DDR Hausaufgaben und Nachhilfe

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4 Antworten

Da gabs - genau wie heute einen Eintrag ins Hausaufgabenheft :"Hausaufgaben vergessen" . Man sollte das nachholen. Passierte das oft, dann gabs einen sogenannten "Eintrag" ins Klassenbuch --- ein negativer Vermerk also. Da die meisten Kinder aber in den Hort gingen und ihre Hausaufgaben dort machten, kam so etwas eher selten vor. Nachhilfe gab es nicht. Zumindest nicht in der Form wie heute. Bei mir in der Klasse wars so , dass sich Klassenkameraden in ihrer Freizeit zusammengesetzt hatten und schwächeren Schülern geholfen hatten.

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Dann kam die Stasi und ließ Dich tausendmal aufschreiben:

"Ich muss für Frieden, Völkerverständigung und die deutsch-sowjetische Freundschaft unbedingt Hausaufgaben machen, damit der Klassenfeind in Bonn keine Möglichkeit für PID/ PUT hat!"

Wenn das jemandem zu umständlich war, gab es "Nachhilfe" in Hohenschhönhausen oder in Bautzen!

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Nachhilfe war in der DDR nicht nötig, da sich die Lehrer ziemlich gut um jeden einzelnen Schüler kümmerten, bzw. ein Auge auf alle Schüler hatten.

Die Hausaufgaben wurden den kleineren Schülern vom Lehrer ins Hausaufgabenheft eingetragen. Wer sie 2x hintereinander nicht hatte, bekam eine 5 ins Klassenbuch.

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da passierte auch nicht viel anderes als heute.gespräch mit den eltern,schimpfe vom klassenleiter,mal hier und da eine 5

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Kommentar von Lenari
22.03.2012, 09:30

Wie alt bist du? Noch jünger, oder? Die Sanktionen waren auf jeden Fall schärfer als im Westen.

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