Debeka Riester Rente

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5 Antworten

Hallo, also...durch "riestern" wird man nicht reich. Vielmehr soll die sogenante "Versorgungslücke" zwischen der zu erwartenden gesetzlichen Rente und dem letzten Nettogehalt geschlossen werden. Der GESETZGEBER gewährt als Anreiz hierfür die staatlichen Zulagen und Steuerermäßigungen 154.-EUR Grundzulage ggf. 185 EUR Kinderzulage pro Kind /300 EUR für jedes ab 2008 geborene Kind! Übrigens für Leute bis 25 Jahren zusätzlich einen einmaligen "Berufseinsteigerbonus" i.H.v. 200 EUR) Diese Summen gelten allerdings nur, wenn man den erforderlichen "Mindesteigenbeitrag" geleistet hat, der richtet sich nach dem jährlichen sozialversicherungspflichtigen Einnahmen. Beispiel: 1 Person, unmittelbar begünstigt, keine Kinder, kein mittelbar begünstigter Ehegatte, jährliches sozialvers.pflichtiges Einkommen: 30.000 EUR davon derzeit 4% = 1.200 EUR - 154 EUR Grundzulage ergibt den Mindesteigenbeitrag i.H.v. 1046 EUR jährl. oder 87,17 EUR monatlich. Diese 87,17 EUR Beitrag müsste man also mindestens monatlich einzahlen, um VOLLE 154 EUR Grundzulage für ein Jahr zu erhalten, zahlt man weniger ein, wird die Zulage im Verhältnis zum tatsächlich eingezahlten Beitrag gekürzt!

VORSICHT: Jeder, der einen Riester-Vertrag abschließt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die sog. "nachgelagerte Versteuerung" gilt. (Besteuerung später in der Auszahlungsphase) VORSICHT bei einer vorzeitigen Vertragskündigung-hier müssen alle bis dahin gewährten Zulagen und Steuerermäßigungen zurückgezahlt werden und auch die Anbieter lassen sich dies in der Regel ordentlich etwas kosten! VORSICHT bei einem Anbieterwechsel; auch der kostet mitunter ordentlich! VORSICHT bei einem Verzug ins Ausland! = Wegfall der unbeschränkten Steuerpflicht!( Ist auch eine "schädliche Verwendung" des Riestervertrages, wie eine Kündigung des Vertrages) Ausnahme ist der Verzug ins EU-Ausland; hier gab es letztes Jahr ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes, auf die Umsetzung wartet man noch. Sollte man einen "Fonds-Riester" abschließen, so fallen hier in der Regel auch Depotgebühren an! Frage deinen Berater doch nur mal spaßenshalber nach den von mir genannten VORSICHTs-Punkten...mal sehen, was er sagt... Übrigens...du kannst innerhalb von 14 Tagen ohne Nennung eines Grundes vom Vertrag zurücktreten :-)

Es gab mal eine CD von diesem Wirtschftsmagazin "WISO", da waren hunderte von Anbietern von Riester-Produkten verzeichnet mit ihren Konditionen. Ansonsten: Finanztest oder Verbraucherzentralen.

Hi smurd, um die staatliche Riesterförderung zu erhalten, gibt es verschiedene Produktarten. Eine davon ist die Riester-Rentenversicherung. Vorteil dieses Produktes: Du kennst heute schon eine garantierte Mindest-Rente, Nachteil: Häufig ist die Riester-Rentenversicherung das teuerste Produkt im Vergleich zu anderen Produktarten!

Als Lebensversicherungsunternehmen gehört die Debeka mit Sicherheit zu den günstigeren Anbietern in Deutschland, da gebe ich Deinem Vertreter recht. Wie es mit der Rendite, die von der Debeka in Zukunft erwirtschaftet wird, kann Dir heute weder ich noch jemand anders sagen. Fakt ist, dass die Zinsen der Lebensversicherer durch die Banken- und Finanzkrise seit Jahresn sinken. Ob und wann es eine Trendwende geben wird, weiß keiner.

Falls Du dich noch nicht auf die Debeka oder eine Riester-Rentenversicherung festgelegt hast, würde ich mich an Deiner Stelle einfach über andere Produktarten mal schlau machen (z.B. bei www.ihre-vorsorge.de von der Dt. Rentenversicherung). Ein Vergleich, bei dem am Ende für Dich das von Anfang an richtige Produkt herauskommt, kann Dir ein Haufen Euros an Gebühren sparen.

Riester rechnet sich, wenn Du deutlich älter als 13o Jahre wirst. Ansonsten gehört das Geschäft dem Versicherer - ganz gleich, bei welchem Du dein Geld abgibst (auf Nimmer-Wiedersehen übrigens). Du erhälst dafür zum Eintritt in die gesetzliche Rente bzw. ins geseztliche Rentenalter eine Zusatz-Rente, die dann zusammen mit deinen anderen Bezügen der vollen Besteuerung und Verbeitragung unterliegt. Das Dumme ist nur, wir verraten dir erst dann, wie hoch sich die Steuer belaufen wird. Rechne Beiträge, mögliche Zulagen 154 EUR p.a. pro Erwachsenen (Ehemann + Ehefrau) zzgl. derzeit 185,- EUR pro Kind (solange es auf der Lohnsteuerkarte steht) zusammen und rechne hoch mit der garantierten Verzinsung von derzeit 2,25 Prozent bei Lebens-/Rentenversicherungen, dann hast Du den (eigentlich) dann zur Verfügung stehenden Kapitalbetrag, den es aber nur per monatlicher Rentenzahlung gibt und zwar im Betrag der garantierten Rente (Überschüsse sind nicht garantiert). Diese garantierte Rente gibt's, bis Du vom Recht des Ablebens Gebrauch machst. Dann freut sich die Versicherung, weil sie den Rest behalten darf. Es sei denn, Du hattest 'ne Rentengarantiezeit vereinbart. Dann wäre in dieser Frist noch etwas für Erben drin. Diese Garantie kostet aber (Du siehst es, wenn Du dir's rechnen läßt vom Versicherungsvertreter: der Wert garantierte Rente geht damit in die Knie). Riester solltest Du dir verkneifen, weil Du davon wie gesagt kaum etwas wieder siehst, dich aber auf lange Zeit mit einer Zahlungspflicht sozusagen "in Ketten" legst, dir andere schöne Dinge zu leisten. Riester entsprang der staatlich verordneten Absenkung der gestzlichen Altersrente, weil der Staat die Gelder des Rentenversicherungsträgers anderweitig ausgegeben hatte und der Staat somit schon seit vielen Jahren mit Steuermitteln hier auffüllen muß, was immer schwerer fällt. Deshalb wird uns suggeriert, wir müßten (sebstbestimmt!) etwas für unsere Altersvorsorge tun. Komisch, eigentlich sollten doch dafür die staatlich bestimmten gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge bestimmt gewesen sein. Aber jadoch, die Einzahler werden immer weniger, die Rentner immer mehr. Diese Mär nun wieder! Die Schweiz hat's gelöst: 5 Prozent auf alle Einkommen und es langt für alle Rentner. Wenn heute immer weniger Menschen gebraucht wrden, um die nahezu vollautomatischen Abläufe in Industrie und großen Teilen der Wirtschaft zu bewältigen, so ist's höchste Zeit zum Umdenken. Die Renten können gut aus einer Abgabe bezogen auf das so genannte Brutto-Sozialprodukt bezogen werden. Es kann doch nicht sein, daß wir einerseits die Überproduktion haben und andererseits wollen wir älteren Mitmenschen ein würdevolles Leben verweigern mit dem Verweis auf leider leergemachte Rentenkassen.

hallo, habe selber eine riesterrente bei der debeka.... im großen und ganzen stimmt es, was dir erzählt wurde. er verdient nichts an dir, weil die debeka keine provision zahlt, d.h. ob er eine versicherung verkauft oder nicht, er bekommt das selbe geld. ob eine riesterrente sich lohnt oder nicht,kann man noch gar nicht sagen, da nächstes jahr zu erstenmal eine riesterrente augezahlt wird. aber verlohren ist das geld nicht....und gebühren gibt es nicht in extra zahlungen, die sind im monatsbeitrag enthalten. ich hoffe, das dir das hilft...

Es ist völlig egal wo du eine sogannte Riester-Rente abschließt, die einzigen die von dieser schön geredeten Anlage profitieren sind nur der Staat und die Versicherung. Die Riester-Rente ist einfach nur ein nutzloses Produkt. Die in der Riester Rente enthaltenen sehr hohen Gebühren fressen die Zinsen soweit auf, das die Rendite auf dem Niveau eines Sparbuches liegt. Und dann müßte ein heute 35jähriger Sparer mindestens 75 Jahre alt werden, nur um von seinen eigenen Einlagen und den Zuschüssen zu profitieren. Auch ein Versicherungswechsel bringt auch nur weitere Kosten. Einfach Beitragsfrei stellen damit die Zuschüsse nicht zurückgebucht werden und das Geld lieber anderweitig investieren.

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