Definition Nutzungseinheit und Wohnung im Brandenburg?

2 Antworten

Da ist wohl was unglücklich formuliert. In der BbgBO steht in § 29:

(6) Die Breite der baulichen Rettungswege ist nach der größtmöglichen Personenzahl zu bemessen. Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss mindestens 1,00 m betragen. In Wohnungen genügt eine lichte Breite von 0,80 m.

Damit ist klar das für Türen in Wohnungen 0,80m reichen, so nicht behindertengerecht, und die restlichen Türen müssen mind. 1,00m breit sein. Eine Wohnung ist genauso eine Nutzungseinheit wie eine Arztpraxis oder ein Geschäft oder auch eine ganze Büroetage wenn sie zu einer Firma gehört.

Das Brandschutzkonzept muss ja eine Firma erstellt haben, die sollten dir auch erklären was und warum die dort niedergeschrieben haben. Ich hoffe das hat kein Büro aus Cottbus verbrochen. ;)

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Das betrifft nur Rettungswege und die als Rettungsweg ausgewiesenen Fenster, nicht normale Türen innerhalb einer Nutzungseinheit. Insoweit sind alle Bauordnungen gleich.

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@Seehausen

Wenn ich in §31 lese:

Von jeder Stelle eines Aufenthaltsraumes sowie eines Kellergeschosses muss mindestens ein notwendiger Treppenraum oder ein Ausgang ins Freie in höchstens 35 m Entfernung erreichbar sein.

So sind für mich auch die Türen in Wohnungen und Nutzungseinheiten Türen im Zuge von Rettungswegen. Ausnahmen sind höchstens Abstellräume wie die berühmte Besenkammer.

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Jede abgeschlossene Wohnung (Zimmer, WC und Kochgelegenheit) ist eine Nutzungseinheit, entsprechend Büros, Praxen etc.

Jede Nutzungseinheit muss zwei8 Rettungswege haben, bis 8m Brüstungshöhe reicht der zweite Rettungsweg über die Fenster. Diese müssen, um als Rettungsweg gelten zu können, eine Mindestgröße von 1,20m mal 0,90m haben. Für Türbreiten und Höhen gibt es keine Vorschriften, nur privatrechtliche Normen der Hersteller, es sei denn es handelt sich um eine Behindertengerechte Wohnung. Dann müssen Rollstühle durchpassen, in Krankenhäusern ganze Betten.

Wo ist Dein Problem??

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Danke für deine Antwort.

Mein Problem ist, dass im Brandschutzkonzept bei Wohnungstüren zwischen Nutzungseinheiten und Wohnungen unterschieden wird. Das heißt die Breite 0,8m lichte Breite für Wohnungen und 1,0m für Nutzungseinheiten.

"Türen aus Wohnungseinheiten ....und Türen aus Nutzungseinheiten..."

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@Krabija

Wer verlangt denn für ein normales Wohnhaus ein "Brandschutzkonzept"?? Offenbar hat man Dir das Geld aus der Tasche gezogen. Und seit wann gibt es für innere Türen von Wohnungen öffentlich-rechtliche Bauvorschriften?? Frag mal nach dem Paragrafen! Und mir ist in keiner LBO eine Vorschrift für Mindestbreiten einer Wohnungseingangstür bekannt, nur unverbindliche Normen.

Las Dich nicht vergackeiern von Wichtigtuern, die wollen Dir nur das Geld aus der Nase ziehen! und j

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@Nomex64

§ 29 BbgBO betrifft nur Türen in Rettungswege und die als Rettungsweg ausgewiesenen Fenster, nicht normale Türen innerhalb einer Nutzungseinheit. Insoweit sind alle Bauordnungen gleich.

Und "Brandschutzkonzepte" sind nur für Sonderbaute3nb vorgeschrieben und auch nur dann, wenn sie die Bauaufsicht fordert.

Tipp zum Umgang mit baurechtlichen Forderungen:

Immer fragen: "Wo steht das ??" Denn wenn es keine konkrete Vorschrift gibt klann nichts verlangt werden.

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