Delle beim aussteigen aus Auto von Freund

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5 Antworten

Die private Haftpflichtversicherung hat damit nichts zu tun. Das Ein. und Aussteigen gehört zum Betrieb eines KFZ. Der Fahrer ist verantwortlich für seine Mitfahrer. Außerdem hätte er ja einen größeren Sicherheitsabstand einhalten können. Wenn die Parklücke zu eng ist, hätte er dich ja vorher aussteigen lassen können.

Das wird wohl so richtig sein, denn verursacht wurde es letztendlich von dem Auto deines Freundes und er ist verantwortlich für sein Auto und alle Beifahrer. Wenn es zu eng war, hätte er Dich vorher aussteigen lassen sollen.

Das Aussteigen ist ein Vorgang, der mit dem Betrieb des Fahrzeuges zusammenhängt. Diese Vorgänge sind aus der privaten Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Hier gilt der Begriff der sogenannten "Benzinklausel."

Daher muss Dein Freund den Scahden über seine Kfz-Haftpflicht abwicklen lassen. Damit ist aber auch leider eine Hochstufung beim SF-Rabatt die Folge.

Die Vollkaso, wie einer meiner "Vorredner" schreibt, hat damit nichts zu tun. Das ist eine Aussage, die auf Nichtwissen beruht.

Also ich muss hier meinen Vorgänger widersprechen!

Die Haftpflicht muss hier zahlen! Es ist nicht dein Auto, du bist nicht Halter, Fahrer oder Eigentümer dieses Fahrzeuges.

Das Ein- und Aussteigen aus dem Fahrzeug als Beifahrer ist ganz normal über die Privathaftpflichtversicherung gedeckt.

Ruf bei deiner Versicherung an und sag ihnen dass die Ablehnung nicht richtig ist und sie die Sache nochmal prüfen sollen.

Der Ausschluss "Kfz-Gebrauch" gilt nur dann wenn du eben Fahrer, Halter oder Eigentümer bist sonst nicht!

Als Nachtrag.. Hier der Klauseltext über den Ausschluss der "Kleinen Kfz-Klausel in der PHV":

Nicht versichert ist die gesetztliche Haftpflicht des Eigentümers, Besitzers, Halters oder Führers eines Kfz wegen Schäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeuges verursacht werden.

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@BrokenAngell

Ja, und der Fahrer ist für seine Mitfahrer mit verantwortlich. Er hat den notwendigen Sicherheitsabstand zum nEBENFAHRZEUG NICHT EINGEHALTEN:

Der Fahrer hat diesen Schaden also verursacht.

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@DerHans

Also ich bearbeite solche Schäden jetzt seit 7 Jahren und sowas hab ich noch nie gehört.

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@BrokenAngell

Das Beste ist hier sowieso wenn er sich direkt bei der PHV und der Kfz schlau macht. Müssen die entscheiden und nicht wir.

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@DerHans

Auch wenn der Fahrer zu eng geparkt haben sollte: Dies ist unerheblich, denn es liegt immernoch in der Verantwortung des Mitfahrers zu entscheiden, ob und wie er aussteigt.

Klar hat der Geschädigte einen Direktanspruch gegenüber dem Kfz-Haftpflichtversicherer des Verursacherfahrzeugs, aber er kann genauso auch vom Privathaftpflichtversicherer des "Aussteigers" Schadenersatz fordern.Dieser (!) hat die Wahl.

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Wenigstens einer, der sich RICHTIG auskennt, DH!

@domeb:
Im Tagesgeschäft kommt es schnell irrtümlich zu Ablehnungsschreiben bei solchen Fällen, BrokenAngell hat aber recht: Wie Du aus dem Auto aussteigst, liegt bei Volljährigkeit alleine in Deiner Verantwortung! Somit bist Du dafür haftbar, und der Schaden üblicherweise im Rahmen einer Privathaftpflicht gedeckt.

Rufe dort an und bitte um erneute Prüfung der Ablehnung. Zitiere bei Bedarf auch deren eigene Ausschlussklausel und begründe, warum diese im vorliegenden Fall nicht auf Dich zutrifft.

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Deine PHV hat damit nichts zu tun und das interessiert die auch nicht,.

Den Schaden am fremden PKW übernimmt die KFZ Haftpflicht von Deinem Freund. Nachteil dabei.... er steigt mit den Prozenten.

Überlegung: Dein Freund, bzw. Du bezahlst den Schaden von Deinem Geld und dann kann Dein Freund weiter mit seinem aktuellen Versicherungstarif durch die Gegend fahren.

Eine andere Möglichkeit gibt es nicht

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