Dem Untermieter nur mündlich, nicht schriftlich gekündigt bis Monatsende. Wie kann ich sicher sein, dass er gehen muss?

6 Antworten

Dem Untermieter nur mündlich, nicht schriftlich gekündigt bis Monatsende. Wie kann ich sicher sein, dass er gehen muss?

Er muss nicht gehen da die Mietkündigung unwirksam ist.

Laut BGB muss eine Mietkündigung schriftlich erfolgen. Zudem muss der Vermieter in der Regel die Kündigung begründen.

Fehlverhalten setzt in der Regel schon mal eine Abmahnung voraus.

Was tun?Muss man jetzt noch schriftlich was nachreichen? 

Ja man muss schriftlich kündigen mit der gesetzlichen Frist. Mit Zeugen übergeben oder per Einwurfeinschreiben.

Muss das über die Hausverwaltung gehen oder von der Hauptmieterin ausgehen? 

Von dem Vertragspartner des Untermieters und das dürfte wohl der Hauptmieter sein.

Kann B theoretisch doch noch drei Monate bleiben?

Nicht nur theoretisch, praktisch auch da nicht wirksam gekündigt wurde.

Hauptmieterin A hat vor vier Monaten Untermieterin B mündlich gekündigt, sie müsse bis ende Juli ausziehen.

Gemäß § 568 BGB ist eine mündliche Kündigung rechtlich unwirksam, sie bedarf der Schriftform.

Muss man jetzt noch schriftlich was nachreichen? 

Der Vertragspartner Hauptmieterin A muß erneut kündigen, aber diesmal schriftlich und nachweisbar.

Kann B theoretisch doch noch drei Monate bleiben?

ja, denn eine ordentliche Kündigung wegen Eigenbedarf wird jetzt frühestens zum 31.10.2015 wirksam.

Hat denn die Untermieterin nur mit der Hauptmieterin A ein Vertragsverhältnis, oder auch mit dem anderen Hauptmieter?

Dann müssen beide Hauptmieter die Kündigung gegenüber der Untermieterin gemeinsam aussprechen und auch das Kündigungsschreiben beide unterschreiben.

Weiter hat @Gerhard schon darauf hingewiesen, daß der Kündigungsgrund "Eigenbedarf" nur für die Hauptmieterin A zutrifft, der andere Hauptmieter hat praktisch keinen berechtigten Kündigungsgrund gegenüber der Untermieterin. Insofern könnte sich, da kein wirksam berechtigter Kündigungsgrund gegenüber der Untermieterin vorliegt, sogar die Kündigungsfrist von 3 auf 6 Mon. verlängern, dann wäre eine Kündigung frühestens zum 31.1.2016 möglich. 

Mit Recht "zickt" die Untermieterin nun rum.

Die Kündigung ist unwirksam, weil sie nicht schriftlich erfolgte, und weil beide Hauptmieter als Vermieterpartei die Kündigung aussprechen müssten. 

Weiter: Der Kündigungsgrund, hier Eigenbedarf, trifft nicht für die Vermieterpartei in ihrer Gesamtheit zu sondern nur für einen Teil der Vermieterpartei.

Die Eigentümer der Wohnung haben mit den Untermietern nichts zu tun. Lediglich die Genehmigung zur Untervermietung kann der Mieterpartei  (2 Hauptmieter) erteilt werden. Abmahnungen der Eigentümer an die Untermieter sind also nicht rechtwirksam.

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Gruß

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