Den weg als alleinerziehende gehen?

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5 Antworten

@ nicci4

Eine Trennung bedeut nicht das Ende deines Lebens und deiner Tochter auch nicht.

Es bedeutet lediglich neue Wege zu gehen und wenn du denkst, dass du deinem Kind a l l e s finanziell ermöglichen musst, dann irrst du dich.

Kinder wollen im Prinzip gar nicht so viel, sie legen viel mehr Wert darauf, dass die Eltern (in dem Falle du), die Mutter für sie da ist. Kinder werden gar nicht gefragt und wenn sie von klein auf mit allem möglich verwöhnt werden, nur weil sie es besser haben sollen? Dann werden sie es einmal viel schwerer haben, damit klarzukommen, wenn es im Leben mal nicht so rosig läuft.

Kinder müssen nicht immer das neueste, das beste haben was alle haben, das sie eh nicht wertschätzen, wenn sie damit überschüttet werden. So erzieht man sich schon die nächste Generation von Konsumgüter - Verbrauch heran. Solche Dinge die man eigentlich garnicht braucht, weil ständig neue Dinge auf den Markt kommen.

Ein schönes Heim will jeder haben und hier muss man auch nicht einen Luxusstandard haben.

Wenn du dich jetzt von deiner Zukunftsangst unterkriegen lässt, dann wird das so sein und das muss es aber nicht.

Du wirst halt nach der Scheidung kleinere Brötchen backen müssen und dir mehr Gedanken darüber machen müssen, welche Prioritäten du setzt, um über die Runden zu kommen.

Es geht vielen Frauen so, die nach einer Scheidung im Moment denken, es geht nicht weiter. Dann musst du deine Einstellung ändern und mit dem, was du hast versuchen, das beste draus zu machen.

Aber auch Männer sind manchmal arm dran nach einer Scheidung.

Das ist alles eine Einstellungssache und so kannst du deiner Tochter auch - sofern sie schon in dem Alter ist, wo sie das begreift - zeigen, dass man erstens nicht immer alles haben kann und sich auch mal einschränken muss, wenn es nicht anders geht.

Auch du kannst das schaffen und momentan nicht so viel zu haben, das ändert sich auch wieder.


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Kommentar von nicci4
07.05.2016, 20:56

Als erstes vielen dank fuer deine ausfuehrliche antwort! Darum geht es ja. Vielleicht habe ich mich selber viel zu sehr in diesen konkurrenzkampf einwickeln lassen. Wir kommen aus einer guten gegend. Eine wohnung in dieser gegend koennte ich mir nie leisten. Ich gehe auch davon aus, dass der kontakt zu unseren nachbarn uvm auch beendet waere. Na ja und eine frau um die 40.....alles nicht so einfach.

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Keine Angst! Es gibt viele Alleinerziehende Mütter, die mit ihrem Kind ein wunderbares Leben führen. Vom Staat wird man bei ernsten materiellen Problemen im normalfall genug unterstützt. 

Natürlich ist es besser, wenn das Kind beide Eltern hat. Aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Harmonie,  gute Erziehung und Verständnis gehen vor materiellen Überfluss.  

Vielleicht ist die Beziehung ja noch zu retten, aber wenn du selber merkst, dass du (und damit auch das Kind) darunter leidest dann tu es

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Kommentar von nicci4
07.05.2016, 20:44

Das kind bekommt die spannungen auch mit und bittet immer wieder darum das wir den papa nicht verlassen. Ansatzweise versuche ich schon zu erklaeren warum dieses eintreten koennte. Dann aber tut mir alles so leid und ich trete wieder zurueck. Nein fuer mich ist es die hoelle! Verliere auch immer mehr den respekt vor mir selber.

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Das Schicksal teilen Hundertausende.

Ausserdem muss Dein Noch-Ehemann Unterhalt leisten.

Also, frisch ans Werk.

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Tja, wird nicht einfach, stell dich drauf ein. Such dir einen Job. Gib das Kind in die Kita. Ich hoffe für dich, dass du wieder einen neuen Partner findest und glücklich wirst.

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wer so materiell eingestellt ist ....wird es schwer haben, 

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