dein wort zu depressionen?

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10 Antworten

Ich bin depressiv. Ich bin ein Mädchen und 13, und es ist für mich nicht mehr vorstellbar dass es mir auch gut gehen könnte. Für mich war es immer normal, ich fühle mich so seit dem ich in der Grundschule war. Für mich ist es ein Gefühl der inneren Taubheit, ich leide an starken Selbsthass, ich fühle mich nutzlos, habe starke suizidgedanken, Schuldgefühle, Angst, Angst jemanden zu belasten, ich denke sehr sehr viel nach,  für mich ist im Leben nicht mehr viel wichtig. Es ist als wär ich kein Teil, als wär ich überflüssig, anders, und abgedreht. Bei mir ist der ständige Druck des Selbstverletzens da, die ständige Angst angestarrt zu werden oder als lächerlich bezeichnet zu werden. Liebe Grüße ✨🔫🔫

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Kommentar von PiaFabienne
01.10.2016, 20:11

Danke ❤️

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Zukunftsangst

Das ist das Wort, dass meine Depression immer wieder beschreibt.

Das Problem ist, dass sich ein so komplexes Thema eigentlich nicht mit einem Wort aufdrücken lässt.

Ich hätte auch gut "vielschichtig" schreiben können. Das ist eigentlich sogar ein besseres Wort, weil meine Depression mich auf vielen Ebenen angreift und auf der anderen Seite sind Depressionen im allgemeinen sehr vielschichtig.

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depressionen sind zu komplex um in einem wort zu beschreiben. dennoch fällt mir spontan "Hölle" bzw. "die Hölle auf Erden" ein.

Wenn ich Depressionen erklären muss, sage ich als erstes, dass man dies erlebt haben muss um zu begreifen was es tatsächlich ist. Es ist wie man einem Kind erklären müsste was ein Orgasmus ist. Es kann sich etwas difuses darunter vorstellen, doch verstehen tut es dies nicht. Schlechter vergleich, ich weiss.

Des weiteren erkläre ich, dass der Wille die Gefühle nur beschränkt beeinflussen kann. Desshalb bringen Worte wie "reisse dich zusammen" nicht viel. Wenn jemand richtig extrem Liebeskummer hat, kann er auch nicht sagen so, jetzt denke ich nicht mehr daran, es beeinflusst mich nicht mehr. Seine Gefühle kontrollieren ihn bzw sie. Nur dass man bei Depressionen den richtig krassen Liebeskummer mal 100 muliplizieren kann und immer noch nicht ansatzweise dort ist, wie es sich anfühlt unter Depressionen zu leiden.

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Ich habe zwar keine richtigen Depressionen, aber eine für mich schlimme Phase, mit "leichten depressionen" so wie der Mann es sagte als ich in die klinik (2 wochen) musste. ich fühlte mich schlecht, war am tag oft müde da ich nachts schlecht schlief. ich war viel alleine in meinem zimmer, wollte nicht das meine familie etwas mitbekam.

ich las sehr sehr viel, fing an auch bücher über solche themen zu lesen. ich hatte zu allem anderen außer lesen keine lust habe es mir aber eigentlich nie anmerken lassen. ich mochte mich in der phase noch wweniger, ja, ich hasste mich zu der zeit richtig. ich verletze mich viel selber aber nie zu tief dass ich ins hätte ins krankenhaus fahren müssen. ich war einfach sehr traurig, und das bei guten noten in der schule. das war anfang des jahres.  eine therapie gab es da noch nich, erst jetzt.:)

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In einem Wort: Verzweiflung.

In meinen Down-Phasen (ich habe allerdings lediglich selbst den Verdacht, depressiv zu sein, es ist nichts diagnostiziert), wenn es mir so richtig schlecht geht, kreisen meine Gedanken um dieses eine Wort: "SCHE***!!" 

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Ich bin selbst depressiv (w|13) und depression ist eigentlich ein gefühl der inneren leere und wertlosigkeit, überflüssigkeit, etc. Aber das schlimmste für einen depressiven ist: nicht ernst genommen zu werden. Wenn ich jemandem zeige (offen zeige), dann gibt es immer kritik von wegen: ,, ist doch nur eine phase" oder ,, du bist doch noch viel zu jung um depressiv zu sein", oder aber etwas wie ,, warum bist du denn so traurig? Das leben ist doch schön" weil es eigentlich das gleiche ist, als wenn man einem menschen mit Asthma sagt:,, warum atmest du denn nicht es ist doch genug luft da!"

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Bittersüße Dunkelheit

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Hoffnungslos

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Die Krankheit des nicht wollen können.

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Einsamkeit.

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