DC Motoren zapfen zuviel Strom

2 Antworten

Nutze doch einfach einen normalen Mikrocontroller z.b. Von Atmel und steuere damit einen Power MOSFET an, der dir den Motor regelt. PWM wäre da das Stichwort. Damit kannst du größtenteils leistungslos den Strom einstellen.

Also ich habe diesbezüglich eine Positive und Negative Nachricht:

Positiv: Diese Begriffe kamen mir öfters unter, bei meinen Recherchen.

Negativ: Ich habe weder eine Vorstellung von der Exakten Funktionsweise der Bauelemente, noch würde ich meinem geringen Elektronik Wissen das Zusammenbauen einer solchen Schaltung zutrauen :/

Ich verweise aber auch hier auf den Link im obigen Kommentar von mir: http://www.dimensionengineering.com/products/syren25 Ich habe ausserdem ebenfalls im obigen Kommentar erwähnt wie ich dies mit meinen Vorhanden Teilen umsetzen möchte und kann (zumindest liest sich die Produktbeschreibung, QuickStart-Guide und das Datenblatt so).

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@NexorProject

Ich habe Platinen layouts von den treiber ICs und vom Mikrocontroller, falls du da was davon haben willst.

Das Datenblatt, sowie das Bauteil selbst solltest du bei Nanotec bekommen: (die sitzen in Kirchheim an der Messe München)

http://de.nanotec.com/fileadmin/files/Datenblaetter/Archiv_Datenbl%C3%A4tter/Steuerungen_alt/De/IMT901_Datenblatt_08.pdf

falls du daran Intresse haben solltest, kann ich auch nochmal eine Platine machen. Allerdings nur das Layout - ob ich die Ätzmaschine nochmal anwerfe, liegt an deinem Intresse ;)

Das Bauteil was du dir da anschaffen willst, ist ja sünd teuer, die Nanotec ICs liegen bei ca. 10 Euro pro Stück...

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@deruser1973

ja, das passiert, wenn man 2 Fragen zur gleichen Zeit beantworten will... da ging jetzt die Antwort für den anderen an dich ;)

Die Mikrocontroller Programmierung ist nicht soo schwer und der Bauteilaufwand liegt im einstelligen Eurobereich. Was du da kaufen willst, is wie gesagt, viel zu teuer... du kannst den Power MosFet auch mit einem NE555 ansteuern, der kann auch PWM erzeugen... damit wärst du komplett Leistungslos und kannst auch mittels hochohmigem Poti einen hohen Strom "dimmen"...

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@deruser1973

Das ist sehr nett von dir, jedoch denke ich werde ich das Angebot ausschlagen. Grund dafür ist Hauptsächlich, dass wenn ich nur schon deinen Kommentar lese erstmal wieder Googlen muss, was genau mit was gemeint ist. Sobald das ganze ein gewisses Wissen erfordert und ohne dieses Wissen zu ständigen Zerstörungen von Bauteilen führen kann, nehme ich gerne etwas höhere Kosten in kauf. Weil wenn ich von den Dingern 10 Schrotte wegen mangelndem Anwender wissen komme ich auf 100EUR, geschweige den das ich dann wohl deine Soziale Einstellung etwas überstrapazieren könnte^^

Ausserdem was mich auch sehr gefangen hat, ist halt dass ich diese Dinger im Zweifelsfall auch mal für ein R/C Gerät oder andere Hochstrommotoren nutzen kann. Dazu kommt das sie den Akku "leicht" wieder aufladen können, in gewissen Motornutzungen und für mein Projekt ist eine lange Laufzeit von Vorteil :)

Ich bedanke mich trotz allem nochmals bei dir, denn so ein Angebot würde nicht jeder machen :)

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Den Mikrocontroller der 1 Ampere Ausgangsstrom verträgt zeig mir bitte. Oder sag mir seinen Namen, dann kann ich mir sein Datenblatt ansehen.

irgendwie kann ich mir unter deinem Projekt noch nichts vernünftiges vorstellen. Von den zu erwartenden Motorströmen kenne ich nur zwei von dir genannte. Einmal den Betriebsstrom ohne jegliche Last und den sogenannten Blockierstrom. Lezterer soll wohl symbolisch dafür stehen, wenn der Motor mechanisch blockiert ist, ist mit diesem Stromwert zu rechnen.

In welchem Bereich sich aber die üblichen Motroströme bewegen werden, ist nicht gesagt worden. Ebenso wurde nicht genau genug beschrieben, welche Aufgaben die Motoren haben. Also auf was es zuverlässig ankommen soll.

Dementsprechend wäre dann das Projekt zu gestalten.

Ich verstehe nicht, wieso du einen Mikrocontroller nicht sinnvoll nutzt, wenn du sowas doch schon an Bord hast. Ich an deiner Stelle hätte eine Blockiererkennung hard- und softwaremäßig integriert. Würde also erkennen wollen, ob ein Motor Unterschiede aufweist in seinem Soll- und Istzustand.

Wenn er also rechts rum drehen soll, aber steht, stimmt der Istzustand nicht mit dem Sollzustand. Dann könnte darauf passend reagiert werden. Je nachdem.

Einen Blockierzustand würde es bei meinem Mikrocontroller nur kurzfristig geben! Demzufolge müsste es keine Stromüberwachung, keine Spanungsanpassung etc geben.

Fraglich bliebe vorerst, ob diese Blockiererkennung einzig durch fahren gegen einen Geganstand sein kann, oder es andere Gründe des Blockeierens geben könnte, weiß ich nicht, ist ja dein Projekt.

Ich sehe aber viel Spielraum, mit den Dingen vernünftig zurecht zu kommen.

Grundsätzlich war Mikrocontroller ein Überbegriff für mich. Es handelt sich um den NXTMMX-v2 das ist ein Motormultiplexer für den NXT und EV3 von Lego. dieser hat auf dem Datenblatt (und nach nachfrage bei den Herstellern) einen maximal Dauerstrom von 1A (~1.1-1.2A höchstens). Bei den Motoren handelt es sich um den Antrieb des Chassis und dieses Soll Zusatzlasten ziehen können. Das Problem ist es soll autonom agieren, dass heisst im Falle von Zusatzlast, dass diese auch mal den Maximal Bereich überschreitet und das Chassis dann nicht mehr vorwärts kommt (ergo 6.6A Blockierspannung). Da die Zusatzlast variieren kann, wird auch der normale Strom jeden Bereich zwischen 0.45A und 6.6A nutzen können.

Mein Problem ist ich kenne mich nicht mit dem Programmieren von Mikrocontrollern Interfaces aus um einen eigenen I2C Anschluss mit einer höheren Leistungsgrenze zu bauen. Auch meine Elektronik Kenntnisse sind eher mangelhaft (das Ohmsche Gesetzt kenne ich und in dann halt noch Widerstände, Kondensatoren und Transistoren (alles Ungetaktet sofern was anderes als ein Kondensator das kann o.o).

Am besten wäre ein Bauteil das zwei Spannungseingänge und einen Ausgang hat. Mit dem Eingang könnte ich dann die lineare Stromsteigerung bestimmen und vom ersten wird die nötige Leistung für die Motoren gezogen. Aber sowas gibt leider nur mit Digitalen Interfaces oder ist ohne Tiefgehende Elektronik Kenntnisse sehr schwer selbst einzuspeisen (also damit meine ich den Einbau in die Vorhandene Elektronik).

Die Geschwindigkeit wird via IR, Webcam und GPS berechnet. Grundsätzlich ist die Tatsächliche Geschwindigkeit nur ein Richtwert (langsam, durchschnitt, schnell), sie sollte Hauptsächlich genutzt werden um die Motoren mit mehr Energie zu speisen wenn diese grössere Lasten tragen.

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@NexorProject

So, versuchte eben mal mich ein wenig kundig zu machen um was es da genau geht. Leider muss ich jetzt abwinken, sagen das ist ein Gebiet für sich.

Dieses ganze Lego-Zeugs mag ja gut und schön sein, aber wer damit bisher noch nichts zu tun hatte, hat weder Erfahrung noch kann er/sie sinnvoll mitreden weil da viele Wissenslücken sind.

War gerade eben mal in diesem Forum unterwegs, habe mir einiges angesehen, gelesen:

http://www.mindstormsforum.de/viewtopic.php?f=71&t=8240

Aber welche Bauteile oder namentlichen Teile was könnten usw, müsste ich erst erfahren, um halbwegs mitreden zu können. Ich halte mich aber lieber bei Mikrocontrollern der Industrie auf, die in der Industrie verwendet werden.

Lega ist ne andere Gruppe. Heißt, ähnlich wie bei den Modelbauern die Uboote, Flieger oder Quadkopter usw bauen, bist du in solcherlei Forenkreisen am Besten aufgehoben.

Falls du noch kein Mitglied bei obig verlinktem Forum bist, melde dich dort an, frage dort gezielter nach. Dort bist du unter deines gleichen, der selben Interessentengruppe.

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@realistir

Naja es muss ja nicht direkt mit Lego zu tun haben, ich brauche lediglich eine Möglichkeit die 20A die meine Akkus liefern würden, auch gesteuert wieder auszugeben (und die Steuerung hat halt einen max Ausgangsstrom von 1A). Ich bedanke mich dennoch herzlich für deine mühe mir bei diesem Problem zu helfen :)

Beim obigen Forum bin ich bereits angemeldet und bin neben dieser Frage noch einige andere am abklären, diese wären für hier jedoch wirklich zu spezifisch.

Um jedoch das ganze für andere nicht so hoffnungslos wirken zu lassen: Ich habe evtl. ein Bauteil gefunden welches sehr exakt meinen Anforderungen entspricht (Link: http://www.dimensionengineering.com/products/syren25). Da kann ich meine 7.2V NiMh Akkus anschliessen, einen DC Motor welcher gleichige Spannung benötigt und in einem Strombereich von bis max 25A Dauerstrom (bei mir 19.8A beim Blockieren). Die Kontrolle des Elements ist auch gänzlich einfach: Potentiometer anschliessen und mit diesem die Drehrichtung und Geschwindigkeit der Motoren regeln (Frage: Ich kann leider dem Datenblatt nicht recht entnehmen welcher Strom durch das Poti fliesst und ich sollte schon in etwa die Maximalleistung berechnen können. Ausserdem noch eine kleine Zusatzfrage: Poti's sind nicht Polarisiert oder? Also es ist egal ob ich am ganz Linken oder ganz Rechten Ausgang den Pluspol befestige? Wiki erzählt mal wieder alles ausser das was einem interessiert ~.~).

So jetzt fehlt nur noch die überlegen wie ich mit dem NXTMMX-v2 den Poti zur Anpassung bringen will. Die Lösung: Lego Servo anschliessen -> Poti Drehregler am Servo befestigen und dann mit einem Multimeter die Bewegungsmarken der Servos merken (also z.B. Bei Servostellung 90° und 0 Umdrehungen nach Links fliesst beim Motorausgang ein Strom von 3A).

Hoffe das hilft einigen Zukünftigen Fragestellern in diese Richtung :)

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