Dauerkranke Mitarbeiterin

6 Antworten

 die sich jede Woche erneut krank meldet.

Bedeutet das, dass die Kollegin noch gar nicht bei Euch gearbeitet hat und "langzeitkrank" ist?

Wenn das zutrifft, sollte man sich zuerst einmal überlegen, dass die Kollegin evtl. eine schwere Krankheit bekommen hat und Mitgefühl aufbringen anstatt ihr sofort, ohne Kenntnis "Arbeitsunlust" zu unterstellen.

Man ist oft schnell mit Vermutungen und Spekulationen und muss sich im Nachhinein evtl. fürchterlich dafür schämen weil die MA vielleicht schwer erkrankt ist und kein Misstrauen sondern Mitgefühl braucht.

Deine Vorgesetzten werden ja Kenntnis über die Fehlzeiten der Kollegin haben. Sie wissen vielleicht sogar warum sie so lange nicht arbeitsfähig ist. Da der Krankheitsgrund unter das Datenschutzgesetz fällt, dürfen sie diesen, selbst wenn er ihnen bekannt ist, aber nicht an Dich und Deine Kollegen weiter geben.

Der Betriebsrat wird Dir u.U. die gleiche Antwort geben. Außerdem ist er dafür nicht zuständig. Du kannst mit ihm nur über die eigene Arbeitsüberlastung reden und fragen, ob man hier evtl. etwas tun kann.

Frag doch mal den Chef oder den Vorgesetzten, was die davon halten und sag, dass ihr noch jemanden zusätzlichen braucht, der/die einsatzwillig ist!

Die Mitarbeiterin wird doch sicher eine AUB abgeben. Die hat ein Arzt ausgestellt und bezeugt das sie krank ist. Mit Deinem "Ich glaube..." ist da nicht viel zu machen.

Wenn der Betrieb den Eindruck hat das etwas nicht stimmen könnte und die Krankschreibungen anzweifelt kann er sich an die entsprechende KK wenden.

Der Betriebsrat ist gewiss kein Ansprechpartner für dieses Problem.

Kleiner Finger gebrochen, Folgekrankmeldung - chef wird ausrasten?

Guten Tag, am 22.09 habe ich mir den kleinen Finger an der linken Hand gebrochen. Am 24.09 war ich beim Arzt und wurde bis heute dem 1.10 krank geschrieben. Währenddessen wurde ich auch mehrfach gerontgt und habe einen Gips um die komplette linke Hand. Somit ist nur der Daumen bewegbar.

Heute war ich erneut beim Arzt und dieser meinte ich solle noch nicht arbeiten gehen und hat mich noch mal bis 12.09 krank geschrieben.

Ich arbeite im Fitnessstudio bin dort Trainer(müsste somit Trainingsplaene erstellen, Übungen vor machen, Kurse geben aber auch administrative Aufgaben am PC - wohlgemerkt mit einer Hand was schlichtweg nicht möglich ist, zumindest der Trainings sowie Kurs Part, der PC part sehr langsam.)

Ich habe meinem chef bis jetzt noch nicht mitgeteilt, dass ich erneut krank geschrieben bin und bin mir sicher er wird ausrasten und meinen ich könne ja trotzdem arbeiten, wie soll ich darauf reagieren? Ich bin noch dualer Student also sozusagen Auszubildender.

Liebe Grüße und danke euch!

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Nach dem Vorstellungsgespräch 3 Wochen warten normal?

Hallo. Ich hatte genau heute vor 3 Wochen ein Vorstellungsgespräch bei Primark und es verlief alles Super gegen Ende hat mich die Mitarbeiterin über die Kleidungsvorschriften informiert und mir einen Zettel gegeben was ich alles ausgefüllt und vollständig bereit halten soll ( Krankenkassenmitgliedsbescheinigung, Lohnsteueridentifikationsnr, usw..). Sie würden sich dann bei mir melden wenn der Betriebsrat mit allem zustimmt. Natürlich bin ich mit voller Hoffnung erst zur Krankenkasse dann zum Finanzamt gegangen um mir die erforderlichen Unterlagen zu holen. Und nun warte ich seit 3 Wochen auf einen Anruf. Ich habe schon letzte Woche dort angerufen ob sie mich vergessen hätten, aber die Mitarbeiterin hat es erwidert und sie wollen mich immer noch und ich könnte diesen Samstag angeblich schon arbeiten aber der Betriebsrat soll wohl noch sein Ok geben. Heute ist Samstag und ich sollte heute eigentlich arbeiten aber es kam wieder kein Anruf. Der Betriebsrat braucht doch keine 3 Wochen um zuzustimmen? Soll ich noch ein zweites Mal anrufen, oder wirkt das zu aufdringlich?

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Kollegin beim Blau-Machen erwischt. Wie reagiren?

Hallo :)

Vor gut einer Woche hat sich eine Arbeitskollegin krank gemeldet. Am selben tag musste ich für das Geschäft einige Einkäufe erledigen, weshalb ich ins dortige Einkaufszentrum ging und staunte nicht schlecht, als ich da auf meine "kranke" Kollegin traf, in Männlicher Begleitung. Allerdings kam ich nicht dazu sie an zu sprechen, den sie bemerkte mich auch und packte ihre Begleitung am Arm, ehe sie rasch davon rannte.
Ich war ziemlich enttäuscht von ihr, doch da ich und sie Freunde sind, habe ich unseren Vorgesetzten nichts erzählt, da ich erst selber mit ihr reden wollte, doch dazu kam es noch nicht, da sie immer sofort das Thema wechselte, wenn ich sie drauf ansprach, weshalb ich es schließlich sein ließ.

Dies ist auch nicht das erste mal das es Hinweise gibt, dass sie Blau macht. Einmal z.B hat ein Mitarbeiter ihren Freund in Fitnesscenter getroffen, da sie an diesem tag mal wieder Krankgeschrieben war, hat mein Mitarbeiter, dem Freund ausgerichtet, er soll ihr Gute Besserung-Wünsche überbringen, worauf der verwirrt meinte, das sie heute doch arbeiten war. Zudem hat sie, als eine Mitarbeiterin kündigte, mir gegen über mal erwähnt, das sie dank der nun wenigen Blau machen können. Auch da sagte ich nichts da wir Freunde sind

Dennoch fühle ich wie die Abneigung ihr gegenüber immer wie grösser wird. Sie ist ein Mensch der sehr oft Krank ist und deswegen nicht arbeiten kann, oder ein zwei Stunden später kommt bzw. eher geht. Auch die meisten Arbeitskollegen, sind nicht mehr all zu gut auf sie an zu sprechen, da durch ihr häufiges Fehlen, die arbeit an uns hängen bleibt.
Meist ist sie nur ein, maximal zwei Tage krank und erscheint danach (und davor) topfit auf der Arbeit, was Misstrauen schnürt.

Wie soll ich mich verhalten? Reden kann ich ja nicht mit ihr da sie mir ausweicht und da ich nicht ihr Chef bin, will ich mich auch nicht zu sehr einmischen. Und beim Chef verpetzen fände ich irgendwie mies, auch wenn sie es evtl verdient hat.

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Ärger im Betrieb wegen Krankschreibung?

Ich bin Mitarbeitervertreterin in einem kleinen Betrieb. Bisher gab es nichts wirklich Weltbewegendes. Nun aber stehe ich vor einem Problem, da unser Chef etwas uneinsichtig ist. Für mich ist die Sache vollkommen klar. Ich berichte mal von Anfang an.

In unserem Betrieb wird u. a. eine schwerbehinderte Mitarbeiterin beschäftigt, welche fest angestellt ist. Diese ist im Vergleich zu anderen Mitarbeitern äußerst selten krank. Für unseren Chef sehr praktisch, weil sie seine Vertretung ist. Leider musste sie sich schon oft genug dumme Sprüche vom Chef anhören, wenn sie sich nicht gut fühlte. Sie hatte immer das Gefühl, dass ihre Krankheit angezweifelt wurde und ist dann trotzdem arbeiten gekommen. Leider habe ich das erst erfahren, als jetzt meine Hilfe benötigt wurde.

Bei der Kollegin war eine Wurzelspitzenresektion geplant (Chef wusste das), die aufgrund ihrer Behinderung unter tiefer Sedierung erfolgen sollte. Nur war unser Chef vor ca. drei Monaten im Urlaub, die Kollegin seine (einzige) Vertretung. Nach einer Woche bekam die Mitarbeiterin Schmerzen und ging zum Arzt. Daraufhin wurde die WSR vorgezogen und die Mitarbeiterin für 3 Tage krank geschrieben. Die Arbeit blieb natürlich liegen, wurde von ihr aber anschließend abgearbeitet. Unser Chef war natürlich stinksauer, aber die Kollegin kann ihre Schmerzen/Krankheit ja auch nicht nach seinem Urlaub planen.

Folgende Situation brachte beim Chef das Fass zum Überlaufen: Die Kollegin wurde vor zwei Wochen an den Augenlidern operiert und eine Woche krank geschrieben. Es handelte sich nicht um eine kosmetische OP (auch wenns jetzt besser aussieht). Die Entfernung der Schlupflider war notwendig, weil eine erhebliche Sichtfeldeinschränkung vorlag. Der Chef fühlt sich verarscht und behauptet es wäre eine kosmetische OP gewesen, wo sie hätte Urlaub nehmen müssen. Ich bin der Ansicht, auch wenn man noch erkennt, wo die Mitarbeiterin operiert wurde, geht den Chef der Grund überhaupt nichts an. Sie ist krank geschrieben worden und fertig.

Nun will er ihr kündigen. Was soll da als Begründung herhalten? Eine schwerbehinderte Mitarbeiterin, die krank geschrieben war? Soweit mir bekannt ist, wird man bei kosmetischen OPs nicht krank geschrieben, weil sie nicht medizinisch notwendig sind. Oder sehe ich das falsch? Wie kann ich unsere langjährige Mitarbeiterin unterstützen?

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Azubi übernommen, meldet sich direkt nach Probezeit 2 Monate krank. Wie vorgehen?

Wir haben unseren Azubi in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Nun hat er gerade die Probezeit rum und wird promt rotze frech, behandelt Kunden wie Dreck und meldet sich 2 Tage krank, weil er, das sagt er auch offen, keinen Bock mehr hat. Wie können wir dem einen Riegel vorschieben? Ist da eine Kündigung möglich? Er hat schon mindestens 3 Abmahnungen in seiner Azubi-Zeit bekommen, aber für verschiedene Dinge und leider waren wir auf einen gut eingearbeiteten Mitarbeiter angewiesen, so schlampig er auch manchmal gearbeitet hat.

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