Demenz Kranker - Überforderte angehörige?

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3 Antworten

Keiner muss einsam im Heim sterben, wenn die Angehörigen regelmäßig vor Ort sind. Und das Pflegepersonal ist geschult genug, um zu merken, wann es dem Ende zugeht. Dann werden die Angehörigen auch entsprechend informiert.

Ihr solltet euch um eine gute Heimunterbringung bemühen. Viele Heime haben auch eine spezielle Demenzstation. Das ist keine Flucht vor der Verantwortung, sondern Hilfe für den Betroffenen und auch Selbsthilfe. Oder was nützt es deiner Mutter und Oma, wenn sie selbst auf dem Zahnfleisch kriechen? Es ist nicht jeder für häusliche Pflege gemacht.

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Es wird letztendlich keine andere Alternative geben als ein Pflegeheim... Wir haben das letztes Jahr mit meinem Vati durch. Er hat zum Glück nicht gemerkt, dass er im Heim war. Nach einer Darmkrebs-OP haben wir ihm erzählt, dass er in der Reha ist. Die andere Möglichkeit wäre eine Ganztagsbetreuung, aber das ist glaube ich schwer zu organisieren. Es ist deinen Angehörigen hoch anzurechnen, dass sie ihn daheim pflegen wollen, aber sie werden dran kaputt gehen. Das wird nämlich nicht besser, sondern schlimmer. Meine Mutter wollte den Vater auch nicht ins Heim geben, hat aber eingesehen, dass es keine andere Möglichkeit mehr gab. Sie wäre sonst eher als der Vater in einem Heim gelandet. Wir haben geholfen, so gut es ging, aber da wir Kinder alle nicht im Hause wohnen, war sie oft mit ihm allein. Besonders die Nächte waren schlimm.

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es gibt Schulungen für Angehörige von Demenzkranken! Ihr solltet euch unbedingt mit einem Pflegedienst in Verbindung setzten und eine Pflegestufe bei der Krankenkasse beantragen dann kann euch auch der Pflegedienst unterstützen! Demenzkranke brauchen eine individuelle Pflege.

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