Definition/Beschreibung wasserfallmodell und v-modell?

1 Antwort

Unter dem V-Modell versteht man ein - vor allem von Behörden und im militärischen Bereich genutztes - Vorgehensmodell zur Abwicklung von Software-Entwicklungsprojekten. Es versucht, in höchst bürokratischer Weise einfach alles zu regeln.

Unter einem Wasserfallmodell versteht man ein Vorgehensmodell zur Abwicklung von Software-Entwicklungsprojekten, welches sich dadurch als wasserfallartig charakterisiert, dass es jedes Projekt gegliedert sieht in sequentiell aufeinander folgende Teilphasen: Jede dieser Phasen beginnt erst, wenn gewisse andere als abgeschlossen gelten (und gewisse Unterschriften vorliegen). Diese Phasen überschneiden sich nicht - was sich als eine viel zu starke Einschränkung herausgestellt hat.

 Auch das V-Modell ist ein Wasserfallmodell.

könnte man trotzdem einen unterschied zwischen diesen beiden Modellen feststellen auch wenn das v-modell auch ein Wasserfall model ist ?

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@aqiqi

Verschiedene Wasserfallmodelle unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Detailtiefe: Es gibt welche, die sind auf einigen wenigen Seiten komplett spezifiziert, und es gibt andere - vor allem das V-Modell - zu deren Beschreibung zwei- bis dreihundert Seiten notwendig sind. 

Die kompliziertesten - und am wenigstens übersichtlichen - sind alle zuerst für den militärischen Bereich konzipiert worden.

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und danke für die Antwort , hat mir sehr weitergeholfen

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Nebenbei: 

Jedes nicht allzu kleine Software-Entwicklungsprojekt sollte nach einem Vorgehensmodell abgewickelt werden, welches

  • den gesamten Projektablauf in dieselben Teilphasen gliedert wie man sie von den Wasserfallmodellen her kennt,
  • im Unterschied zu ihnen aber fordert, dass jede dieser Teilphasen erst dann als endgültig abgeschlossen gilt, wenn das Projekt als Ganzes erfolgreich beendet ist.
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