Demokratie, Monarchie, Diktatur in Deutschland?

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2 Antworten

Bis 1871 gab es mehrere deutsche Einzelstaaten und als Rahmen von 1815 – 1866 (mit einer Unterbrechung 1848 – 1851) einen Staatenbund, den Deutschen Bund. Die einzelnen Staaen waren Monarchien mit Ausnahme der Stadtstaaten Hamburg, Lübeck, Bremen und (bis 1866, dann vom Königreich Preußen annektiert) Frankfurt am Main, die Republiken mit mehr oder weniger oligarchischen Zügen waren.

Robert Blum (1807 – 1848): Demokrat, setzte sich für die Deutsche Revolution 1848 – 1849 ein, wurde Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt am Main, die in der Paulskirche tagte; die von der Nationalversammlung beschlossene Verfassung des deutschen Reiches vom 28. März 1849, die sich in der Praxis nicht durchsetzen konnte (Niederwerfen der Revolution), war eine konstitutionelle Monarchie (Reichsoberhaupt sollte ein Kaiser sein) und zugleich eingeschränkt eine Demokratrie (Gesetzgebung durch ein Parlament, den Reichstag aus zwei Häuser: Volkshaus und Staatenhaus; vom Kaiser ernannte verantwortliche Minister, ob die Reichsminister voll dem Parlament gegenüber verantwortlich sind, ist nicht klar gereglt)

Kaiser Wilhelm I. (1797–1888): 1858 Regent geworden, seit 1861 König von Preußen, seit 1871 Deutscher Kaiser

Kaiser Wilhelm II. (1859 – 1941): 1888 – 1918 König von Preußen und deutscher Kaiser

Otto von Bismarck (1815 - 1898)

Deutsches Reich (Kaiserreich) 1871 – 1918: konstituionelle Monarchie mit demokratisch gewählten Parlament, dem Reichstag, keine voll parlamentarisch verantwortliche Regierung, erst im November 1918 in einer Änderung voll parlamentarisch verantwortliche Regierung)

Weimarer Repubik (1918/1919 - 1933): parlamentarische Demokratie

Weimarer Republik = Demokratie

Alle übrigen = Monarchie

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