Deklinieren heißt doch sowas wie eine Veränderung und ein Attribut ist doch eine Beifügung?

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4 Antworten

Deklinieren: Dabei setzt man die Wortarten, die man deklinieren kann, in die verschiedenen Fälle. In unserer Sprache haben wir 4 Fälle.

Beispiel: Substantiv "Haus"

Singular (Einzahl) : das Haus, des Hauses, dem Hause, das Haus

Plural Mehrzahl) : Die Häuser, der Häuser, den Häusern, die Häuser:

Bei Verben nennt man dein Vorgang der "Veränderung" Konjugieren.

Ein Attribut ist ein Satzteil, es ist "unselbständig", d.h., es hängt sich an , etwa an ein Substantiv.

Die wohl häufigste Form des Attributs ist das adjektivische Attribut, Wortart also Adjektiv. Beispiel: Das hohe Haus------Das gotische Gebäude....

Beim Genitivattribut besteht es aus einem Substantiv im Genitiv. Beispiel: Das Haus meines Vaters muss renoviert werden.

Ein Adverb kann Attribut sein. Beispiel: Der Junge dort ist Westfalenmeister.

Beim präpositionalen Attribut besteht es aus Präposition plus Substantiv. Beispiel: Das Haus an der Ecke wird bald renoviert.

Auch die Apposition ist ein Attribut. Herr Meier, unser neuer Lehrer, ist in Ordnung.

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Artikel, Nomen, Adjektive und Pronomen werden dekliniert, 
salopp heißt das: durch die Fälle gezogen. Davon gibt es im Deutschen vier Stück:

Nominativ = 1. Fall

Das große Pferd steht im Stall.

Wer oder was steht im Stall? das große Pferd

Genitiv = 2. Fall

Die Mähne des großen Pferdes ist braun.

Wessen Mähne ist braun? (die) des großen Pferdes

Dativ = 3. Fall

Ich reite heute mit dem großen Pferd aus.

Mit wem oder was reitest du aus? mit dem großen Pferd.

Akkusativ = 4. Fall

Ich besuche heute das große Pferd.

Wen oder was besuche ich heute? das große Pferd

Bei diesem Beispiel habe ich jeweils einen Artikel (das/des/dem/das), ein Adjektiv (große/großes/großen/große) und ein Nomen (Pferd/Pferdes/Pferd/Pferd) dekliniert.

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In deinem Beispiel oben ist "rot" ein Adjektiv, genauer gesagt: ein attributives Adjektiv.

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Deklinieren heißt jetzt nicht direkt "Veränderung", wenn das deine Frage ist. Deklinieren ist ein Vorgang, bei dem du im Sprachgebrauch Verben an die gewählte Zeitform anpasst.

Die Bedeutung eines Wortes kann man sich am besten über die Ethymologie herleiten, das ist die Wortgeschichte. Probier es doch einmal selbst aus und finde heraus, wieso dir Beugen nichts sagt. :D

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Kommentar von LIVELIVE
11.07.2016, 02:19

Meine Deutschkenntnisse reichen nicht aus :D Ich verstehe viele Sachen nicht. :)

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Kommentar von Leopatra
11.07.2016, 05:20

Verben werden konjugiert, nicht dekliniert!

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Deklinieren bzw. Beugen bedeutet, ein Wort so zu verändern, dass es in den Satz passt. Dabei muss man bei Nomen den Fall und Verben die Person anpassen und Einzahl/ Mehrzahl (Singular/ Plural) berücksichtigen. 

Beispiel "gehen" (Verb):

Singular: ich gehe - du gehst - er/sie/es geht

Plural: wir gehen - ihr geht - sie gehen

Beispiel "Holz" (Nomen):

Singular: das Holz - des Holzes - dem Holz - das Holz

Plural: die Hölzer - der Hölzer - den Hölzern - die Hölzer

Mit dem Attribut hast du Recht, ein Attribut beschreibt ein Nomen genauer. Ein Attribut muss aber nicht ein Adjektiv sein:

"Ich muss die heute heruntergefallenen Blätter zusammenkehren"

Hier ist "heute heruntergefallenen" ein Attribut, denn es beschreibt die Blätter genauer.

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Kommentar von LIVELIVE
11.07.2016, 03:32

Heute heruntergefallen ist doch auch ein Partizip oder? Also Partizip 2 ?

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Kommentar von Leopatra
11.07.2016, 04:48

Wenn du als erstes Beispiel für Deklinationen eine Konjugation nennst, ist das für den Fragesteller verwirrend.

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