Definition "Familie"?

5 Antworten

Ganz ehrlich: es ist doch so was von egal wie Andere "Familie" definieren.

Du bist mit deiner Lebensform glücklich und das ist doch die Hauptsache. Man muss sich nicht immer an Begrifflichkeiten aufhängen. Und man muss auch nicht Kinder machen, weil Andere das von einem erwarten. Da würde ich auch weder drüber rum diskutieren, noch mich rechtfertigen!

Zu meiner Familie gehört auch mein Bruder, Tante, Onkel, meine Cousins und Cousinen etc. auch wenn ich mit denen nicht zusammen lebe. Genauso wie mein Hund zur Familie gehört. Und auch wenn ich die biologische Definition von Familie lebe, kann ich doch einem Anderen nicht absprechen seine persönliche Definition zu wählen.

Also mache dich nicht verrückt und höre auf für Andere Erklärungen abzugeben! Dein Leben - deine Entscheidung.

Ich sehe die Familie so:

  • Familie sind deine Wurzeln
  • Familie ist dein Anker
  • Familie ist dein Rückzugsort
  • Familie ist dein Kraftpool
  • Familie ist Hilfe und Geborgenheit

LG Lazarius

Nachtrag:

Zur Familie gehören für mich nicht unbedingt Kinder. Ein kinderloses Ehepaar, die einen gemeinsamen Haushalt haben, sind für mich auch eine Familie.

Kinder in einer Familie zu haben, macht eine Familie erst so richtig rund. Die Krönung sind für mich die Enkelkinder. LG Lazarius

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Hi.

Familie sind immer mehr als eine Generation und ist nicht Wahl (Partner, Haustiere) sondern Schicksal (hat man sich nicht ausgesucht).

Du und Dein Partner seid also keine Familie, weil gleiche Zeile im Stammbaum und Ihr habt Euch ausgesucht.

Wenn aber Deine Eltern oder Deine Schwiegerleute dabei sind, dann seid ihr eine Familie.

Meiner Bescheidenen ist die Familie bis man selber Kinder hat die Herkunftsfamilie (die Kernfamilie mit den Eltern, die Erweiterte mit den Verwandten), ab dann wird die Kernfamilie zu Vater, Mutter, Kind+ und die Eltern werden zur Erweiterten.

Wenn Du das mit dem Hund erwähnst, dann stellen sich bei mir die Haare auf. Das schreit nach Kompensation und Kompensation deutet auf einen Wunsch hin. Wenn Ihr keine Kinder wollt, cool, gerne, Eure Sache. Ne Ersatzfamilie über nen Hund zu faken deutet mir aber drauf hin, dass das Ding nicht richtig überlegt wurde, dass unbewusste Wüsche vorhanden sind. Macht mich misstrauisch. Und dann wird nachgefragt.

Ein Hund soll doch kein Ersatz sein. Ich will einfach einen Hund und will keine Kinder, das wars. Haustiere gehören für mich zur Familie dazu.

Findest du dann, dass Menschen, die keine Kinder kriegen können, keine Familie sind? Wenn man so denkt, ist das doch total traurig.

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Ich glaube, dass es vom Staat nur eine Familie heißen darf, wenn es Mutter und Kind ist.

Meiner Meinung nach ist das aber Schwachsinn. Familie bedeutet so viel mehr. Zur Famile gehören die engsten Freunde und Bekannten, die Tiere, Vertrauen, Geborgenheit und Liebe. Diese Eigenschaften zeichnen meiner Meinung nach auch Familie aus.

Man spricht zwar von Familie gründen und so. Aber man kann auch keine Familie haben, obwohl man eine hat. Ein Kind, was Mutter und Vater hat aber keine Bindung hat, könnte sich so fühlen, als hat es keine Familie.

Hat das Kind aber im Alter eine beste Freund/in oder ein Tier, sagt es vielleicht, dass es eine Familie hat.

Zu Einelternfamilien zählen auch Vater und Kind.

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Für mich ergibt das Wort "Familie" ohne Kinder keinen Sinn. Aber warum ist dir das Wort denn überhaupt wichtig? Wenn ihr mit eurer Zweisamkeit zufrieden seid, ist doch alles in Butter...

Mir sind die Fragen unangenehm, da ich sie tatsächlich häufig gestellt bekomme. Genauso wie die Frage "Wann bekommen wir Enkel, Urenkel, usw...", die schon 1000 Mal mit "Wahrscheinlich nie" beantwortet wurde.

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@Rollergirl1406

Dabei wird es dir aber auch nicht weiterhelfen, wenn du deine Paarbeziehung als "Familie" bezeichnest. Eher generierst du so mehr deplatzierte Bemerkungen.

Auf die "Enkelfrage" versuch es mal mit: "Na wenn du endlich jemanden adoptierst, der sich wohl Kinder wünscht!"

Viel Glück!

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