Demonstration/G20: Wer wird mehr Erfolg haben, mehr bewegen können - die friedlichen oder die kriegerischen Demonstranten?

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Keiner von beiden, weil.... 44%
Anderes 22%
Natürlich die friedlichen, weil..... 22%
Natürlich die kriegerischen, weil..... 11%

15 Antworten

Es kommt immer darauf an. Darauf kann es keine einfache Antwort geben.

Abgesehen davon natürlich, dass eine Demonstration IMMER friedlich sein soll, sonst ist es ein Aufstand. Und mit Gewalt löst man keine Probleme. Und man trifft auch mit Steinen nicht die Autos der "Bonzen", sondern des normalen Fußvolkes, um es mal herablassend zu formulieren :-)

Wofür bzw. wogegen will man demonstrieren? Dagegen, dass "die da oben" so böse zur Umwelt sind? Das dürfte überhaupt gar nichts bringen. Schon gar nicht, wenn man selbst Teil des Problems ist, im konkreten Beispiel durch den falschen oder übermäßigen oder unreflektierten Konsum. Beispiel Plastiktüten, Coffee-to-go-Wegwerfbecher, bei laufendem Motor stundenlang mit dem Nachbarn quatschen, Roundup für die Pflastersteine kaufen, etc. etc. etc.

Besser wäre es, selbst den Lebensstil zu leben und vorzuleben, den man für richtig hält.

Wie beim Glauben: Ich bin Christ. Aber es bringt nichts, auf die Straße zu gehen und für mehr Kreuze in den Klassenzimmern zu demonstrieren. Aber wie ein Christ zu leben, ehrlich zu sein und freundlich, DAS zeigt meiner Umwelt "Aha... interessant".

Wenn ich also gegen... was weiß ich... Massentierhaltung und Großkonzerne bin, dann muss ich mein Brot selbst backen, mein Fleisch nur noch beim Kleinbauern um die Ecke kaufen und auf das neueste I-Phone verzichten. Alles andere ist scheinheilig und wird schnell entlarvt.

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Sonja66 10.07.2017, 11:51

Ja, die Sache mit dem guten Vorbild....

Denke mal, dass viele Demonstranten, warum und worüber auch immer, recht frustriert sind und keine Lösung für eine Besserung haben.
Ob sie nun friedlich oder unfriedlich demonstrieren, ist schon fast egal, also natürlich nur in Hinsicht auf Besserung, solange sie nicht bei sich selbst sehen und ändern.

Besser wäre es, selbst den Lebensstil zu leben und vorzuleben, den man für richtig hält.

Stimmt schon.
Jedoch scheint dies unglaublich schwierig für viele Menschen zu sein.

Immer wieder meine ich zu erkennen, dass all das, was das Volk so alles an Politikern bemängelt, selbst auch im Kleinen zu leben, selbst gar nicht besser zu machen.

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danhof 10.07.2017, 11:58
@Sonja66

Immer wieder meine ich zu erkennen, dass all das, was das Volk so alles an Politikern bemängelt, selbst auch im Kleinen zu leben, selbst gar nicht besser zu machen.

Denke ich auch. Auch wenn Frau Merkel 20.000 Euro im Monat verdient, möchte ich nicht mit ihr tauschen. Wie viele nächtliche Sondersitzungen und Reisen muss sie machen, die sicher nicht immer alle nur lustig sind. Abgesehen davon zieht man sich den Unmut der halben Bevölkerung zu, weil man IMMER eine Gruppe vor den Kopf stößt.

Ja, Politiker sind auch nur Menschen mit Schwächen. Unser demokratischer Apparat sollte das aber korrigieren/erkennen können, meine ich.

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Sonja66 10.07.2017, 12:25
@danhof

Denke ich auch. Auch wenn Frau Merkel 20.000 Euro im Monat verdient, möchte ich nicht mit ihr tauschen. 

Nie und nimmer!!
Meiner Ansicht nach zahlt sie und generell solche Menschen einen sehr hohen Preis.

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realsausi2 10.07.2017, 13:40

man trifft auch mit Steinen nicht die Autos der "Bonzen", sondern des normalen Fußvolkes,

Nicht, dass es anders rum besser wäre.

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Interessante Frage. Ich fürchte die "kriegerischen" Proteste werden mehr Auswirkungen haben, aber in die entgegengesetzte Richtung zu deren Intention (soweit vorhanden). Denn vorallem werden sich die Sicherheitsstrukturen verschärfen (Extremisten Datei, Stärkung der Polizei und des Staatsschutz etc) und stärker den Linksextremismus ins Visier nehmen und die Linken Parteien nehmen dadurch Schaden, Linke Koalitionen werden in der Folge unwahrscheinlicher, werden diese doch mit diesen Krawallen ideologisch verbunden.

Die friedlichen Proteste gehen leider in der öffentlichen Wahrnehmung mehr oder weniger unter gegen die Straßenschlachten und Zerstörungen, dennoch haben diese mit viel Geduld und Stoik die Chance wirklich Veränderungen in der Sache zu erstreiten, wenn auch nur in kleinen Schritten und mit der Zeit.

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Keiner von beiden, weil....

Es kommt immer darauf an, was mit Demonstrationen zum Ausdruck gebracht werden soll. Wenn eine gesellschaftsverändernde Entscheidung zur Diskussion steht, ist die Aussicht, der eigenen Auffassung per Demonstration Nachdruck zu verleihen ein brauchbares demokratisches Hilfsmittel. Doch die Demo gegen G20? An wen soll sich das richten? Weder Trump noch Putin noch Erdogan oder May lassen sich in ihrer Politik davon beeinflussen, was so ein paar dahergelaufene Besserwisser meinen, von sich geben zu müssen.

Das war bestenfalls gepflegte Linken-Revoluzzer-Romantik. Es war für das Bild Deutschlands in der Welt verheerend, was da als Kleinbürgerkrieg losgelassener Krimineller für Kriegsszenen sorgte. Die gemäßigten Linksliberalen sind schockiert, weil ihre Erwartung, dass sich ihre halbkriminellen Kampftruppen bändigen lassen, total in die Hose ging. SPIEGEL und ZEIT haben für diese schnell die Bezeichnungen von "Aktivisten" zu Kriminellen gewechselt, können aber nicht verbergen, dass sie diese jahrelang gehätschelt haben. 

Dieser Ausbruch krimineller Gewalt, der sich übrigens schon in Frankfurt bei der Demo gegen die EZB gezeigt hat, wird die kommenden Feiern 50 Jahre 68er überschatten. Mit "links" hatte diese Gewaltorgie wie schon in Frankfurt nichts mehr zu tun. Geschädigt wurden nicht die Großen, die dicken Limusinen der verhassten Herrschenden. Da kommen sie doch gar nicht dran. Die Kleinwagen der Friseuse oder des Stadtbediensteten gingen in Flammen auf - was ist dadran "links"? In Frankfurt hat es sogar die Rundschau noch zu rechtfertigen versucht und gezeigt, wie irregeleitet linke Revoluzzerromantik sein kann. Marx hat sich wohl im Grab umgedreht ob dieser Ausbrüche kleinbürgerlicher Frustration. Keine Theorie, aber viel Wut egal gegen wen. 

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Sonja66 10.07.2017, 11:53

Keine Theorie, aber viel Wut egal gegen wen. 

Sehe ich auch so! Was soll dabei schon raus kommen....., was soll dies schon ändern.....???

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realsausi2 10.07.2017, 13:44

gepflegte Linken-Revoluzzer-Romantik

Neben dem materiellen Schaden ist dieser der Beklagenswerteste.

Der "linken Idee" wird durch diese Spackos Schaden zugefügt. An so einer Randale ist nichts links, das ist einfach nur dumm, kontraprokuktiv und eher faschistisch als links.

Marx hat sich wohl im Grab umgedreht

Ich höre immer noch das Schaben und Kratzen...

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Keiner von beiden, weil....

Erreichen werden sie alle nichts, aber die Randalierer verlieren zudem noch jede Rechtfertigung.

Die G20 sind sich ja in vielen Dingen schon so uneins, dass der Mob als zusätzlicher Einfluss hier nur negativ wirken kann.

Die Spackos, die da fremder Leute Autos abgefackelt haben, nehmen aber denen, die ein ernsthaftes Anliegen haben, deren vielleicht geringe Chance auf eine Einflussnahme auch noch weg.

Diese Gewalt ist schlicht der Offenbarungseid der Vernunft. Damit stellen sich ihre Apologeten außerhalb jeglicher Legitimation und sind nur Teil des Problems, aber kein Teil einer Lösung.

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Historisch haben "Krawallen" nur dann was gebracht, wenn sie das jeweilige Regime gestürzt haben. Neben dem Fakt, dass Deutschland eine Demokratie und kein Unrechtsstaat ist, muss es immer auch eine politische Komponente geben, die dann die Macht sichert.
Wenn das nicht geschieht, ist es ein Bürgerkrieg.

Aber jetzt mal auf die Hamburger Situation: Die Krawall-Macher haben ja keine Forderungen etc gestellt, sondern einfach nur Randale gemacht. Man sieht doch an der allgemeinen Diskussion zur Zeit, dass kein Mensch über die Forderungen und Ideen der friedlichen (in der weiten Überzahl) befindlichen Demonstranten spricht. Stattdessen wird nur über die Randalierer gesprochen, somit torpedieren, diese die friedlichen und konstruktiven Demonstranten.

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Sonja66 10.07.2017, 12:00

Historisch haben "Krawallen" nur dann was gebracht, wenn sie das jeweilige Regime gestürzt haben.

Finde ich ganz interessant, was die Vergangenheit wohl alles an Erfahrung darüber zu berichten hat und hätte.

Du sagst, dass es nur dann was brachte, wenn die ihr Ding komplett, mit Ende und Abschluß durchgezogen haben. Ganz so nach dem Motto: Es kann nur einen geben.

Das hieße, dass nur entweder das eine oder das andere Extrem regieren konnte, es selten bis nie eine Verbindung / Einigung gab.

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LienusMan 10.07.2017, 12:06

Mir fällt soweit im Moment keine gewalttätige Bewegung ein, die sich friedlich mit den jeweils Mächtigen geeinigt hatten. Und wenn ich von "etwas gebracht" spreche, dann meine ich das vollkommen wertfrei im Sinne der gewalttätigen Bewegung

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Das ist immer ein schmaler Grat. Eine Demonstration muss medial wahrgenommen werden. Und für unsere Mediendemokratie heißt das: es müssen Bilder produziert werden, die Nachrichtenwürdig sind.

Bspw. spektakuläre Aktionen, wie von Greenpeace oder den AKW-Gegnern, die sich ans Gleisbett ketten. Oder riesige Menschenaufläufe. Oder eben Gewalt.

Gleichzeitig darf aber natürlich das Mittel der Wahl zur Generierung medialer Öffentlichkeit nicht das Anliegen der Demonstranten in ein schlechtes Licht werfen.

Gewalt - vor allem exzessive Gewalt, wie in Hamburg - bekommt zwar zuverlässig Sendeminuten und Schlagzeilen, unterminiert jedoch gleichzeitig die notwendige breite Unterstützung für das Anliegen der Demonstranten.

Insofern ist der Königsweg immer: spektakuläre Bilder produzieren die gleichzeitig Sympathie für ein Anliegen wecken. 

Aufmerksamkeit um jeden Preis - nope. Das funktioniert nicht.

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realsausi2 10.07.2017, 13:59

Bspw. spektakuläre Aktionen, wie von Greenpeace oder den AKW-Gegnern, die sich ans Gleisbett ketten. Oder riesige Menschenaufläufe. Oder eben Gewalt.

Das in einem Atemzug zu nennen ist eine gefährliche Verharmlosung der Gewalt und eine gefährliche Denunzierung legitimer Methoden der Willensbekundung.

Gewalt -... unterminiert jedoch gleichzeitig die notwendige breite Unterstützung für das Anliegen der Demonstranten.

Genau so sieht´s aus.

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Natürlich die kriegerischen, weil.....

Meine "Abstimmung" diesbzgl. ist eigentlich eine traurige Meinung.

Aber die Begründung ist ganz einfach: je mehr Krawall, desto mehr Medienberichterstattung.

Wenn sich ein paar Leute einfach nur friedlich mit bunten Schildchen und Blümchen um den Hals irgendwo hinstellen, dann nimmt das niemand wahr. Bzw. man kann über unliebsame, aber freundlich-friedlich vorgetragene Meinungen einfach hinwegsehen bzw. sie "wegfiltern".

Tritt aber massiver Schaden auf, lassen sich die Folgen nicht mehr vertuschen. Und so werden die Machthaber gezwungen, sich der Sache zu stellen.

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AalFred2 10.07.2017, 10:32

Welcher Sache müssen sich denn die Machthaber jetzt stellen? Der Sache, dass sie die "Protestierenden" einfach als Chaoten abtun können? Der Sache, dass die durchaus berechtigten Anliegen der friedlichen Demonstranten gegenüber der Gewalt komplett aus dem Fokus geraten?

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dan030 10.07.2017, 14:07
@AalFred2

Letztlich werden sie die Belange derjenigen ernst nehmen müssen, die konkrete Kritikpunkte vortragen.

Das sind dann tatsächlich wohl vornehmlich diejenigen Leute, die "konstruktive Kritik" oder wenigstens "nachvollziehbare, auf den Punkt gebrachte Kritik" äußern. Die kommt unterm Strich eher nicht vom "schwarzen Block", sondern von denjenigen, die einfach mit Transparenten und Megaphonen durch die Straßen ziehen.

Dennoch erscheint es mir so, dass wir aktuell tatsächlich die schizophrene Situation haben, dass die friedlichen Demonstranten mit ihren Anliegen nur ernsthaft wahrgenommen werden, wenn das ganze von häßlichen Krawallen überlagert wird.

Insofern ist es auch ein wenig zwiespältig bezogen auf die Fragestellung, die ja auf "wer wird mehr bewegen können" lautete.

Bewegungsrichtung kommt meines Erachtens, wenn sich denn was bewegt, von den friedlichen Demonstranten. Bewegungsdynamik (im Sinne von Geschwindigkeit/Beschleunigung) hingegen von den Krwallmachern.

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AalFred2 10.07.2017, 14:11
@dan030

Letztlich werden sie die Belange derjenigen ernst nehmen müssen, die konkrete Kritikpunkte vortragen.

Warum? Die friedlichen Proteste hätten wesentlich mehr im Vordergrund gestanden, wenn es keine Krawalle gegeben hätte. Wo setzt sich jetzt jemand mit deren Anliegen auseinander?

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dan030 10.07.2017, 16:41
@AalFred2

Wenn irgendwer kritische Anmerkungen zu "irgendwas" hat, dann wird die Politik im Normalfall immer erst versuchen, für sie unliebsame Meinungen möglichst zu vertuschen. Das geht um so leichter, je sanfter Kritik vorgebracht wird. Über irgendeine "Kaffeekränzchen-und-Blümchen"-Demo können Medien und Politik einfach hinweggehen, ohne sie überhaupt zu erwähnen.

Wenn aber Bilder von brennenden Straßenzügen um die Welt gehen, dann kann man nicht mehr verstecken, dass es offenbar zumindest einen gewissen Anteil von unzufriedenen Menschen gibt.

Das ist der Unterschied.

Ich gehe aus leidlicher Erfahrung erstmal grundsätzlich davon aus, dass Politiker per se kein Interesse daran haben, sich tatsächlich um Belange der Bevölkerung zu kümmern. Sondern sich primär ihrem eigenen Machterhalt verpflichtet fühlen.

Logischer Umkehrschluss: sie kümmern sich nur um an sie herangetragene Belange, wenn sie sie so nachdrücklich dazu gezwungen werden, dass sie nicht mehr ausweichen können. Und genau das bewirken heftige Krawalle.

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AalFred2 10.07.2017, 19:29
@dan030

In deinem gnazen Gequatsche fehlt immer noch die Antwort auf die Frage an welcher Stelle sich jetzt die Politiker mit den Anliegen der friedlichen Demonstranten auseinander setzen. Ich kann das nicht erkennen. Zeig das doch mal bitte.

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dan030 11.07.2017, 00:02
@AalFred2

Ganz simpel: Es macht laut "rumms". Das kommt in die Medien. In Folge übt die mediale Öffentlichkeit erstmal unspezifischen Druck aus. Der kommt bei der Politik an. Die muss sich überhaupt beschäftigen und Stellungnahmen abgeben. Dafür müssen sie inhaltlich nachdenken, um nicht ihr Gesicht zu verlieren.

Wenn man die Politik nicht zwingt, sich mit einem Thema zu beschäftigen, was ihr ggf. unlieb ist, dann tut sie es halt aus Eigennutz nicht und schweigt lieber tot.

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AalFred2 11.07.2017, 08:14
@dan030

Und wieder windest du dich um die konkrete Antwort mit allgemeinene Behauptungen herum. Diese Behauptungen sind falsch. Also nochmal die konkrete Frage mit der Bitte um Verweise auf die konkrete Auseinandersetzung mit den Anliegen im aktuellen Fall der G20.

Wo findet jetzt konkret eine Auseinandersetzung mit den Anliegen der friedlichen Demonstranten durch welche Politiker konkret statt?

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realsausi2 11.07.2017, 11:50
@dan030

Wenn man die Politik nicht zwingt, sich mit einem Thema zu beschäftigen, was ihr ggf. unlieb ist, dann tut sie es halt aus Eigennutz nicht und schweigt lieber tot.

Du hast echt nicht verstanden, was da passiert ist. Ich habe keinen Bericht im Fernsehen gesehen, der sich mit der Kritik an G20 befasst hätte.

Es wurden die pöbelnden Idioten gezeigt. Es wurde über Sicherheit und Kontrolle debatiert.

Die marodierenden Horden des dumpfen Mobs haben einen riesigen Kübel ScheiBe auf die legitimen Kritiker geschüttet und deren Anliegen darin erstickt.

Gerade das gibt der Politik den Vorwand, sich nicht inhaltlich mit den Kritikern auseinandersetzen zu müssen.

Wären dort zehntausende friedlich marschiert, hätte die Politik das nicht ignorieren können. Wer weiß, wie viele der konstruktiven Demonstranten nicht nach Hamburg gekommen sind, weil die Randale der Spinner ja schon absehbar war.

Es gibt keine Rechtfertigung für das kriminelle Vorgehen des Schwarzen Blocks. Die sind ein Teil des Problems und kein Teil irgendeiner Lösung.

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realsausi2 10.07.2017, 13:56

Gerade die völlig sinn- und ziellose Gewalt setzt die "Machthaber" in die komfortable Situation, sich nicht mit den Argumenten der Kritiker auseinandersetzen zu müssen.

Die können das einfach abtun und der Großteil derer, die seriös ein ernsthaftes Anliegen haben, werden komplett ignoriert.

Die kriminellen Gewalttäter haben jeglicher Einflussnahme das Wasser abgegraben.

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Anderes

Friedlichen Demonstranten haben bis heute nichts bewegt. Nimm das letzte Beispiel aus Deutschland:

Zwischen
150.000 und 250.000 Menschen waren am Wochenende durch Berlin gezogen,
um ihren Widerstand gegen die Freihandelsabkommen Ceta und TTIP
kundzutun

Von den 3,2
Millionen Unterschriften
der europäischen Bürgerinitiative „Stopp TTIP“
wurden eine halbe Million in Großbritannien gesammelt, 360.000 in
Frankreich. In den Niederlanden haben Aktivisten gerade ein Referendum
gegen TTIP gestartet.

EU-Kommission ignoriert Anti-TTIP-Demo

http://www.taz.de/!5237686/

Einige sprechen von einer halben Million Demonstranten und was ist passiert? Nichts... die wären noch nicht einmal in den Medien erwähnt worden, wenn es nicht so unglaublich viele gewesen wären.

Was glaubst du, wieso Länder wie Saudi-Arabien so viel Geld für Waffen ausgeben?

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Sonja66 10.07.2017, 13:51

Einige sprechen von einer halben Million Demonstranten und was ist passiert? Nichts...

Ja genau, so erscheint es mir auch immer wieder mal!
Mein Einblick aber ist viel zu gering, als dass ich es mit Bestimmtheit sagen könnte....

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berkersheim 10.07.2017, 14:01

Friedliche Demonstrationen haben nur dann eine Wirkung, wenn sie für demokratisch gewählte Politiker ein "Hab-Acht-Signal" zur nächsten Wahl sind. Nirgendwo demokratisch gewählte und zentralistisch eingesetzte EUROkraten haben keinen Anlass, auf irgendwelche Meinungsbekundungen zu reagieren. TTIP wurde - mit Bedacht - von den EUROkraten verhandelt. Die haben keine demokratische Anbindung. Darum bin ich immer mehr gegen dieses zentralistische Europa.

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Keiner von beiden, weil....

Gewalt gegen Menschen, Brandstiftung und Plünderungen "bewegen" gar nichts. Es ist einfach kriminell und unpolitisch. Die Linksextremisten sind ins Verbrechermilieu abgedriftet und kosten nur den Kick des Gesetzesbruchs und der Zerstörung aus. 

Die friedlichen Demonstranten distanzieren sich gar nicht oder nur halbherzig von den Kriminellen, weil "die ja auch links sind". So lange das so ist, werden auch sie keine Wirkung erzielen. Das ist bedauerlich, denn die finanzmarkthörigen "Weltenlenker" der G20 hätten Kritik verdient. 

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Natürlich die friedlichen, weil.....

Die friedlichen.

Weil sie seriöse Anliegen hinsichtlich ernsthafter Probleme haben, die die gewaltbereiten Polithooligans nicht haben.

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Keiner von beiden, weil....

Demonstartionen nichts bringen,sie ändern nichts.

Würden die Leute mit dem Knüppel zB. nach Berlin marschieren und das Gesin.. ,ähm die demokratisch gewählten Volksvertreter, aus dem Reichstag treiben ,dann gäbe es eine Veränderung.

Aber wir leben ja in einer ,,Demokratie", kicher, solange die leute daran glauben,gut, mir solls recht sein.

Beispiel. Indien,. Hurra ohne Gewalt, die englische Herrschaft gestürzt , juhu.

Wer hat heute das sagen in Indien ,die Inder? Eher nicht,das sind nach wie vor die Engländer. Nur dürfen die Inder nun auch demokratisch wählen.Das bringt genauso wenig wie hier auch ,aber solange man nur fest daran glaubt,könnte ja mal ein Wunder geschehn.

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laralee01 10.07.2017, 09:29

Dass Engländer noch das Sagen haben in Indien, ist reiner Unsinn. Hast du dafür Belege?

Deutschland hat wirtschaftlich gesehen mehr Einfluss auf Indien als Großbritannien, nur um ein Beispiel anzuführen...

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ratatoesk 10.07.2017, 09:48
@laralee01

Oh,entschuldige ,natürlich ist das recht oberflächlich ausgedrückt. Das sagen hat natürlich die WTO,der IWF und die World Bank.

Natürlich ist das nicht nur so in Indien,das gilt auch zB.für Deutschland.

Ihr vermeintliche Unabhängigkeit ,gaben die Inder mitte der 90iger ganz auf,um mit auf dem Weltmarkt spielen zu dürfen.

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ratatoesk 10.07.2017, 09:53
@ratatoesk

Ups,und das deutschland dort irgentetwas zu melden hat ,halte ich für einen Witz.Dazu ,,noodle" mal,,Commonwealth of Nations"

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AalFred2 10.07.2017, 10:34
@ratatoesk

Für diese Behauptungen hast du bestimmt den ein oder andren Beleg, oder?

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ratatoesk 10.07.2017, 10:43
@AalFred2

Ich unterstütze generell nicht die Faulheit anderer.

Zudem würde, die Erklärung der Komplexität von gesellschaftlichen Verhältnisse & wirtschaftlichen Strukturen ect. einen Zeitrahmen beanspruchen,den ich nicht gewillt bin, für etwas zu Opfern,was nichts bringt.

Dafür sind Schulen ,Universitäten,Vereine ect. besser geeignet.

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AlexChristo 10.07.2017, 13:23
@ratatoesk

Sehr bequem, Behauptungen aufstellen und diese dann nicht mal untermauern. Alles klar.

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ratatoesk 10.07.2017, 22:02
@AlexChristo

Aus welchem grund sollte ich dies tun.Die maßgebenden Worte sind genannt und mir ein bischen lesen und denken, kommt da fast jeder drauf.

Natürlich sind das auf den ersten Blick ,,Behauptungen",solange bis man anfängt nachzulesen, wer ist die WTO,IWF ect. und was tun die.

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danhof 10.07.2017, 11:46

Würden die Leute mit dem Knüppel zB. nach Berlin marschieren und das Gesin.. ,ähm die demokratisch gewählten Volksvertreter, aus dem Reichstag treiben ,dann gäbe es eine Veränderung.

Nämlich? Chaos und Anarchie. Ob wir dann noch eines der reichsten und wohlhabendsten Länder der Welt sein werden, wage ich zu bezweifeln :-)

Was macht dich denn so unglücklich, dass du so schlecht über unsere Volksvertreter und unsere Demokratie sprichst?

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ratatoesk 10.07.2017, 21:38
@danhof

Ungglücklich, ich!? nein mir geht es sehr gut.Die Politiker,die du ,,Volksvertreter" nennst tun alles für Leute wie mich.

Nur manchmal kommt noch die soziale Erziehung durch und ich fange an, fiktive Szenarien durchzuspielen.

....Nämlich? Chaos und Anarchie.....

Du hast keine Wahl,oder besser nicht die ,von der die meisten denken, sie zu haben.

 Wahre ,,Volksvertreter", wie die PDS zB. , wählt keiner ,weil man genau weiss ,was bei den Möchtegernkommunisten herauskommt.

Das liegt nicht an denen sondern am Volk,die einfach noch nicht soweit sind.

Nun, um hier weiterzureden,müsstest du erst einmal realisieren  ,das Du in einem kapitalistischem System lebst und das schließt soetwas,wie ,,Demokratie" aus.

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realsausi2 11.07.2017, 11:37
@ratatoesk

Deine undifferenzierten Platitüden sind ebenso wenig zielführend wie das Geschwätz mancher Politiker. Ihr seit da auf der gleichen Schiene.

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Willst du hier diese feigen Verbrecherbanden als "Krieger" verherrlichen?

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Sonja66 10.07.2017, 10:03

Stimmt schon.
War halt gerade das Gegenteil von friedlich......

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Können beide nichts gegen die Korruption und Geldgier der Großen und Mächtigen ausrichten.

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ratatoesk 10.07.2017, 09:54

Doch könnten sie ,aber das will keiner.

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Sonja66 10.07.2017, 10:11
@ratatoesk

Wie meinst du das? Wie könnten sie das und warum will das keiner?

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Dann erzähl doch mal gegen was sie beim G20 demonstriert haben und ob das ein Erfolg war?

Wenn das der Erfolg für sie war:

Die Union fordert eine „europäische Extremistendatei für Linksradikale“.

Dann ist es geglückt.
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Natürlich die friedlichen, weil.....

Idioten nie etwas positives bewirken.

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