Definition "Mediziner"?

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Ein sehr guter Arzt kann ein sehr schlechter Notfallmediziner sein. Ein Notfallmediziner ist eine Person die über umfangreiches Spezialwissen verfügt incl. spezieller Erkrankungen z.B. Epilepsie. Er kann diese Krankheiten nicht heilen, aber im Notfall in kürzester Zeit lebensrettende Maßnahmen einleiten um ein Überleben ! des Patienten zu sichern. Diese Fähigkeit ist umfänglich auf alle! Schäden, welche den menschlichen Organismus treffen können. Ein Notfallmediziner kann ein Arzt aber auch ein Sanitäter sein. Juristisch hat bei Anwesenheit beider Gruppen der Arzt den Vorrang aufgrund der höheren Qualifikation, egal ob der Sanitäter der "bessere" ist. Aufgrund der Tatsache, das Rettungssanitäter die ersten am Geschehensort sind, würde ich nach 10 jähriger Praxis ihnen mehr zutrauen als einen Arzt.

Manche Berufsbezeichnungen unterliegen der staatlichen Regulierung und sind daher gesetzlich geschützt und nur dann straffrei führbar, wenn sie vom Staat verliehen wurden. Hierzu gehört beispielsweise "Arzt" oder "Notfallsanitäter"

Nachdem weder der Begriff "Mediziner" noch "Notfallmediziner" eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung darstellt, darf sich mit diesen "Titeln" auch jeder gänzlich ungelernte zu schmücken versuchen.

Die Frage ist nur die der (Aussen-) Wirkung:

Frau Mustermann, eine "gelernte Kosmetikerin" las einige Bücher über Heilkräuter und besuchte das Wochenendseminar "Phantastische Bachblüten und wo sie zu finden sind". Jetzt nennt sie sich "Komplementärmedizinerin"

Herr Brüller, ein zuletzt arbeitsloser Regalauffüller mit wirren "Ausländer-raus-Ideen" verteilt sein bildungsfremdes Gedankengut nicht mehr nur am Stammtisch, sondern neuerdings auch als "Abgeordneter" im Landtag. Seinen "Volksgenossen" gegenüber bezeichnet er sich nun als "Politiker".

Es kommt also immer auf den Blickwinkel des Betrachters an.

Der RettSan mit dem 3-Monats-Kurs erntet mit seiner Vorstellung als "Notfallmediziner" am Stammtisch möglicherweise Anerkennung, an einer Rettungswache jedoch bestenfalls Spott.

Nun stell dir vor, wie meine Aussage (als NotSan mit 3 Jahren Ausbildung und einem Staatsexamen) auf den Notarzt (nach Abitur, 12 Semestern Hochschulstudium, 2 Jahren FA-Fortbildung und bis dahin 3 Staatsexamen) wirken muss, dem ich mich mit "Ich bin auch Notfallmediziner..." vorstelle...

Grundsätzlich bin ich der Meinung dass Leute mit Titelzwang einen Grund für Ihre Profilneurose haben. Und der liegt sicher nicht im Wissen um die eigene Qualifikation

Notfall-Mediziner sind all die jenigen die aktiv in der Notfallmedizin arbeiten. Unter Anderem: Notarzt, Notfallsanitäter, Rettungsassistent, Rettungssanitäter, Krankenschwestern (Schockraumteam) etc.

Die Notfallmedizin ist ein Bereich in der Personen arbeiten die bei anderen Personen versuchen, mit Fachwissen und gesonderter Ausbildung und Schulung mit medizinischen Geräten auf die sie geschult sind drohende Gefahren für Leib und Leben von anderen abzuwenden.

Mediziner ist kein geschützter Amtsbegriff wie z.B. Doktor oder Arzt. Man darf z.B. nicht sagen ich bin Notarzt, das wäre Amtsanmaßung.

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Habe keinerlei Informationen über den Begriff "Mediziner" gefunden, ist dieser Begriff auch gegen Missbrauch geschützt wie die Berufsbezeichnungen "Arzt", "Gesundheits- u. Krankenpfleger", "Notfallsanitäter" ?

Vielen Dank bereits im Voraus für eure Hilfe.

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