Deduktion wie Sherlock Holmes, würdet ihr es den Leuten unter die Nase reiben?

6 Antworten

Solche hypotethischen Fragen sind immer etwas schwer zu beantworten. Die Deduktionen von Sherlock Holmes sind konstruiert, überspitzt und funktionieren auch nur in der Literatur. Selbst wenn du ein wirklich aufmerksamer Beobachter bist, wirst du zwangsläufig feststellen, dass es immer auf ein "entweder ... oder ..." hinausläuft und du eigentlich nur Wahrscheinlichkeiten gegeneinander abwägen kannst.

Aber okay, angenommen es ginge wirklich: ich würde es in den meisten Fällen für mich behalten. Solange ich es nicht anspreche, kann ich es als meinen Vorteil nutzen. Offen sagen würde ich es nur, um jemanden aus der Reserve zu locken oder meine Stärke zu demonstrieren. Aber insgesamt mag es kein Mensch, berechenbar zu sein - also reibt man es ihnen auch nicht unter die Nase.

Solche Menschen nennt man Psychologen 😉

Richtig gute können anhand ihrer Erfahrungen und gesammelten Informationen über eine Person ein recht genaues "Lebensbild" erstellen, eben ein Profil.

Ist der Psychologe noch ein guter Fallanalytiker, neudeutsch Profiler genannt, kann er auch ein Täterprofil erstellen, das für die Aufklärung eines Verbrechens sehr hilfreich ist.

Natürlich konnte Sherlock Holmes beides 😎

Wenn ich so etwas könnte, arbeitete ich ebenfalls als Kriminaltechniker, um Verbrechen aufzuklären, weil mich das Berufsfeld interessiert und ich schon immer gerne Rätsel löste.

Ohne jetzt der Spielverderber sein zu wollen..

Der Mann ist 1. nicht existent 2. narzisstisch 3. eine Mischung aus den verschiedensten Störungen. Und dennoch ist ein total amüsanter Charakter.

Ich würde die Fähigkeit nutzen um Gutes zu bewirken. Leider gibt es nur wenig Möglichkeit dies "offiziell" zu tuen und damit vielleicht sogar Anschläge verhindern zu können.

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