Dauer Elternzeit - Anrechnung der Mutterschutzfrist?

5 Antworten

Entscheidend ist der Geburtstermin des Kindes. Das andere ist der Mutterschutz. Das hat mit dem Elternzeit(Erziehungsurlaub)nichts zu tun. Erziehungsurlaub kann auch der Vater nehmen - und man kann ihn auch teilen: z.B. 1 Jahr macht die Mutter pause, dann 2 Jahre der Vater. Und mit dem 3. Geburtstag ist dann der ganz Schutz vorbei. Dann muss ein KITA Platz da sein... So ist es zumindest gedacht...

Hier ich hoffe das hilft dir, dein Arbeitgebern hat recht:

Wenn die Mutter die Elternzeit unmittelbar im Anschluss an die Mutterschutzfrist, die regelmäßig acht Wochen ab der Geburt beträgt, so wird die Mutterschutzzeit auf die Elternzeit angerechnet. Folgt auf die Mutterschutzfrist jedoch erst ein Erholungsurlaub der Mutter, so werd en die Zeit der Mutterschutzfrist und die Zeit des Erholungsurlaubs auf den Zweijahreszeitraum der Elternzeit angerechnet. Es ist natürlich auch möglich, die Elternzeit vollständig bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes an einem Stück zu nehmen. Dann braucht Frau oder Mann keine Zustimmung des Arbeitgebers. Dann endet die Elternzeit mit dem Ablauf des Tages, der vor dem 3. Geburtstag des Kindes liegt. Der dritte Geburtstag ist somit der erste Arbeitstag. Will man diesen mit dem Kind feiern, so muss man hierzu beim Arbeitgeber Urlaub beantragen. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist auch erforderlich, wenn die Elternzeit auf mehr als zwei Teile aufgeteilt werden soll.

Du hast bis Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes Anspruch auf Elternzeit. Du allein kannst bestimmen wie lange die Elternzeit geht, musst es aber so dem Arbeitgeber auch angeben. Er darf dich in dieser Zeit nicht kündigen.

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DAs stimmt nicht ! Siehe oben !

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Wie melde ich zweigeteilte Elternzeit beim Arbeitgeber an, um vollen Kündigungsschutz zu haben?

Ich möchte zweigeteilt Elternzeit nehmen

  • Teil1: 1. Monat
  • dann 6 Monate voll arbeiten
  • Teil2: 8.-12. Monat

Muss ich diesen gesamten Plan meinem Arbeitgeber vollumfänglich schon vor Teil1 mitteilen? Oder reiche ich zunächst Teil1 (7 Wochen vorher) ein, und Teil2 dann ebenfalls erst 7 Wochen vorher?

Ich habe Bedenken, dass ich zwischen den beiden Teilen keinen Kündigungsschutz genieße, da dieser nach Teil1 endet und erst wieder 8 Wochen vor Teil2 greift. D.h. wenn ich den gesamten Plan vor der Geburt ankündige, kann mein Arbeitgeber mich nach Teil1 kündigen.

Andererseits lese ich überall, dass man die kompletten ersten 2 Jahre der Elternzeit dem Arbeitgeber mitteilen muss.

Was stimmt nun? Teil1 und Teil2 jeweils eigenständig beantragen oder alles zusammen zu Beginn?

Danke für Eure Hilfe Gruß Helge

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Elterngeld + Krankenversicherung nach Elternzeit, Geburt Mutterschutz Beamter

Meine Frau ist im Moment in der Elternzeit (1. Kind) und gesetzlich versichert (GKV bei AOK). Sie ist jetzt aber schon wieder schwanger und bevor Elternzeit endet ist sie in Mutterschutz (2. Kind). Die GKV sagt, dass, da ich Beamter und dadurch in der Privaten (PKV) bin, sie sich freiwillig versichern muss. Dabei zählt scheinbar mein Bruttogehalt, ein ominöser Kinderfreibetrag und sonst scheinbar nichts. Das Kind müssten wir laut der GKV auch selbst freiwillig versichern, was, wenn ich es richtig verstanden habe zusammen im Monat 465,30€ kosten würde. Kann das schon sein? Ich verdiene fast 4200€ brutto, netto sind das 3725,43€. Wie sieht es nach der Geburt aus? Bekommt sie dann wieder Elterngeld und ist davon dann wieder der GKV-Beitrag zu berechnen? Ist es sinnvoll, beide in die PKV aufzunehmen? Gibt es da günstigere Möglichkeiten?

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