Den Glauben an Gott verloren, was kann ich dagegen tun?

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22 Antworten

Nun, so ist nun mal die heutige Welt. Aber siehe es doch mal so, dass du nett bist und immer recht freundlich, und andere wiederum herzlos und unfair. Sie kriegen was sie wollen und du nicht. Du kannst froh sein, dass du nicht Hungern musst, in einem Land lebst, wo nur Kriege herrschen und Erdbeben. Gott hat uns verlassen, wie wir ihn verlassen haben. Wir sind seine Gesetze nicht gefolgt und aus diesen Grund, regiert nun das Böse. Ich wüsste nicht, wie ich dir helfen soll, dein Glauben wieder aufzubauen , weil ich nicht weiß, was dich grade dazu bringt nicht mehr an ihn zu glauben, also erst mal die Frage: Wieso glaubst du nicht mehr an Gott? Also ich kann dir sagen, wenn du wirklich sehr, sehr, sehr gerne wieder an Gott glauben möchtest, muss du ganz lange beten und dir wird ein Zeichen gegeben! War bei vielen anderen auch so. Wegen dem Satz den du da geschrieben hast, irgendwann wird dir doch was gutes widerfahren werden! Du musst einfach nur richtige Leute finden, wo es einen Sinn ergibt. wenn du es zu Egoisten schreibst, wird der Satz auch keinen Sinn mehr ergeben. Falls es Fragen gibt, frag. lg jessy (:

"Der Grund ich das ich einfach von vielen Leute die mir sehr wichtig waren entäuscht wurde und viele schlecht Dinge miterleben musste. Schon seit kleiner Junge bettete ich immer zu Gott und glaubte auch fest daran das es einen gibt, doch ich habe den Glauben daran verloren. Weil ich einfach gemerkt habe dass das Leben nicht gerecht ist, es gibt so viele schlechte Menschen auf dieser Welt die so ein schönes Leben"

DU BIST ERST 15, HALLO??? Du bist in der Pubertät, da hat man solche Fragen, die man sich stellt, das ist ganz normal!

Ich bin 14 Jahre alt, und bete auch schon seit ich ein kleines Mädchen war. Im moment erlebe ich auch eine schwere Zeit. Ich bete jeden Abend zu Gott. Ich bin zwar Evangelisch aber in der Konfi-Zeit haben wir gelernt, Gott hat jeden Lieb und hilft jedem. Auch wenn man manchmal nicht das Gefühl hat, ist er da und passt auf uns auf. Er ist kein Zauberer der einfach einen Wunsch in erfüllung gehen lässt. Ich gebe zu, dass ich auch oft mir was wünsche oder erhoffe und es nicht geklappt hat. Aber trotzdem glaube ich an Gott. Und zwar deshalb weil ich mir immer vorstelle: z.B hätte ich über 1 Millionen Kinder. Die alle gleichzeitig was haben möchten. Also wie machst du das jetzt? Genau (so schätz ich mal) hat Gott auch das problem. Den glaube an Gott wiederzuerlangen liegt alleine bei dir. Niemand kann dich zwingen. Es muss ganz alleine von dir kommen. Rede halt mal mit einem Pfarrer. Der kanns dir genauer erklären als meine vorgehensweise hier :DD Naja Lg :)

Dein Problem ist das Glauben und das nicht Wissen.

Willst Du nur an etwas glauben, weil es praktisch ist, oder willst Du etwas glauben weil Du weißt, daß es Gott gibt?

Die Eingeborenen im Amazonas haben auch noch nie etwas von "dem" Gott gehört und leben damit nicht schlechter oder Besser als Du.

Darum stellt sich mir eher die Frage, warum Du etwas nur glauben wollen willst, statt zu wissen?

Wenn Du mich fragst, gehe zur jungen Gemeinde und Rede dort offen über Dein "Problem". Junge Christen werden in Deinem Fall vermutlich besser helfen können als ich.

Diese Antwort war ja mal garnicht so schlecht von dir ;)

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Zum Glauben gehört auch der Zweifel. Und in der Tat ist die Frage nach der Gerechtigkeit eine, die die Ymenschheit seit Jshrtausenden beschäfttigt; etwa im Buch Hiob. Was Gott tut, steht nicht in unserem Zuständigkeitsbereich. Und auch ein Glaube, der mir nur nützen soll, ist ein falscher Glaube. Nimm den Republikanerparteitag. Mitt Romney hält seinen Reichtum für ein Geschenk Gottes! Ich finde sowas gotteslästerlich. Ich habe kein Problem darin, Gott als ein Mysterium zu begreifen, als ewige Quelle von Liebe. Deus caritas est, ja, so kann man sagen. Glaube ist nicht dazu da, die Welt zu erklären. Mache diesen protestantischen Kardinslfehler dir nicht zu eigen. Sondern feiere die Heilige Eucharistie, die Liturgie, die schönen Feste und vertraue dem Heilsplan unseres Gottes. Bleibe nicht beim "Ich" stehen. "Ich glaube" bedeutet mehr als nur das, was mein "Ich" ausmacht. Frage nicht, was dir das bringt, oder was es dir "nützt". Sondern genieße die Gewißheit, von Gott gewollt und geliebt zu sein. Und genieße das Gefühl, in seiner Kirche zu Hause zu sein. Ach ja, übrigens: Ich bin Lutheraner. Und für mich bedeutet katholisch zu sein mehr als unter der Macht des Bischofs von Rom zu stehen. Aber ich bin nicht Lutheraner, weil ich nicht R-k sein wollte. Und kein röm. Katholik ist Katholik, weil er kein Lutheraner sein will. Aber das ist vielleicht ein anderes Thema. Wenngleich es ist der Ausgabgspunkt deiner Frage: Beheimatung.

Bist du schon einmal dahinter gekommen, etwas falsches geglaubt zu haben? Zum Beispiel, dass Sonne und Mond gleich groß seien, oder dass 100 eine größere Zahl sei, als 1000? Wenn ja, was hast du danach getan? Es akzeptiert, oder versucht, deinen Glauben daran wiederzuerlangen?

Ich empfehle dir, selbiges hier zu tun.

Mit diesen Themen und Fragen beschäftigt sich schon das Alte Testament - warum Gerechte leiden und es Unrechtsurhebern gut geht, wenn Gott doch Unrecht straft und das Gute belohnt. Christus lehrt dann, dass der Mensch für seinen Mitmenschen Verantwortung trägt, dass vor allem wir es sind, die dem Strauchelnden Rettung erweisen müssen. Das ist "der Wille des Vaters", die Solidarität untereinander. Der Wille des Herrn geschieht - das zu akzeptieren, ist eine der größten "Bedrängnisse" Christi gewesen - und die eines jeden Gläubigen.

Du kannst drauf vertrauen, dass Du wieder einen Zugang zum Leben mit Gott finden kannst. Wichtig ist, dass Du Deinem Gewissen folgst, Deinen Überzeugungen folgen kannst, auch ohne unmittelbare Belohnung durch den Höchsten. Der Wille des Herrn ist bekannt; dem zu folgen ist Deine / unsere Aufgabe und Herausforderung.

Gott hat uns Menschen einen freien Willen gegeben. Und es gibt leider auch immer Menschen, die diesen freien Willen mißbrauchen. Das müssen die dann vor Gott vertreten. Aber stell Dir mal vor Gott würde immer eingreifen. Dann wären wir Marionetten...

Stell dir mal vor, dieser Gott existiert nicht, was wird dann aus deinem Konstrukt vom gegebenen freien Willen?

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@DerCowboy

ich möchte nicht mit Dir über Gott diskutieren. Ich glaube, dass es ihn gibt und ich habe die Frage aus meiner Sicht beantwortet.

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@lupfi

freien Willen mißbrauchen.

das verstehe ich nicht. Wenn jemand sagt, ich habe freien Willen, also Frei, ist alles erlaubt, also für mich die reinste Anarchie. Wie kann jemand uns für einen Freien Willen verantwortlich machen, wenn er in uns gab?

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@Abahatchi

Naja, Freier Wille =/= Freies Handeln. Aber das ist eine bekannte Ausrede für alles "Schlechte". Zumal das ganze eh etwas paradox ist. Ein "allwissender Gott" müsste auch die Zukunft kennen, weshalb unsere Handlungen schon fest vordefiniert sein müssten und wir daher gar keinen richtigen "Freien Willen" haben.

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Das habe ich auch, aber mir fehlt der Glaube ehrlich gesagt nicht. Jeder soll so leben wie er will, und ich schaffe das ganz gut ohne den Glauben an Gott. Ich respektiere allerdings die Meinung von anderen, die anders denken. (:

Korrektur:

"Ich respektiere allerdings die Meinung von Menschen, die anders denken. (:"

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Finde deinen eigenen Glauben. Mach dir dein Bild von der Welt, bilde dir deine Meinung, aber du solltest trotzdem immmer Gutes tun. :)

Ich halte mein Glauben an Gott einfach in dem ich mir diesen Spruch immer wieder durch den Kopf gehen lasse: Wenn es so passiert, dann wollte Gott es so (Spruch Ende), dass Menschen nur Beten, wenn sie Gottes Hilfe brauchen, dann wollte der liebe Gott es so haben. Hoffe dass ich dir helfen konnte :)

dann lass es halt eben so bleiben .. is ja nicht so schlimm wenn du glauben an gott verloren hast ,, jeder kann denken wie er möchte :)

Was ist daran so schlecht? Du solltest mal darüber nachdenken, ob es überhaupt vernünftig ist, an Gott zu glauben.

"Wir wollen frei sein. Wir reagieren allergisch auf Vorschriften. Dieses großartige Geschenk der Freiheit hat Gott uns gemacht, zusammen mit der Gabe des Verstandes. Aber soll Gott dann eingreifen, wenn etwas nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen?"

Das ist ein Zitat aus einem der Jugendromane von Rainer M. Schroeder. Ich finde, es beantwortet deine Frage recht gut. Ich selber setze mich mit dieser Thematik nicht auseinander, aber da ich das Zitat gerade zur Hand hatte, schreibe ich es mal...

Das klingt wie eine Rede von Erich Honecker, nur anders herum. Könntest Du das auch für Normalos so formulieren, damit es nicht so komisch rüber kommt?

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@Abahatchi

tja........genau lesen ;)

im Übrigen finde ich es nicht so schwer verständlich....und Vergleiche mit Erich Honecker hinken hier etwas.....

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Warum musst du etwas dagegen tun? Wenn du nicht glaubst ist das eben so. Du hast dein Leben selbst in der Hand, mach was draus.

Du kannst hier keine hilfe erwarten. Frag doch lieber ein Freund der im Glauben ist. Doch gebe ihn nicht auf. Nur bei ihm findest du Frieden 😉 

Tipp-topp! Jetzt musst du nur noch eines tun, um glaubwürdig zu sein: Trete aus der Katholenkirche aus, wie andere 100'000 pro Jahr in Deutschland auch. Zur Belohnung später zahlst dann weniger Steuern. Wenn der zuständige Pfarrer 'blöd tut' und dich in ein langes Gespräch verwickeln will, schenk ihm zum Abschied einfach einen Satz Vibratoren und lass ihn stehen (den Pfarrer), dann ist er beschäftigt. :-)

Wenn du nur an Gott glaubst, wenn du Probleme hast, ist das genau die Menge an Aufmerksamkeit, die Gott heute verdient. Schliesslich hat der Alte bei den beiden Weltkriegen auch geschlafen oder sich zitternd in die Ecke verzogen. Was brauchen wir den noch.

Leb dein Leben, glaube vor allem an Dich.

Was verstehst du genau unter "Gutes tun" und was unter "schlechte Menschen"? Konkretisier das doch bitte mal.

Ich finde es extrem lustig das du mit 15 noch an sowas wie Weinachtsmann oder Gott glaubst-du hast es doch grade selber gesagt warum den glauben verloren hast-ich würde stolz sein:)=

blöde Antwort....und am Thema vorbei.

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@Patrick959

Nein, weil sie von einem Ungläubigen kommt der hier nur antwortet um entweder den Fragesteller lächerlich zu machen oder um sich Bestätigung für seinen Atheismus zu holen.

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@Raziel256

So viel Arroganz in einem Beitrag... Dieser "Ungläubige" zieht einen Vergleich und "er wäre stolz". Inwiefern soll er sich eine "Bestätigung für seinen Atheismus" holen? Kannst du mir das bitte erklären, was du damit genau meinst? Ob er den Fragesteller lächerlich machen will, kannst du so ganz ohne Mimik und Gestik gar nicht sagen.

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So lange Du darüber nicht das Staunen verlernst ...

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