Defekte Heizung, kosten für den Mieter?

5 Antworten

Ist der Vermieter im Recht wenn er uns die gesamte Summe auflastet obwohl wir nichts dafür können das es nicht angeschlossen war?

Nein, natürlich nicht.

Außerdem will er ab nächsten Monat dann eine Mieterhöhung von 200€.

Mieterhöhung oder will er die Nebenkostenvorauszahlung erhöhen?

Bei Mieterhöhung ( Gundmiete ) müsstest Du bei 200 € Mieterhöhung eine jetzige Miete von 1000 € Grundmiete haben, denn der Vermieter darf die Miete innerhalb von drei Jahren nur um 20%  und in begeehrten Gegenden sogar nur 15 % erhöhen.

Außerdem muss eine Mieterhöhungsverlangen entsprechend begründet werden wie z.B. aufgrund eines Mietspiegels oder drei vergleichbare Mieten in der Gegend.

Bei einer Anpassung der Nebenkostenvorauszahlung darf er das nur entsprechend der letzten Nebenkostenabrechnung machen und zwar darf die Vorauszahlung um 1/12 des Nachzahlungsbetrages angehoben werden.

Allerdings hier ist ja wohl eine Korrektur der Nebenkostenabrechung zu fordern aufgrund der defekten Fußbodenheizung.

Ich würde Mieterbund oder Anwalt für Mietrecht einschalten.



Er passt die Nebenkosten Vorauszahlung um 200€ an. wir bezahlen momentan 750€ das heißt wir würden dann fast 1000€ bezahlen.

Er will die Erhöhung ab nächsten Monat und das Geld für die Nachzahlung bis zum 26.11

ja vielen Dank an den Mieterschutzbund habe ich noch gar nicht gedacht.

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@Larissa589

Dann ist das also keine Mieterhöhung.

Um die Nebenkostenvorauszahlungen so viel höher setzen zu dürfen, müsste der Nachzahlungsbetrag 2400 € Betragen denn 1/12 davon wären 200 €.

Wie viel m² habt Ihr, wie viel habt Ihr monatlich bisher vorausgezahlt?

Der Einwand von bwhoch2 bezüglich unverzüglicher Mängelmeldung ist korrekt, daher ist es fraglich ob das dem Vermieter dann angelastet werden kann.

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Im Verlauf des Jahres bzw in den Winter Monaten ist uns aufgefallen das es in unserer Wohung sehr warm war.

Da könnte der Knackpunkt liegen. Ihr habt es also scho nviel früher gemerkt, dass es viel zu warm wird. Rechtlich seid Ihr aber verpflichtet, Mängel so schnell wie möglich mitzuteilen, um Folgekosten zu vermeiden. Erst im Dezember, also im dritten Monat der Heizperiode habt Ihr dem Vermieter Bescheid gegeben. Bis dahin war schon viel Geld verschwendet, was Ihr nun nicht dem Vermieter anlasten könnt.

Meine Erfahrung: In einer kleinen Wohnung, die wir vermietet haben, ist es schwierig, die Fußbodenheizung richtig zu regulieren. Unsere Mieter, die am Anfang versehentlich zu weit aufgedreht haben, sind jeweils sofort auf uns zugekommen und haben gefragt, was da falsch läuft. Dabei mussten die noch nicht einmal die Heizkosten bezahlen (Inklusivmiete).

Als Ihr den Mangel gemeldet habt, hat der Vermieter offenbar sofort reagiert und es Euch überlassen, einen Installateur zu beauftragen. Vermutlich hat er diesen auch bezahlt. Aber die Folgekosten aus dem zu heftigen Heizen könnt Ihr nun nicht ihm anlasten. Woher sollte er wissen, dass etwas nicht korrekt funktioniert?

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Sagen wir mal so, wir wussten nicht das wir die Heizung so hoch hatten da wir sie auch immer auf 20 grad eingestellt hatten. Und über den Sommer läuft sie ja nicht. Sprich die Heizung lief ca ab Oktober.

Im Dezember wurde es dann wirklich sehr warm und wir haben nachgeschaut und fest gestellt das die Regler nicht angeschlossen waren. Theoretisch also ein Fehler der Heizungsinstallateure beim Einbau der Heizung. Nachdem wir das festgestellt haben haben wir unverzüglich darauf reagiert

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@Larissa589

Natürlich kannst Du so sagen, aber in der Frage stand es anders. Dein Problem bleibt, aber dass Du nicht nachweisen kannst, um wieviel weniger der Verbrauch gewesen wäre, wenn der Regler angeschlossen gewesen wäre. Der Wärmebedarf jeder einzelnen Person ist höchst unterschiedlich und es kann somit nicht oder nur mit sehr großem Aufwand ermittelt werden, wieviel Heizkosten zuviel angefallen sind. Du kannst hier nur auf Kulanz des Vermieters hoffen.

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Ist der Vermieter im Recht wenn er uns die gesamte Summe auflastet

Ja, denn der Verbrauch ist ihm ja tatsächlich so hoch entstanden und auf euch umlegbar ohne das er vom Mai bis Dezember Gelegenheit bekam, diesen Mehrverbrauch wg. eines Mangels fehlender Regulierung zu beheben.

obwohl wir nichts dafür können das es nicht angeschlossen war?

Inwiefern? "Im Verlauf des Jahres bzw in den Winter Monaten ist uns aufgefallen das es in unserer Wohung sehr warm war." Also habt ihr bewußt viel Heizenergie verbraucht, ihr konntet die Raumtemperatur nicht absenken, und habt gleichwohl nicht diesen erkannbaren Mangel Heizungsregulierung pflichtgemäß i. S. d. § 536c I BGB eurem VM unverzüglich angezeigt, damit diese unnötige Verschwendung aufhört.

Außerdem will er ab nächsten Monat dann eine Mieterhöhung von 200€.

Tatsächlich? IMHO eher eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen aufgrund der letzten außergewöhnlich hohen Abrechnung.

Hier könnte man einen Kompromiss erreichen und sich mit Hinweis auf den außergewöhnlichen, einmaligen Mehrverbrauch auf 100 EUR Erhöhung der nächsten Vorauszahlungen einigen, wie es dem nunmehr erwartbaren Verbrauch nach Ablauf der aktuellen Abrechnungsperiode entsprechen dürfte.

Daruf muss sich euer VM allerdings n. § 560 (4) BGB nicht einlassen.

In dem Fall kann man lediglich mit einer erwartbaren Rückzahlung nach nächster Abrechnung auf Absenkung der künftigen Vorauszahlungen n. § 560 (3) 1 BGB bestehen.

G imager761

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