Debian welche Desktopumgebung?

5 Antworten

Empfehlen kann ich von diesen

  1. GNOME
  2. Cinnamon
  3. Xfce

LXQt und KDE haben Lizenzprobleme wegen Qt, da würde ich lieber einen Bogen drum machen. Da habe ich immer Angst, dass das demnächst eingestampft werden muss oder es wirklich keine (Sicherheits-)Updates mehr rausgegeben werden. Eine sehr unglückliche Situation, da ich persönlich lange Zeit ein Anhänger von KDE und Qt war.

Mate ist uralt und ganz komisch. Entwicklung habe ich hier nicht wirklich mitbekommen, eher Stillstand. Also wenn du auf 90er Bedienung von PCs stehst, dann wäre das das richtige.

GNOME ist sehr modern und lässt sich gut bedienen, wenn man sich mal rein fuchst, wie es funktioniert - es ist halt völlig anders als Windows, Android, macOS,... Es ist gleichzeitig sehr verbreitet und bietet über die Erweiterungen sehr viel (was Cinnamon bspw. von Haus aus schon bietet). Theming ist so ein Problem bei GNOME, aber lässt sich meist doch irgendwie lösen.

Cinnamon bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und orientiert sich eher an einem Windows-Design mit Taskleiste und Startmenü. Es ist recht weit entwickelt und hat viele Anhänger:innen.

Xfce ebenfalls, allerdings ohne Desktop-Effekte - meiner Meinung nach die Wahl, wenn man das nicht will oder die Hardware sehr leistungsarm ist.

Daneben gibt es noch Budgie, das sich auch durchaus großer Beliebtheit erfreut. Mir selbst gefällt es nicht so, da mir die Integration von Mail, Terminen usw. in den Desktop fehlt. Budgie entwickelt sich aber stark weiter und ich bin sehr gespannt, wie es da weiter geht.

Von Debian bin ich allerdings nicht so der Fan für Endanwender. Die Anwendungsprogramme sind bereits beim Release veraltet und es gibt nur Sicherheitsupdates. Funktionsupdates kommen nicht. Ich empfehle eher

  1. Linux Mint - https://linuxmint.com/
  2. Gecko Linux static - https://geckolinux.github.io/
  3. Solus - https://getsol.us/home/

Für Hilfe und Informationen empfehle ich das Ubuntuusers Wiki: https://getsol.us/home/

ich benutze Linux seit 1995. In so einem großen Zeitraum sind schon viele Desktop-Oberflächen gekommen und gegangen.

Ob man eine Oberfläche "schon" oder "hässlich" findet, ist Geschmackssache.

Wichtig ist, dass man sie praktisch findet, dass sie nicht überladen ist, sich auch leicht an eigene Vorstellungen anpassen lässt.

Bis vor einigen Jahren habe ich KDE benutzt. Mit Version 5 hatte konnte man die virtuellen Desktops nicht mehr mit unterschiedlichen Hintergrundbilder starten (was für die schnelle Erkennbarkeit für mich sinnvoll war). Das habe ich bei XFCE wiedergefunden.
Wenn die das nicht auch ändern, bleibe ich dabei.
Muss aber auch sagen, andere habe ich nicht intensiv ausprobiert.

Bei einem Live-System ist es ohnehin egal, alles was man konfiguriert ist beim nächsten Start wieder weg.

Woher ich das weiß:Beruf – openSuSE seit 1995

Mein Favorit ist KDE Plasma, das kann am meisten und sieht (bereits standardmäßig mit dem Breeze Theme) gut aus.

Wenn du von Windows kommst ist Cinnamon sicher keine schlechte Wahl. Das orientiert sich bei der Benutzeroberfläche an Windows.

Meiste Funktionalität und Design: KDE Plasma / GNOME

Für schwächere Kisten: LXDE, LXQT, Cinnamon

Enthusiasten Level: i3

Woher ich das weiß:Hobby – Diese Distribution nutze ich

Hier werden die DEs genauer beschrieben: https://fossbytes.com/best-linux-desktop-environments/

Du kannst dir auch mal auf YouTube ein paar Videos zu den DEs anschauen und dich dann für das entscheiden, was dir am besten gefällt.

Die am meisten verbreitetsten sind GNOME und KDE. Dazu wirst du bei Problemen wahrscheinlich am meisten Hilfe im Internet finden.

Ich persönlich nutze auf meiner Arch-Installation GNOME, nimm aber, wie gesagt, das, was dir am besten gefällt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 2020 vollständig auf Linux - auch frühere Erfahrung

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