defragmentierung und datenträgerbereinigung?

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3 Antworten

Bei der Defragmentierung werden Dateiteile auf der FP wieder zu einer Datei zusammengeführt, um schnelleren Zugriff zu erreichen, bei der Bereinigung werden unnötige Dateien nur einfach gelöscht

Unter DOS gab es ein sehr schönes Defragmentierprogramm, bei dem die Cluster farblich gekennzeichnet waren. Daher konnte man sehr anschaulich sehen, wie die zu einer Datei gehörenden Cluster wieder zusammengeführt wurden.

Die dazugehörige tech-info: Durch die Struktur der Festplatte und wie sie angesprochen wurde, belegte z.B. eine Datei, die nur 268 Bytes groß war, trotzdem einen 512 Byte großen Bereich auf der Festplatte, also fast die Hälfte des belegten Bereichs war verschenkt.

Wenn nun die Datei gelöscht wurde, war sie nicht gelöscht, sondern nur in einer Tabelle als gelöscht gekennzeichnet. Um nun diesen Bereich wieder als freien Speicherplatz zu deklarieren, musste die Festplatte defragmentiert werden. Dabei werden alle Dateien möglichst zusammenhängend gespeichert. Dadurch sind sehr viele Dateizugriffe notwendig, was den ganzen Vorgang stark verlangsamt. Es kann schon mal eine Nacht dauern, die Festplatte zu defragmentieren.

Wenn Du den Defragmentier-Vorgang mal grafisch sehen willst, dann installiere mal TuneUp 2008 und höher.

defragmentieren ist gleichbedeutend mit aufräumen der festplatte. es dauert länger, wenn man es nur selten macht. bei regelmäßigem defragmentieren geht es schneller

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