedeiht, einschließlich dem Unfug vom Deutschen Reich.
"Deutschland ist der Gewinner des Euro", Kanzlerin Merkel (CDU), nett soweit, nur kommt bei den Bürgern gar herzlich wenig an, von den Gewinnen.

Gewinnen tut die AfD, wer bitte wollte etwa nicht bei den Gewinnern (der Geschichte) sein?
Richtig erkannt, die Agenda 2010 hat die AfD erst ermöglicht.
Der Schoß ist noch warm, aus dem das alles kroch.

Nun tönt es erneut "Deutschland den Deutschen".
Arbeitsministerin Nahles (SPD) erläßt eine Verordnung, die HartzIV Sanktionen zu verschärfen, bei "sozialwidrigem Verhalten"!
Klingeling, das hieß unter den Nazi's "asoziales Verhalten", gar eine Straftat.

Das rührt denn doch an die Deutsche Seele, von Obrigkeitsgläubigkeit und Untertanengeist.
"Sozial ist wer Arbeit hat"...wer keine hat ist gar selber Schuld.
Oder "faul, rauchend, saufend und bildungsfern" O-Ton SPD.

Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.
Da sitzt kein Geschichtsbewußtsein dahinter.

Deutschland Deine Flüchtlinge.
Nicht die von heute, ach was. Die 4 Millionen aus Pommern, Mähren, Ostpreußen, Schlesien, aus Böhmen und Sudetendeutschland, Siebenbürgen, Banat und Russland.
Die waren in Deutschland ähnlich beliebt wie Iraker, Syrer und woher die alle kommen, heutigen Tages.

Geschichte, welche denn?
Deutsche pflegen keine Erinnerungs-, sondern eine Verdrängungskultur.
Nichts ahnend, wer hier alles so gar kein Deutscher ist.
Ungeprüft werden Parolen rezipiert, die ohne Haltbarkeit sind.

Das geht auch so: "Deutschland ist mit dem Euro weitergekommen, als Hitler je mit seinen Panzern. Willkommen im 4. Deutschen Reich." der britische The Guardian.

Die Deutschen denken an Weltmeister, wie Reiseweltmeister, Exportweltmeister, Fußballweltmeister, Formel 1-Weltmeister, aber ganz sicher nicht an ihre eigene Geschichte.

Die Curry-Wurst, lassen wir das, Curry ist ganz sicher kein deutsches Gewürz.

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Ich finde das eigentlich gar nicht so ,bin aber Türke . Ich verbinde deutsche kaum mit Nazis ,sondern eher mit Geschäftstüchtig,Pünktlich und das sie gute Autobauer sind,aber das sie auch verklemmt und spießig sind .Natürlich kann man sowas nicht Pauschalisieren,es sind über all Ausnahmen möglich .Die Deutschen machen sich aber zu viele Gedanken drüber was andere über sie denken.Das ist traurig . Über Amerika wird viel schlimmer gelästert.

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Kommentar von schmerberg
04.02.2017, 14:30

Die Türken denken ja auch nicht immer an die "Befreiung von den Armeniern" oder vergleichen Sultan Erdogan mit Hitler.

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Deutschland wurde offensichtlich in politische Geiselhaft genommen, seitens alliierter Mächte. Eine kurze Epoche von gerade einmal 12 Jahre reichte aus, um Deutschland mittels Schuldkult dauerhaft zu belasten. Selbst anno 2016, über 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs, darf Deutschland keinerlei eigene Entscheidungen treffen, Nationalstolz verkörpern. Kontinuierlich lautet die Parole „gegen das Vergessen“. Vertraut man dem deutschen Volk nicht, daß es aus der Vergangenheit gelernt hat oder warum müssen Politiker samt ihrer Lügenpresse stetig daran erinnern? Wer spricht über das Leid der Deutschen?

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Kommentar von dataways
04.02.2017, 01:32

Selbst anno 2016, über 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs, darf Deutschland keinerlei eigene Entscheidungen treffen, Nationalstolz verkörpern.

Wer hat Dir denn diesen Blödsinn eingeflüstert?

Wer spricht über das Leid der Deutschen?

Auch dazu gibt es zahlreiche Dokumentationen. Und es gibt die
Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
http://www.sfvv.de

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Kommentar von schmerberg
04.02.2017, 14:48

Wer spricht über das Leid der Deutschen?

Viele Deutsche, überwiegend die, die NIE gelitten haben!

Frage: Hast du "Lügenpresse" von den кремлеботы oder aus deinem AfD-Lehrbuch?

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Naja, wenn man als Deutscher ,,rechts" ist in irgendeiner Form dann können die meisten Deutschen nicht zwischen Rechts und Rechtsextrem differenzieren (und allem dazwischen) könnte man wohl als Trauma bezeichnen.
Gleichzeitig werden wir gerne als Beispiel herangezogen wie man es nicht machen sollte (das 3.Reich) und dadurch wird man natürlich jeden Tag daran erinnert

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also ich denke nur darüber nach, wenn ich etwas sehe, was ich damit in Verbindung bringe, sei es nun im Geschichtsunterricht, im Internet, nationalsozialistische Kommentare, oder einfach nur lustige Hitler Situationen worüber man Witze machen kann.

Ich persönlich liebe diesen Nazi humor über mein eigenes Land. Klar ist es schlimm, was passiert ist, aber gerade als Deutscher kann man echt super Witze darüber machen. Man muss nicht alles zu ernst und konservativ sehen, es ist passiert, und jetzt kann man es nicht ändern und die neue generation hat ja nicht mal schuld.

also ja, Hitler Witze! :D

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Kommentar von adabei
17.02.2017, 21:28

Trotzdem bleibt einem bei einigen dieser Witze das Lachen im Halse stecken. Ein paar Tabus sollten schon noch eingehalten werden.
Judenwitze sind nur dann gut und unverdächtig, wenn sie von Juden kommen.

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Wir leben unser Leben und denken meißt nicht dran. Also nicht anders als in anderen Ländern.

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Nunja eigentlich ist es so, dass der Durchschnittsdeutsche an sich nicht an das Dritte Reich bzw. die Ungerechtigkeiten während des 2. WKs denkt, da er damit nichts zu tun hat und es der Vergangenheit angehört.

Doch leider hat er keine wirkliche Wahl, wenn die deutschen Politiker dauernd daran erinnern müssen, wie abgrundtief schlecht die Nationalität ihres Landes und deren ehemalige Verbrechen sind, die eine ewige Schuld mit sich tragen werden.

Das einseitige Schulsystem der Unterstufe leistet sicherlich auch einen guten Beitrag.

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Kommentar von Rocker73
04.02.2017, 00:47

Noch schlimmer ist es, wenn gewisse Leute vor dem Holocaustdenkmal das größte organisierte Verbrechen der Geschichte bagatellisieren...

Deutsche Politiker machen die Nationalität nicht runter, sie sind sich nur bewusst, was damals geschah und weisen darauf hin, wie wichtig es ist, dass wir aus den Verfehlungen der damaligen Zeit lernen!

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