DDR-Spitzensportler-Doping bei den Olympischen Spielen

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3 Antworten

Hallo! auch meinen Kommentar zum Text von PeVau lesen. Zitat :

Spätestens seit den 1990er Jahren ist jedoch bekannt, dass mit Wissen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) DDR-Sportler reihenweise gedopt wurden. Fast 10.000 Sportler waren gedopt, viele von ihnen aber ohne ihr Wissen und das bereits seit ihrer Kindheit. Mit den Spätfolgen haben viele Sportler noch heute zu kämpfen. Einige Verantwortliche des MfS, der Sportführung und der mit Doping beauftragten Mediziner wurden auf Bewährung verurteilt.<

Quelle :

http://www.lwm09.journalisten-akademie.com/?page_id=763

In der DDR arbeiteten die Sportfunktionäre eng mit Medizinern zusammen. So wurde z. b individuell ermittelt wie lange vor einen Wettkampf Anabolika abzusetzen waren um sie nicht nachweisen zu können. Das sind Fakten und ich habe unendlich viele mehr - auch über das heutige System. Alles Gute.

Warum hat denn das systematische Doping in der BRD nicht zu einem ähnlichen Ergebnis geführt?

http://www.spiegel.de/sport/sonst/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html

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@PeVau

Weil es bei weitem nicht so gut unter Einbeziehung auch staatlicher Organe und der besten Mediziner organisiert war. ich kenne Sportler aus beiden Systemen persönlich.

  • Die aus der DDR konnten sich immer auf die Medizin verlassen.
  • Die aus der BRD nicht. Es handelte sich in der Regel um Selbstversuche nach eigenem Ermessen. Ohne Wissen um die Wirkung von Kombinationen.
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@kami1a

Du solltest die Studie der Humboldt-Universität über systematisch betriebenes, mit Steuergeldern finanziertes Doping und ebensolche Dopingforschung in der BRD zur Kenntnis nehmen.

Die sportliche Drittklassigkeit der alten BRD ist nicht auf Doping oder Nichtdoping zurückzuführen.

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@PeVau

Nicht nur - das mag sein. Habe ich genügend dargelegt. Und Die mir bekannten Aussagen der Sportler sind eindeutig.

Die sportliche Drittklassigkeit der alten BRD ist auch auf eine schlechtere Qualität beim Doping zurückzuführen. Und ungekehrt die Erstkllassigkeit der DDR.

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Der einzige Fakt ist, dass bei Olympischen Spielen keine DDR-Sportler wegen Dopings überführt wurden. Daraus kannst du machen, was du willst, der Fakt bleibt.

Das Sportwunder DDR beruhte nicht auf Doping, sonst hätten es die Versager in den westdeutschen Verbänden ja auch geschafft. (Siehe den Link bei FloydPepper)

Der Erfolg der DDR im Sport beruhte auf der Sportpolitik mit gezielter Sichtung, Förderung und Ausbildung der Sportler. Es beruhte auf Breitensport und Training nach modernster sportwissenschaftlicher Methodik und einem Umfeld, das Sportlern weitestgehend optimale Bedingungen bot, weil Sport in der DDR einen anderen Stellenwert als in der BRD hatte.

Nach dem Beitritt der DDR hat es die Bundesrepulik geschafft, den gesamtdeutschen Sport auf ihr drittklassiges Niveau zu bringen.

Du willst etwas über den DDR-Sport wissen?
http://www.sport-ddr-roeder.de/

Versager

Mann, was bist Du heute wieder direkt. :-))

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Hallo! Dieser Text ist unglaublich unsinnig. Flächendeckendes Doping in der DDR ist längst nachgewiesen. von vielen betroffenen Sportlern bestätigt und sogar von früheren Funktionären aus der DDR. Es gibt sogar Entschädigungsfonds für geschädigte Sportler usw. Bekennende Doper aus der früheren DDR gehören übrigens auch zu meinem Bekanntenkreis.

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@kami1a

Wenn du richtig lesen würdest, würdest du auch lesen, dass Doping in der DDR nicht bestritten wird, sondern die Behauptung, dass Doping das Sportwunder DDR bewirkte.

Wenn es nämlich Doping gewesen wäre, dann hätte das systematische Doping in der BRD zu annährend gleichen Ergebnissen führen müssen. Das hat es aber nicht.

Was den Umgang mit DDR-Doping betrifft, so ist der in erster Linie geschichtspropagandistisch motiviert.

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@PeVau

Ein vergleichbares systematische Doping in der BRD mit auch direkter staatlicher Förderung und Einbeziehung der besten Mediziner hat es nie gegeben.

die Behauptung, dass Doping das Sportwunder DDR bewirkte<

Geanau so ist es aber und da gibt es genügend Quellen.

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@kami1a

Schon alleine die damit unterstellte Behauptung, dass unterlegene Westsportler nur verloren haben, weil sie nicht gedopt waren, ist lächerlich.

Das sind die Behauptungen und Verleumdungen schlechter Verlierer. Das ist die Politik der systematischen Delegitimierung der DDR. Das ist Geschichtsklitterung.

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@PeVau
dass unterlegene Westsportler nur verloren haben,<

Sicher haben die auch gedopt -- aber halt schlechter. Meistens haben sie sich das Zeug irgendwo besorgt und nach Gutdünken gemixt. Und meistens war nicht einmal ein Arzt im Spiel - in der DDR immer.

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