Den TGV Zug mit 600 km/h statt 300 km/h fahren lassen mörderisch?

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2 Antworten

Für diese Rekordfahrt wurde der Zug speziell präpariert, die Spannung in der Oberleitung erhöht, die strecke extra gesperrt und bewacht... also ein ziemlicher Aufwand.

Für den Regelbetrieb ist natürlich der kosten-nutzen-aufwand wichtig. Bis der zug auf 500+km/h wäre dauert es ne weile. Wenn der nächste halt kommt, muss man früh wieder abbremsen. Da müsste man schon eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen zwei weit entfernten Städten bauen, vielleicht 500km ohne Zwischenhalt.

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Solche Extremfahrten dienen mehr der weiteren Erforschung des Rad-Schiene-Systems sowie der Laufeigenschaften und des aerodynamischen Verhaltens einer Zuggarnitur. Wenn es zu Geschwindigkeitserhöhungen im Regelbetrieb kommen soll, bedarf das einer völligen Überarbeitung der gesamten Infrastruktur und der Trassenführung. Bei 600 km/h hätte ja so ein Zug einen Bremsweg von mindestens 10 km.

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