Dauerkranke Mitarbeiterin

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5 Antworten

 die sich jede Woche erneut krank meldet.

Bedeutet das, dass die Kollegin noch gar nicht bei Euch gearbeitet hat und "langzeitkrank" ist?

Wenn das zutrifft, sollte man sich zuerst einmal überlegen, dass die Kollegin evtl. eine schwere Krankheit bekommen hat und Mitgefühl aufbringen anstatt ihr sofort, ohne Kenntnis "Arbeitsunlust" zu unterstellen.

Man ist oft schnell mit Vermutungen und Spekulationen und muss sich im Nachhinein evtl. fürchterlich dafür schämen weil die MA vielleicht schwer erkrankt ist und kein Misstrauen sondern Mitgefühl braucht.

Deine Vorgesetzten werden ja Kenntnis über die Fehlzeiten der Kollegin haben. Sie wissen vielleicht sogar warum sie so lange nicht arbeitsfähig ist. Da der Krankheitsgrund unter das Datenschutzgesetz fällt, dürfen sie diesen, selbst wenn er ihnen bekannt ist, aber nicht an Dich und Deine Kollegen weiter geben.

Der Betriebsrat wird Dir u.U. die gleiche Antwort geben. Außerdem ist er dafür nicht zuständig. Du kannst mit ihm nur über die eigene Arbeitsüberlastung reden und fragen, ob man hier evtl. etwas tun kann.

Suche das Gespräch mit dem Vorgesetzten. Es bringt nichts, wenn du dich nur aufregst, es dem Vorgesetzten aber nicht mitteilst. Habe ich selber schon erlebt, eine Abteilung beschwerte sich ständig, dass sie keinen Ersatz für zwei Schwangere bekamen, aber als ich mal fragte, ob sie denn mal ein Gespräch mit dem Vorgesetzten geführt hätten, da kam "Nein" und ein "das müssen die doch so Merken" Nur woher genau sollen die das merken?

Die Mitarbeiterin wird doch sicher eine AUB abgeben. Die hat ein Arzt ausgestellt und bezeugt das sie krank ist. Mit Deinem "Ich glaube..." ist da nicht viel zu machen.

Wenn der Betrieb den Eindruck hat das etwas nicht stimmen könnte und die Krankschreibungen anzweifelt kann er sich an die entsprechende KK wenden.

Der Betriebsrat ist gewiss kein Ansprechpartner für dieses Problem.

Du machst Deine Arbeit wie immer und was durch die laufend abwesende Kollegin nicht erledigt wird ggf. nur in bezahlten Überstunden :)

Frag doch mal den Chef oder den Vorgesetzten, was die davon halten und sag, dass ihr noch jemanden zusätzlichen braucht, der/die einsatzwillig ist!

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