Defekte Ware zur Ganratieabwicklung auf eigene Kosten einsenden?

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6 Antworten

Ich bin also zum Fachhändler und der sagte mir dann, dass er die Ware nur im ersten Jahr austauscht

Bei Neuware beträgt die gesetzliche Gewährleistungsfrist grundsätzlich 2 Jahre. Ob das hier ein Gewährleistungsfall ist sei mal dahingestellt, du wärst dafür beweislastig, da der Kauf länger als 6 Monate zurück liegt.

Die Garantiebedingungen legt der Hersteller und Garantiegeber fest, nicht der Gesetzgeber.

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du hast keine Garantie .. wenn der HERSTELLER nichts entsprechendes zuesagt hat. 

gesetzlich muss der VERKÄUFER Gewährleiszung geben, 2 Jahre .. aber nur 6 Monate gilt dass bei jedem Schaden davon ausgegangen wird, dass das Gerät bei Lieferung schon defekt war. somit ist die Gewährleistung  ziemlich Grauzone   ... also schwer nachweisbar und letztlich Kulanz ob der Verkäufer es anerkennt oder ob du es beweisen musst. 

Wenn der Verkäufer also anbietet das für dich beim Hersteller einen Austausch zu veranlassen, verpflichtet ist er dazu nicht. Und wenn er verlangt, dass du de 4 oder 5 eur Versand seler trägst .. ist das nicht unverschämt.

Dass du beim nächstenmal vielleicht teurer und mit 3 Jahresgarantie kaufst beim Wettbewerb, istbein anderes Thema ... aber das ist der Wettbewerb, kleine Händler haben es schwer gegen die Grossen die oft eigene Garantie zusagen.

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Kommentar von wiedermalich
13.08.2016, 00:14

der hersteller gibt ja von sich aus 3 jahre garantie. das ist der witz an der sache.

und wie ich ja schon oben schrieb: der verkäufer hat mir nichts angeboten. er hat mir nur gesagt: frag den hersteller.

und der hersteller hat mir dann angeboten das ganze (trotz garantie!) zu porüfen ... auf meine kosten versteht sich

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Zunächst einmal besteht die gesetzliche Gewährleistung (nicht Garantie) zwei Jahre. 

Innerhalb der ersten sechs Monate ist davon auszugehen, dass der Mangel bereits seit Anfang an bestand. Hier kann sich der Händler als erster Ansprechpartner nicht aus der Pflicht entbinden. Innerhalb der restlichen Zeit musst Du als Kunde dem Händler nachweisen, dass der Mangel bereits seit Beginn existierte (Beweisumkehr). Deshalb verweist der Händler Dich jetzt auch gerne an den Hersteller. 

Ist der Grund für eine gesetzliche Gewährleistung (nicht Garantie) berechtigt, brauchst Du keine Versandkosten zu zahlen. Frage ist also - handelt es sich tatsächlich um einen Fall der gesetzlichen Gewährleistung?

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Kommentar von wiedermalich
12.08.2016, 22:53

ok, aber der fall ist wie beschrieben.

ich hab ja jetzt kein grund hier zu lügen, denn ich will ja auch wahrheitsgemäße infos haben:

die tastatur ging erst, und dann plötzlich nicht mehr ... alos ür mich klarer fall: produktionsfehler

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Da fast 3 von 4 Garantiefällen gar keine Garantiefälle sind, ist es ganz normal, dass Du das kaputte Gerät einschicken musst.

Der Hersteller prüft dann ob das wirklich ein Garantiefall ist und ersetzt es Dir.

In dem Fall wird meistens gesagt, das Du ja im Austausch ein neueres Gerät bekommst und dass das Deine Porto Spesen abgeltet. 

3-Jahres Garantien sind oftmals an besondere Vorschriften gebunden, weil sie die gesetzlichen Mindestanforderungen übersteigen.

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Nein,  das ist nicht so richtig. 

Zuständig für die Gewährleistung ist immer das Geschäft oder der Online-Händler, bei dem man das Produkt gekauft hat. Doch die wimmeln Kunden oft ab, wie ein Test des vzbv im September 2012 ergeben hat. 56 Prozent aller Verkäufer kamen ihren gesetzlichen Pflichten nicht nach. "Viele Auskünfte waren diffus, oft waren sie irreführend und falsch", kritisierte vzbv-Chef Gerd Billen bei der Vorstellung der Ergebnisse. Wenn ein Verkäufer die Gewährleistung verweigerte, wurde in 76 Prozent der Fälle auf die Zuständigkeit des Herstellers verwiesen.

 Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt betroffenen Kunden daher, auf jeden Fall hartnäckig zu bleiben. "Man sollte sich nicht abwimmeln lassen."

Quelle: http://www.n-tv.de/10114541

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