Demenz, Kündigung vom Pflegeheim - und jetzt?

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Also, bitte ganz ganz ruhig bleiben.

  1. Sollte die eigene Rente zzgl. Pflegestufe nicht ausreichen, um die Kosten zu decken, dann ist das Sozialamt am Zuge. Dieses wiederum "versucht" von nahen bzw. direkten Angehörigen, Kinder, einen "Anteil" zurück zu bekommen. Dieser Anteil ist gesetzlich geregelt und macht sich am Einkommen dessen fest. In Ihrem Fall käme das Einkommen dessen in Frage, wer "Kind der Oma" ist. Achtung!!! nicht das gemeinsame Einkommen Ihrer Eltern!!!

  2. Die Kündigung dürfte als "Druckmittel" den Behörden gegenüber ausgesprochen worden sein.

  3. Die Angelegenheit möglichst "SOFORT" mit einem Sozialträger -Wohlfahrt, Caritas, AWO- besprechen.

Auf die Straße wird Ihre Oma sicher nicht landen. Wir leben hier in DEUTSCHLAND!!!

Bitte "sofort" Kontakt mit einem der o.g. Träger aufnehmen. Dieses der Heimleitung mitteilen. Alles wird gut. In der Ruhe liegt die Kraft. Viel Erfolg.

So ein Heim vermittelt doch normalerweise Hilfe suchende Angehörige zu einer Sozialberatung. Andere Menschen kennen sie ja damit auch nicht aus. Wendet Euch an das Sozialamt Eurer Stadt oder Gemeinde, oder an den Sozialverband. http://www.sovd.de/

schau mal/frage bei deutsche-alzheimergesellschaft.de nach. die haben 20 jahre erfahrung. viel erfolg!

Meine Mutter will meine Oma ins Heim stecken. Kann ich das verhindern, wenn ich die Vorsorgevollmacht habe?

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Ein FamilienAngehöriger mit demenz und Zucker ist in einem Pflegeheim seit Oktober. Ist seit dem 4 mal schwer gestürzt. Davon jetzt das 3. Mal im Krankenhaus. Erst vor 2 Monaten beim Sturz eine OberschenkelhalsbruCh zugezogen. Jedes mal kommen für den Ehegatten kosten von Krankenwagen und KrankenhaustageGeld auf. Kann man da gegen das Pflegeheim was machen?? Ist das nicht bald AufsichtsPflicht Verletzung? Oder muss eine anderes Pflegeheim mit mehr Betreuung aufgesucht werden? Der Patient verlässt das nicht verschlossene heim mit Hausschuhe im tiefsten winter ohne das Personal es mit bekommt?!

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Ich suche ein passendes Geschenk für meine Oma, die nächste Woche 90 Jahre alt wird. Das Schwierige ist, dass sie im Pflegeheim wohnt in einem kleinen Zimmer, inzwischen nicht mehr liest, nicht fernsieht und kein Radio hört. Gegenstände passen kaum in das kleine Zimmer hinein und auch essen tut sie nicht mehr viel! Natürlich bekommt sie Blumen und ich werde ihr ein kurzes Gedicht vortragen (ihre Konzentration hält leider nicht mehr lange an, da sie dement ist), aber wie könnte man ihr sonst noch eine Freude machen?

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Hallo, ich habe ein längere Problem und wäre froh, wenn mir jemand helfen will. Danke im Voraus. Ich habe vor ca, 4 Wochen meine Oma, die mir sehr viel bedeutet abgeben müssen. Bisher habe ich täglich mehrmals mit ihr telefoniert und sie oft besucht. (Sie wohnt etwas weiter weg) Sie ist nicht gestorben, sondern wurde von ihrer Tochter, gegen ihrer Willen in ein Heim weit weg gebracht. Jetzt weint sie oft und will immer nach Hause. Wenn ich einmal wöchentlich mit ihr reden darf sagt sie immer, dass ich etwas machen soll.

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Ich wurde von meiner Oma, Frau* * Str. 18, *München beauftragt, sie aus einem Pflegeheim in * zu holen. Frau (Oma) hat einen gesetzlichen Betreuer, da sie leider an Demenz erkrankt ist. Die Betreuerin ist ihre Tochter *, wohnhaft in *. Frau (Tochter) hat ihre Mutter vor ca. 4 Wochen gegen ihren Willen nach in das Pflegeheim Rosenium gebracht. Da Frau(Oma) ihr ganzes Leben aber in München gelebt hat, möchte sie auf jeden Fall wieder nach München zurück. Sie hat dort ihre Freundinnen, mit denen sie sich regelmäßig getroffen hat. Bei den Telefonaten mit ihr weint meine Oma und bittet immer um Hilfe. Für eine demenzkranke Person ist es sehr wichtig, dass sie bekannte Menschen um sich hat. In dem Pflegeheim kennt sie aber leider niemanden und selbst die Umgebung ist ihr fremd. Die Demenz ist nicht so weit fortgeschritten, meine Tante hat überwiegend klare Momente. Die gesetzliche Betreuerin lässt nicht mit sich reden, bzw. ist für uns Angehörige nicht erreichbar. Sie handelt nicht im Interesse von Frau *(Oma), sondern stellt ihre eigenen Interessen in den Vordergrund. Als Frau *(Oma) noch in München gelebt hat, hat Frau *(Tochter) regelmäßig Geld von ihrem Konto abgehoben. Um ihre Mutter hat sie sich aber nie gekümmert, sie hat sie auch nie besucht bzw. für sie Lebensmittel besorgt. Ich habe öfters mit dem Pflegedienst gesprochen, der mehrmals am Tag kam. Mir wurde immer gesagt, dass Frau (Oma) keine Getränke zu Hause hat und nur das Leitungswasser trinken kann. Frau(Tochter) verbot uns telefonisch vertreten durch ihre Tochter, dass wir die Telefonate mit Frau *(Oma) im Pflegeheim zu unterlassen haben. Ich stelle hiermit einen Antrag, damit Sie die gesetzliche Betreuung überprüfen und gegebenenfalls einen gesetzlichen Betreuer bestimmen, der nicht mit Frau *(Oma) verwandt ist und in ihrem Interesse handelt und ihr Vermögen verwaltet.

Mit freundlichem Gruß

DANKE FÜR HILFE :-)

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Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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