Debatte: Soll an bayerischen Gymnasien innerhalb der Mittelstufe das Schulfach "Ernährung und Gesundheit" eingeführt werden?

8 Antworten

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Contra:

- Wozu eigenes FAch? Stoff sollte in Sport- und Kochunterricht und tw. in bio abgedeckt werden...

- Es gibt schon genug Fächer, zu viele STunden bzw. man müsste von anderen Fächern abzwacken

- Theoretisch bringt es nichts, man muss das praktisch probieren (Kochen, kosten, etc.)

- Es kann peinlich für Jugendliche werden, die Ernährungsprobleme haben, wenn die Sache auch noch im Schulunterricht thematisiert werden. Kann sehr kontraproduktiv sein. viele Lehrer sind zu unsensibel für das FAch...

- Erwachsene haben weit mehr Probleme mit Ernährung als Kinder und Jugendliche. Man soll nicht immer auf den Kindern herumhacken, nur weil dort der Anstieg gross ist.

- Gute Ernährung und Bewegung hat mehr mit Umfeld zu tun, also mit STadtplanung. Man kann noch so viel wissen, wenn das Umfeld nicht geeignet ist, bringt es nichts...

- Hyterie um Essen ist an Schulen schon zu gross (keine süssen Snacks in Pause, etc: nur Verbote, das bringt nichts)

Pro:

- Jeder sollte darüber wissen

- in manchen Familien ist es nicht selbstverständlich, dass dieses Wissen vorhanden ist und weiter gegeben wird.

- Einfluss aus Schule könnte Gewohnheiten in Familie ändern (wirklich?)

- Speziell ausgebildete Lehrkräfte, die keinen Unfug machen wie dicke Kinder verspotten oder in peinliche Situationen bringen...

Wir haben so etwas ähnliches auf unserer Schule.

Das heißt "Mentoring" (Ich gehe auf eine Englische Schule)

Da lernt man jede Woche etwas wichtiges fürs Leben z.B das Thema mobbing, Magersucht und eben auch wie man sich gesund ernährt und solche Sachen. Wir hatten das einmal in der Woche für 45 Minuten

Ich fand es super!

xx

Eigenleistung?
Den Fragefächer hättest du wenigstens schonmal reinschreiben können.

Pro:
Aufgrund von Zeitmangel greifen viele zu Fast food, weil das wissen fehlt schnell gesund zu kochen, das können Schüler da lernen

Schule bereitet aufs Leben vor, dazu gehört gut essen. Denn gutes Essen sorgt für mehr Denkleistung.

Contra:
Es gibt kaum seriöse Quellen und selbst die wiedersprechen sich gegenseitig, es könnte nur noch mehr Verwirrung schaffen.

Ohnehin herrscht bereits Zeitmangel für die bereitsbestehenden Fächer, woher soll diese extra Zeit genommen werden? Die Schüler können nicht jeden Tag bis spät abends nur an der Schule sitzen.

Es fehlt überall das Geld, wie sollen die Zutaten etc bezahlt werden, wenn einige Familien für sich selbst manchmal nicht genug Geld haben?

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