denke das religionen Menschengemacht sind nur erfunden wurde und Gott nur eine erfindung ist des Menschens ist..habe keine Religion.gibt es ein Gott.........?

17 Antworten

Hallo APE25Fan,

ich glaube nicht, dass Gott nur eine Erfindung des Menschen ist und möchte das nachfolgend auch gern begründen.

Ob jemand an Gott glaubt oder nicht, hat aus meiner Sicht in erster Linie damit zu tun, wie jemand sein Wahrnehmungsvermögen und seine Denkkraft einsetzt und wie er das Beobachtbare bewertet. Dies wiederum wird davon bestimmt, welche innere Einstellung er zu der Frage nach Gott hat.

Wenn es beispielsweise um die Natur geht, dann kommen Menschen zu gegensätzlichen Vorstellungen. Die einen sagen, die Natur einschließlich der vielfältigen Lebensformen habe sich von allein entwickelt und sei allein das Produkt natürlicher Gegebenheiten. Die anderen sehen hinter den Werken der Natur die Hand eines Schöpfers. Was ist nun wahr und wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Vorab möchte ich einmal etwas zum Thema "Beweise" sagen. Es gibt im wissenschaftlichen Sinn weder für die eine noch für die andere Seite zwingende Beweise, die unwiderlegbar zeigen, dass das Leben mit seinen vielfältigen Lebensformen ohne bzw. mit Gott entstanden sind. Es geht ja schließlich um ein lange zurückliegendes Geschehen, das nicht wirklich rekonstruiert werden kann. Die Erklärungen, die Wissenschaftler dazu abgeben, mögen zwar in sich schlüssig sein, müssen dennoch nicht unbedingt dem entsprechen, was in ferner Vergangenheit tatsächlich geschehen ist.

Hier kommt es, wie eingangs gesagt, eher darauf an, wie ich mein Wahrnehmungsvermögen und meine Denkkraft im Hinblick auf das Beobachtbare einsetze. Zu dem Beobachtbaren gehören beispielsweise all die verschiedenen Lebewesen auf unserem Planeten. Die Wissenschaft hat darüber viele faszinierende Details zutage gefördert, die einen immer wieder in großes Erstaunen versetzen. Bei der Frage nach Gott ist es hilfreich, sich einmal etwas näher mit diesen Einzelheiten zu beschäftigen. Hierzu einige nachdenkenswerte Beispiele.

Das menschliche Gehirn

Das menschliche Gehirn ist als das komplexeste Objekt im Universum beschrieben worden. Peter Russell schreibt in seinem Buch The Brain Book folgendes: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen". So wie es scheint, ist das Gehirn also unbegrenzt lernfähig.

Zu der faszinierenden Leistungsfähigkeit unseres Gehirns heißt es in einem Buch: „Selbst die kompliziertesten Computer, die wir uns ausdenken können, sind primitiv im Vergleich zur beinahe unendlichen Kompliziertheit und Flexibilität des menschlichen Gehirns — Eigenschaften, die das ausgeklügelte, geeichte System elektrochemischer Signale möglich macht. .  .  . Jeden Augenblick schießen Millionen Signale, beladen mit außergewöhnlich viel Information, durch unser Gehirn. Sie übermitteln Nachrichten aus dem Innern und der Umgebung unseres Körpers" (The Incredible Machine, Seite 326).

Erstaunlich ist auch die Gehirnkapazität. So ist beispielsweise eine durchschnittliche Gehirnzelle mit etwa 60.000 anderen verknüpft, andere hingegen noch mit weitaus mehr. Dazu sagte Karl Sabbagh in seinem Buch The Living Body folgendes: "Das menschliche Gehirn könnte in den Verbindungswegen seiner Nervenzellen mindestens 1  000mal soviel Informationen speichern wie eine große 20- bis 30bändige Enzyklopädie".

Wenn man einmal all diese erstaunlichen Einzelheiten unseres Gehirns in Betracht zieht: Zu welchen Schlussfolgerungen gelangt man dann? Wie bewerte ich das Beobachtbare? Sehe ich darin ein Produkt der Natur oder das Werk eines intelligenten Erschaffers? Ist es vernünftig anzunehmen, dass ein Zusammenspiel natürlicher Gegebenheiten und eine lange Kette zufälliger Entwicklungsschritte dieses komplizierte Gebilde hervorbringen konnte? Selbst Wissenschaftler geben zu, dass das keine zufriedenstellende Erklärung ist.

Der Instinkt der Tiere

Nehmen wir z.B. den Baumwaldsänger, ein nur 20 Gramm leichter Vogel. Sein Instinkt sagt ihm ganz genau, wann er sich auf den Weg von Alaska nach Neuengland machen muss. Dort angelangt, frisst er sich zunächst ein Fettpolster an und wartet eine Kaltfront ab, bevor er sich dann in ca. 6000 m Höhe begibt, um sich dort in einen bestimmten Höhenwind, den Strahlstrom, zu begeben. Der kleine Vogel steuert nun zunächst auf Afrika zu und wird irgendwann von einer Luftströmung erfasst, die ihn an sein Ziel in Südamerika gelangen lässt.

Beachtlich ist, dass das ganze instinktive Wissen in einem Gehirn von der Größe einer Erbse einprogrammiert ist. Wie ist es dort hingelangt? Verrät nicht ein solches "Programm" erstaunliches Wissen über Landschaften und bestimmte Wetterphänomene? Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen. Diese sind in Kolonien organisiert, die aus Arbeiterinnen und der Königin bestehen. Einige Armeisenarten halten in eigens errichteten "Ställen" Blattläuse, die sie dann melken. Andere Ameisen dienen als eine Art Soldaten, die das Eindringen von Feinden unterbinden.

Immer wieder faszinierend ist auch der Zuginstinkt der Vögel. Jedes Jahr zur gleichen Zeit versammeln sich bestimmte Vogelarten, um gemeinsam ein weit entferntes Ziel anzusteuern. Dabei entwickeln sie ein beeindruckendes Navigationsvermögen. Besonders der Albatros besticht in dieser Hinsicht. So wurden z.B. 18 Albatrosse von einer Insel im Pazifik mit dem Flugzeug mehrere tausend Kilometer weit fortgebracht und dann wieder freigelassen. Nach nur wenigen Wochen waren die meisten der Vögel wieder an ihrem Heimatort angelangt.

Welchen Schluss kann man aus den Navigationskünsten der Vögel ziehen? Woher verfügen die Vögel über dieses Wissen und dieses Können? Hat es ihnen die Natur einfach so beigebracht? Gibt man sich mit dieser Erklärung zufrieden, wenn man sein Denkvermögen richtig einsetzt?

Die lebende Zelle

Der Biochemiker Michael Denton, sagte über die selbst kleinste lebende Zelle, sie sei " eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist". Der komplexe Aufbau der Zelle bringt die Forscher immer wieder in Erstaunen. So schalten sich beispielsweise in kürzester Zeit 30.000 ihrer 100.000 Gene entweder ein oder aus, um Anweisungen für den Zellbetrieb zu geben oder um Botschaften von anderen Zellen zu verarbeiten.

Die Datenmenge in der DNS nur einer einzigen Zelle ist so gewaltig, dass sie etwa 1 Million Buchseiten füllen würde! Und zu bedenken ist auch, dass diese ungeheure Datenmenge bei der Zellteilung eins zu eins weitergegeben werden muss. Dabei laufen zehntausende chemische Reaktionen in koordinierter Weise ab. Welch eine gewaltige Steuerungsleistung! Und niemand muss in diesen Vorgang korrigierend eingreifen. Trotzdem wiederholt sich der Vorgang der Zellteilung in unserem Körper tagtäglich millionenfach und das jahrein und jahraus.

In der Zeitschrift Times wurde einmal die Frage aufgeworfen: "Wie soll eine so winzige und komplizierte Maschine je untersucht werden können? Und selbst wenn nach ungeheurem Aufwand eine Zelle des Menschen ganz verstanden werden sollte, so hat der menschliche Körper noch mindestens 200 weitere Arten".

Was soll man nun glauben? Ist die lebende Zelle ein Produkt der Evolution oder steckt mehr dahinter? Zu welchem Schluss gelangt man, wenn man auch hier sein Denkvermögen einsetzt? Und wie bewertet man in diesem Fall das Beobachtbare? Gelangt man dahin, die Möglichkeit eines Schöpfers in Betracht zu ziehen? Vielen geht es so, darunter auch etliche Wissenschaftler. Manche von ihnen sind erst durch ihre Forschungsarbeiten zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

Diese wenigen Beispiele aus der Natur können einen in der Frage nach Gott durchaus zum Nachdenken bringen. Eines, so denke ich, ist jedoch hier deutlich geworden: Für den Glauben an Gott gibt es durchaus überzeugende Gründe. Inwieweit jemand diese gelten lässt, hängt davon ab, ob er lediglich einer wissenschaftlichen Theorie vertraut oder ob grundsätzlich dazu bereit ist, den Gedanken an einen Schöpfer zuzulassen. Letztendlich ist das eine ganz persönliche Entscheidung.

LG Philipp


Seit sieben Jahren lese ich fast täglich hier solche Fragen und ebenso oft die Begründungen. Sie kommen meistens von jungen Menschen, die ganz offensichtlich keine Ahnung von ihrer jeweiligen Konfession haben (trotz angeblicher christlicher Erziehung) und die ihr Denken angepasst haben an das, was "alle" behaupten und was Grundsatz-Atheisten als Logik bezeichnen. Die  Behauptung, dass Gott eine Erfindung sei, Religionen zur Kontrolle menschengemacht usw. ist ein guter Grund für die eigene Bequemlichkeit ohne jede Verpflichtung. Wenn es Gott nämlich gäbe und seine Offenbarung, müsste man folglich sein Leben grundsätzlich ändern und das will man nicht.

Die Frage nach Gott ist so alt wie es Menschen gibt und offenbar kommt hier auch keiner von Ihm los, sonst wäre  Er nicht jeden Augenblick hier Thema von Diskussionen. Der Mensch hat also schon immer nach seinem Ursprung gefragt, nach dem Woher und Wohin, nach dem Sinn des Lebens. Natürlich hat es auf diese Weise viele Gottheiten und Religionen gegeben, die nach den Vorstellungen der Menschen und Völker durch die Jahrtausende entstanden sind und dann auch irgendwann wieder als Mythen verschwunden sind. Ohne eine Selbstoffenbarung Gottes kann der Mensch die Wahrheit nicht finden. Und diese Offenbarung des einen Gottes bekennt das Christentum, zuerst im AT, das Christen mit Juden gemeinsam haben und zuletzt in der Erfüllung der Offenbarung in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Und das heißt: Gott hat in die Geschichte der Menschheit hineingesprochen. Und  das ist eine Botschaft, die Menschen sich eben nicht ausgedacht haben, sonst würden wohl kaum seit 2000 Jahren Milliarden und Milliarden von  Menschen sich zu dieser Wahrheit bekennen und  dafür sogar Verfolgung und Tod erleiden.

Das, was Atheisten nie begreifen werden oder wollen: Wer an den Schöpfer von Mensch und Universum glaubt (Urknall und Evolution sind dabei kein Hindernis) , springt nicht mit verbundenen Augen vom Zehnmeterbrett in ein gefülltes Becken. Der Glaube setzt nämlich nicht die Vernunft außer Kraft, sondern erweitert und schärft das Erkenntnisvermögen. Voraussetzung ist nur, dass die Zuverlässigkeit des "Instruments" Glaube geprüft und gesichert ist. Dazu fällt mir das Gedicht von Matthias Claudius ein "Seht ihr den Mond dort stehen, er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind gar manche Sachen, die wir getrost verlachen, weil unsere sie nicht sehn". Er hatte eine Ahnung von den Grenzen der Vernunft !

Man kann mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht an geisteswissenschaftliche Probleme herangehen. Die Methode muss dem Gegenstand der Forschung angemessen sein. Dennoch gibt es denkende Menschen, die annehmen, mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden Christentum und Religion in Frage stellen zu können. Intelligenz kann mit einer gewissen Verblendung , mit einem "blinden Fleck" im Erkenntnisvermögen durchaus verbunden sein. Das heißt, dass im Erkennenden selbst Hindernisse für die Erkenntnis bestehen können: Es kommt darauf an, welche Brille einer aufsetzt.

Der große Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) hat alle bis zu seiner Zeit bekannten Gottesbeweise der christlichen Philosophen widerlegt. Am Ende kommt er zu dem Schluss, dass man Gott nicht beweisen kann, die Nichtexistenz Gottes aber auch nicht. Wissenschaft stützt sich nicht nur auf Denken, sondern auch auf Erfahrung. Wissenschaft ist Erforschung der erfahrbaren Welt. Glaube, Fürwahrhalten, Vertrauen jedoch sind Grundeinstellungen eines Menschenlebens. Ohne das geht es gar nicht und Wissenschaft ist ein Hilfsmittel, sich in der Lebensorientierung über den Glauben mehr Argumente der Sicherheit zu verschaffen. Doch in einer Welt mit Ungewissheit kommen wir ohne Glauben nicht aus, aber, damit ist eine grundsätzliche Haltung gemeint, nicht die Verkürzung auf einen bestimmten "religiösen Glauben". Das ist ein Trick der Religiösen, dass sie ihr BEKENNTNIS eines BESTIMMTEN GLAUBENs allgemein einen Glauben nennen und damit eine unbestreitbare menschliche Lebenseinstellung für sich in Beschlag nehmen.

Grundsätzlich ist Glaube meist von Zweifeln begleitet, ist Ausdruck für all die Unsicherheiten des Seins und unser Nichtwissen darum. Wir ahnen, dass unser behauptetes Wissen vielfach sehr ungewiss ist. Doch für viele ist es unerträglich, keine Gewissheit zu haben, die Ungewissheit über unsere Welt auszuhalten. Der Mensch will Erklärungen, die er verstehen kann. Auch in der Philosophie z.B. der Antike gab es die Auseinandersetzung derer, die mit irgendeiner höheren Kraft, einem höheren Sein die sichere Geschlossenheit dieser Welt behauptet haben, wie z.B. die Stoa. Auf der anderen Seite standen z.B. die Epikureer, die von einer offenen, für uns Menschen immer begrenzten und selbst zu gestaltenden Welt ausgingen. Ihr Markenzeichen damals war bereits, dass sie nicht an eine eindeutig erfahrbare, absolute Wahrheit glaubten. Die Sicherheitsstreber haben immer eine eindeutige Wahrheit behauptet. Darum spricht man von religiösem Glauben besser von Bekenntnissen - die Religiösen bekennen für sich eine einzige, ihre Wahrheit als allein gültig. Religiöses Bekennen ist schon eine Flucht aus dem ungewissen, allgemeinen Glauben in einen sicheren Hafen eines "unser Gott ist unsere Burg" (damit hat Luther sehr offen bekannt, dass sein Glaube kein offener Glaube sondern eine Festung ist).

Hinter der Leugnung der Ungewissheit steckt eine tiefe Angst vor diesem Ungewissen. Die religiöse Hoffnung ist eigentlich keine Hoffnung mehr, sondern man hat der Hoffnung den stillen Zweifel ausgetrieben. Zuviel Zweifel hält der Mensch nicht aus. Die religiöse Hoffnung wie der religiöse Glaube sind eigentlich ein lautes Schreien im dunklen Keller. Es ist ein Zusammenrücken vor einer ungewiss wabernden Bedrohung, ein sich die Hände geben und sich gegenseitig Zuversicht zusprechen: Uns droht keine Ungewissheit, wir haben UNSEREN GOTT. Diese gewisse Trutzhaltung erklärt auch die Agressionen gegen alle, die diese FESTE BURG aufbrechen wollen mit Zweifeln oder einem anderen Gott. Dieses Verhalten ist nicht nur religiösen Bekenntnissen eigen. Auch Ideologien sind Bekenntnisse, die Behauptung, dass alles nur so und nicht anders funktioniert. Weil Menschen lieber alles mögliche, das ihnen scheinbar mehr Sicherheit gibt, glauben als gar nichts, hat schon der weise Epikur gesagt: Ja Götter gibt es. Doch diese Götter sind Personifizierungen der Angst vor der Ungewissheit, vor Wirkungen, die sich unserem Einfluss entziehen. Nietzsche knüpft daran an vor allem mit dem "tollen Menschen" und seinem Vorwurf an die scheinbar Wissenden: Gott ist tot. Ihr habt Gott getötet. Ihr habt die Menschen der Ungewissheit ausgesetzt und ihnen jede Orientierung und jeden Halt genommen ohne ihnen eine bessere Gewissheit dafür zu geben.

Der größte Feind dieser religiösen und ideologischen BURGEN ist der Wohlstand und ein dauerhafterer Friede sowie eine durch Recht und Gesetz geschützte Welt. Dann können die Burgenleute ihre Tore aufmachen und die Luft draußen schnuppern. So verrückt es klingt: Wer uns Wohlstand, Freiheit und eine mit Recht und Gesetz geregelte Gesellschaft abspenstig machen will, der treibt die Menschen wieder in dei Burgen zurück und legt die Grundlage für Krieg, nicht für Frieden. Wer religiösen Glauben durch profane Ideologie ersetzen will, baut nur neue Burgen. Wer die Unsicherheit für die Menschen über ein für sie erträgliches Maß erhöht, treibt sie wieder zurück in die Burgen. Menschen, die zu Selbstständigkeit, Mut zur Eigenverantwortung und eigenen Lebensgestaltung erzogen und bekräftigt sind, brauchen keine Burgen mehr. Solche eigenständigen Menschen sind allen Ideologen, die fleißig an eigenen Burgen bauen, als Zweifler verhasst. Auch diese Ideologen wollen die Menschen erlösen, von diesseitigem Übel und dem größten, der Ungewissheit und dem schon von Heraklit (ca. 500 v.Chr.) beschworenen: Alles ist im Fluss, alles ist Prozess.

Von welcher Quelle ist der Text kopiert ?

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@Silmoo

Danke für die Anfrage. Der Text stammt von mir. Darfst Du gern zitieren. Ist aber nicht so, dass ich nicht schon Ähnliches hier auf GuteFrage geschrieben hätte.

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