Denk ihr auch so über das Leben?

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5 Antworten

"das Leben" ist hier falsch angewendet. Es geht dir nicht um "das Leben", sondern um "dein Leben". Das ist ein erheblicher Unterschied.

Wenn du erkannt hast, daß in deinem Leben allzu viel keinen Sinn macht, dann ist die Ursache davon, daß du alles mögliche falsch angefangen hast und/oder daß du den Rest der Welt einseitig so bewertest, daß dir das Ergebnis nicht gefällt.

Die Lösung zeigt sich ebenfalls daraus an. Mache Diverses einfach ganz anders (notfalls über die Versuch-Irrtum-Methode), betrachte den Rest der Welt nicht nur mit deinen Augen, sondern vermehrt auch mit den Augen der anderen, und stelle keine Erwartungen an die oberste Stelle, die von vornherein nur eine sehr geringe Erfüllungswahrscheinlichkeit haben.

Vielleicht erscheint dir dieser Kommentar als zu derb. Doch am Ende der Kette führt nichts daran vorbei, daß die Welt relativ ist, daß aber deine persönliche Welt immer nur so sein kann, wie du sie siehst.

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Wenn ich die Frage beantworten soll brauch ich wohl auch recht viel text..

Ich denke nicht, dass das Leben blöd oder unnötig ist. Und ich hätte wohl mehr gründe als die meisten einfach aufzugeben das sehen auch freunde und familie so.

Bin unter extremer gewalt aufgewachsen und lernte das normale gewaltfreie oder auch friedliche leben erst ab 19 jahren kennen. Hab danach all meine Kraft genutzt um meine Familie am zusammenbrechen zu hindern und zu der zeit hatte auch mein bester kumpel wirklich ernste probleme in seinem leben dem ich auch half.

Irgendwann traf ich dann mit 20 ne frau mit der ich ca 3 jahre ne gute zeit hatte. Allerdings ging sie als sie schwanger war wodurch ich genau DANN quasi innerlich gestorben bin.

Bin psychisch zusammengebrochen und war die nächsten 3 jahre in abgründen die sich manche kaum vorstellen können. Wollte in dieser zeit eigentlich "sterben". Aber mich hat der gedanke abgehalten das ich ja jetzt eine Tochter habe und damit auch eine neue verantwortung, selbst wenn sie nicht bei mir aufwächst.

Also hab ich mir wieder alles von neuem aufgebaut. Und bis heute habe ich zwar arbeit, freunde usw. aber ich lebe ansich nurnoch von den "kleinen" schönen momenten.

Weil die sind es die in meinen augen das leben lebenswert machen.  Die ganzen Jahre des leidens sind wie gelöscht wenn ich meine tochter lachen sehe. Oder wenn ich mal was tolles mit meinem kumpel und seiner Frau unternehme.

Von einer neuen frau halte ich mich bis heute fern. Aber das tolle am leben ist ja das man eben NICHT immer dem großen strom folgen muss. Mann kann oft regelrecht machen was man will.

Für mich heißt leben eben soviele kleine schönen dinge erleben wie ich kann. Den fortschritt meiner tochter beobachten und für sie da sein falls notwendig.

Vielmehr erwarte ich von meinem leben nichtmehr. Du musst nur lernen das leben nicht so in frage zu stellen. Es macht einen verrückt wenn man in allem einen sinn sucht.

Manche dinge laufen eben einfach blöd. Auch wenn sonst alles super war.

Weitermachen lohnt sich aber immer. Selbst wenn man fast nur mist abbekommt so wie ich^^

Viel erfolg und vorallem viel spaß noch

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Kommentar von eka0521
02.03.2017, 13:35

Dankeschön für diese Offenheit:)
Der Text hat mich zum nachdenken gebracht !

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Das Leben kann eigentlich nie sinnlos sein, es sei denn du bist ohne Gehirn geboren. Ob du was richtig oder falsch machst, hat doch alles seinen Sinn, daraus zu lernen, wie es weiter gehen sollte. Nachweisbare Erfolge erfreuen dich, Fehlentscheidungen ärgern dich, aber zeigen dir, wie du dich geirrt hast und führen so zu Verbesserungen, so du gewillt bist, etwas zu ändern.

Daß du nun mal auf der Welt bist, dafür kannst du ja selbst nichts dafür, das ist halt naturgemäß geschehen. Aber jetzt ist dir die Aufgabe übertragen, mit Hilfe deiner Intelligenz dein Leben so zu gestalten, daß du nicht umsonst da bist. Du lebst ja nicht allein, sondern mit vielen anderen zusammen in Gesellschaft, wo es unendlich viel zu tun gibt, Freud und Leid zu teilen und Verbesserungen herbei zu führen, um sozusagen, das Dasein für sich und andere lebenswert zu gestalten. 

Ich selbst habe, offenbar seit meiner Geburt, die Berufung, vorwiegend für andere dazusein, fast ein "Helfersyndrom", um das Leben sinnvoll zu gestalten. Somit freue ich mich des Lebens !

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Ich glaub jeder fühlt sich im Leben mal so und hat eine Phase in dem einem alles sinnlos scheint, hatte ich auch schon:) unternehm am besten was, reis in ein anderes Land, oder ließ einfach nur ein Buch, weil dann gibt es Momente, in denen du irgendwo auf einem Schiff stehst und den Wind spürst, oder mit dem Hauptcharakter gegen Drachen kämpfst und alles andere egal ist, und das kann auch Glücklich-sein bedeuten:) es wird Momente in deinem Leben geben, die so groß und schrecklich und wundervoll sind, dass du sie dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst

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Schön wie wieder alles verallgemeinert wird. "Alle Menschen sind so und so". Immer wieder toll. Und außerdem ist glücklich sein eh etwas da man nicht allzu oft fühlen sollte da Menschen immer noch Wesen sind die nur überleben wollen. 

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Kommentar von eka0521
02.03.2017, 13:36

Ich wollte das nicht verallgemeinern und damit jeden Menschen ansprechen (im Sinne von "jeder Mensch ist so und so"). Der Text basiert größtenteils auf meine eigenen Erfahrungen mit Menschen! Aber Nagut ,ich muss das keinem Recht machen, jedem selbst überlassen wie ers aufnimmt. :-D

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