Den falschen Beruf gewählt?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Wie lange dauert Deine Ausbildung noch?

In gewisser Weise war es vielleicht nicht so ganz unkompliziert einen psychosozial belastenden und anspruchsvollen  Beruf zu wählen. Aber ich weiß schon, wie man dazu kommt und warum man von manch einem besonders geeignet dazu eingestuft wird ...

Wie auch immer - das ist jetzt verschüttete Mich sozusagen, das kannst Du jetzt nicht mehr ändern. Ich würde Dir aber nach Deiner Beschreibung dazu raten, das jetzt durchzuziehen. Mit Disziplin einfach zu Ende machen.

Ansonsten glaubst Du Dir bald selber nicht mehr, dass Du etwas zu Ende bringen kannst und die erklärungsbedürftigen Bereiche in Deinem Lebenslauf werden auch nur größer.

Deinen Traumberuf - verschieb das auf die Zeit danach. Mit einer Erzieherausbildung stehen Dir schon verschiedene Jobs und Weiterentwicklungs-Wege offen. Oder Du machst danach etwas ganz anderes. Aber erst danach.

Wenn Du aktuell Schwierigkeiten bei der Praktikumssuche hast, kannst Du Dir wahrscheinlich Rat und Unterstützung in der Schule holen, oder?

Zähne zusammen und durch - es gibt auch wirklich interessante Jobs in diesem Berufsfeld, steh jetzt erstmal die Ausbildung durch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Juju0210
02.07.2016, 16:32

Hallo

Ja da hast du sicher Recht..danke!

ich sehe es auch so würde ich jetzt wieder was abbrechen würde mein Selbstbewusstsein extrem darunter leiden ...

ich würde es auch ..nur habe ich wie gesagt noch keine Stelle gefunden ..

Die schule fühlt sich dafür wenig zuständig ..da schickt einen der eine zum nächsten und mein Klassenlehrer sagt das er da nix machen kann ..

ich werde es trotzdem am montag nochmal versuchen ...

ich habe kein Helfersyndrom oder der gleichen und ich bin sehr reflektiert das sagen mir viele auch vorgesetzte .. sie sagen mir auch das es löblich sei dass ich mir Hilfe suchte aber einstellen tut mich niemand ...

ich kann das aber schwer verbergen da die Lücke und die Zeit in der ich nix gemacht habe einfach zu groß wird und ich kann dazu ja nichts ... ich möchte aber auch keine Geschichten erfinden ..

ich wird bis zum Schluss mich drum bemühen ....

möchte das ja selber zu ende bringen ...

0

Ich habe mal gelesen, dass Menschen mit sozialen oder/und psychologischen Problemen bevorzugt einen sozialen Beruf wählen. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Wenn man helfen will, kann man am besten helfen, wenn man selber stark ist. Sonst wird da leicht die Nr. "Ein-Blinder-hilft-einem-Lahmen".

Erzieher gehört für mich zu den Berufen, in denen man Nerven wie Drahtseile haben muss und ein ganz dickes Fell. Einem labilen oder depressivem  Auszubildenden würde ich auf keinen Fall dazu raten. Somit wundert es mich gar nicht, dass du das abgebrochen hast. In dem Behinderten-Heim bot sich dir so etwas wie eine geschützte Umgebung. Vielleicht spürt das dein Unterbewußtsein und ohne die kommt Angst auf.

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schön es sein kann zu helfen und wie interessant dieses Helferumfeld ist. Viele tolle und beeindruckende Menschen findet man dort. Aber um Kraft zu geben, muss man auch genug Kraft haben um diese zu teilen. Und die Pflege gehört zu den sehr Kräfte zehrenden Berufen. Somit habe ich  meine Zweifel, ob du dort glücklich wirst. Womöglich sehen das viele potentielle Arbeitgeber auch so. Trotzdem würde ich dir zu einem Praktikum in der Pflege raten. Nur damit du es ganz genau weißt und ggf. den Gedanken abharken kannst - damit dein Geist frei ist für neue Wege und Gedanken (was deine Zukunft angeht) und ein Projekt mal komplett beendet wurde.

Lücken im Lebenslauf kann man mit etwas Phantasie kaschieren. Die sollten kein Problem sein.

Ich würde mal in mich gehen und darüber nachdenken, ob du nicht eine ganz andere Richtung einschlagen solltest. Ferner möchtest du auch irgendwann einfach mal Geld verdienen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Juju0210
02.07.2016, 16:36

andersherum gibt mir aber auch niemand mal wirklich die Chance mich zu beweisen ..

ich bin ja kein Fähnchen im ´Wind sonst hätte ich keine 4 Jahre bis jetzt mit diesen Menschen arbeiten können ..

es war kein Wohnheim ...ich bin persönliche Assistenz und diese Menschen packen einen auch nicht immer in watte denn sie sind ja nicht aus Zucker ...

nimm es mir nicht übel aber das ist keine realistische Vorstellung die du da von Behinderten Menschen hast ...

0

Vielleicht machst du einfach mal deine Schwäche zu deiner Stärke. Gerade du hast bestimmt ein besonderes Gefühl für benachteiligte Menschen. Eventuell ist das sogar deine Begabung. Versuche doch daraus, aus der Anerkennung und Liebe deiner Patienten, die Kraft zu ziehen, die dir fehlt. Was du zusätzlich brauchst, ist nach der Arbeit ein guter Ausgleich wie Sport, Reiten, Kickboxen... einfach etwas, was dir Selbstvertrauen gibt. Medikamente und Trost von anderen werden dir nicht helfen, das musst du selbst tun. Zieh das durch! Und das mit dem Praktikum wird schon noch klappen. Bleib dran. Menschen wie du werden überall gebraucht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Juju0210
02.07.2016, 19:58

Ich danke  dir vielmals...

Ich muss einfach auch an meinem selbst bewusst sein arbeiten...

Da liegt für mich persönlich der Fehler...

Mit dieser Haltung zu mir selber werde ich nirgends bestehen..

Das is mir klar geworden..Vielen Dank!

0

Wenn Du, wie Du schreibst, etwas psychisch labil bist, denke ich generell nicht, dass Berufe im sozialen Bereich, wie Erzieherin, oder Pflege, für Dich geeignet sind.

Diese Berufe sind psychisch sehr anstrengend, und man braucht sehr viel psychische Kraft. Aber wem erzähl ich das, wenn du schon 4 Jahre mit "Behinderten" arbeitest.

Ich kann mir gut vorstellen, dass man dir "Talent" für den sozialen Bereich bescheinigt. Gerade Menschen mit einer schwierigen Kindheit, haben oft eine große Empathie Fähigkeit, und emotionale Kompetenz, die im sozialen Bereich, unbedingt gebraucht wird.

Ich kenne Dich nicht, und kann mir nur ein Urteil, aufgrund deines Textes bilden, was natürlich sehr "oberflächlich" ist. Aber an deiner Stelle, würde ich mir den sozialen Bereich, aus dem Kopf "schlagen". Da wirst du nicht glücklich, wenn du psychisch schon "angeschlagen" bist.

Die Frage ist halt: Was interessiert dich noch? Was würde dir Spaß machen? Was kannst du psychisch leisten? 

Ich würde dir ein Berufs Coaching empfehlen, wo deine Stärken und Schwächen analysiert werden, und mit dir gearbeitet wird, dass du eine Stelle findest, die deinen Interessen und Möglichkeiten entspricht.

Sprich doch mal auf der Arbeitsagentur vor, und bespreche die Möglichkeit, eines Berufs Coachings. Das ist auch über einen Bildungsgutschein möglich.

Kopf hoch. Es gibt für alles eine Lösung. Jeder findet seinen Platz im Leben, und im Beruf. Manchmal dauert es halt nur etwas länger, und man braucht Geduld.

:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Juju0210
02.07.2016, 16:38

schade das es mir hier keiner zutraut und genau das raubt mir alle meine Kraft.....

trotzdem danke für die Ehrlichkeit!

1

Ich möchte nochmal  etwas klar stellen...Trotz meiner Probleme würde ich schon von mir behaupten mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen ..

Ich war so stark mir Hilfe zu suchen was  weiss Gott nicht jeder macht...

Ich habe nur eine verzerrte Wahrnehmung von mir selbst die mir in vielen Bereichen oft zum Verhängnis wird ...

Ein Teil in mir kommt mit meiner positiven Veränderung nicht hinterher  und sieht sich immer noch in dem alten Licht von früher...

Sicher fällt auf das ich nxit so taff  bin wie manch anderer..Aber haben die auch so ein Päckchen auf dem Rücken?

Ich habe keine Missgunst oder sowas in mir ich gönne jedem seinen Erfolg 

Ich bin mit einer Mutter groß geworden die multiple sklerose hat was mich nunmal sehe geprägt hat ..

Ich arbeite für den Verein über den sie auch betreut wird und sehe das einfach auch pragmatisch es war eine Möglichkeit einen Job zu finden da die mich eben schon seid meiner Kindheit kennen...

Ich weiss durch aus mich zu wehren und kann meine klappe auch aufmachen....Viele sagen mir das sie das an mir bewundern und sich das oft selber nicht zu trauen...

Ich denke auch das es mein alter ist ...Ich bin nxit mehr so formbar habe meinen eigenen Kopf..Viele die dad machen sind bestimmt 10 Jahre jünger als ich...

IChr werde demnächst gezielt Nachfragen woran es genau lag ...Vielleicht bringt auch das mich weiter...

Ich werde ncijt auf geben das ist nxit meine Art und ich danke allen für Ihre Einschätzung..

Es ist schwer aus der Entfernung eine Einschätzung zu geben..

Aber es hat mich schon weiter gebracht und mir neue Denkanstöße gegeben:-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es fällt etwas schwer, zu erkennen, was genau deine Frage ist.

Falls du wissen willst, ob du den falschen Beruf gewählt hast: Das kannstdur du selbst beantworten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

mir ist nicht ganz klar, was du eigentlich willst, oder ist genau DAS das problem, dass du das selbst auch nicht weisst?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Juju0210
02.07.2016, 16:20

Hallo

Ja und nein ich bin da sehr unsicher .. ich traue mir eigentlich kaum etwas zu ..

Mich interessiert der Pflegeberuf..aber ich könnte mir vorstellen das ich da auch an den Rand  meiner Kapazitäten komme...

Ich habe einfach das Gefühl aufgrund meiner Psyche nicht belastbar zu sein ..

Ich denke das meine Vergangenheit mir immer nachhängt und ich aus diesem Teufelskreis nicht ausbrechen kann..

zudem war damals die Entscheidung mit Kindern zu arbeiten ..etwas an dem ich ein Stück weit genesen bin .. auch wen das jetzt sicher wieder falsch verstanden wird .. ich habe von da sehr gute Arbeitszeugnisse ..aber es ist schon ewig her ...

Ich bin mir meiner so unsicher das ich garnicht genau sagen kann was ich eigentlich will ... denn in meinen Augen kann ich ja nix aufgrund dieser negativ Prägung meiner Person ..

Ich hoffe du kannst es so etwas besser verstehen ..

0

Was möchtest Du wissen?