Demenz-Kranker wird ausgenommen

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5 Antworten

Vielen Dank schon einmal für die ersten Antworten. Ich werde dann mal versuchen beim Gericht Auskunft zu erhalten, wenn möglich ertmal ohne Anwalt. Als Betreuer kämen der Bruder und dessen Tochter in Frage, allerdings müsste zusätzlich noch jemand vor Ort ein Auge auf alles haben; also dann evtl. jemand vom Gericht gestellt.

Wende dich an das Amtsgericht des Ortes, wo der Mann lebt und beantrage die Einsetzung eines Betreuers. Wenn du keine Person als Betreuer vorschlagen kannst, dann wird das Gericht selbst einen bestimmen.

Wende dich an das Amtsgericht und beantrage einen Betreuer für Finanzen, Gesundheit und das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Am besten keinen aus der Familie. Der Betreuer wird alle Unterlagen einsehen und ggef. Verträge rückgängig machen. Ein Betreuer muß dem Amtsgericht gegenüber rechenschaft über die Finanzen ablegen. Der Betreuer entscheidet dann auch wie weit der Mann alleine Leben kann bezw. ob betreutes Wohnen oder sogar ein Heim in betracht kommen, da Demenz nicht besser sondern noch schlimmer wird.

Die Unterschrift des Demenz- Kranken ist UNGÜLTIG. Der weiß ja nicht mal was er da unterschrieben hat. Ein Betreuer muss im Besitz eines BETREUERAUSWEISES sein. Auskunft erteilt das zuständige Vormundschaftsgericht/ Betreuungsgericht - am Besten über einen Anwalt. Was die Aufgaben des Betreuers umfasst, das ist dem Gericht ebenfalls bekannt. Sprich - wenns keinen festen Betreuer gibt, dann darf auch niemand über das Konto des Kranken verfügen.

Die Leute bei der Polizei anzeigen, der Kranke sollte in betreutes Wohnen. Auf jeden Fall sollte das Amt davon erfahren. Meine Mutter macht das auch - also, sie kümmert sich um ältere Leute, die bei ihr im Haus wohnen. Besser als ins Heim zu müssen, vor allem wenn man noch nicht so krank ist, dass man sich nicht einmal mehr selbst waschen kann.

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