Dauer der Aufbewahrungsfrist der Krankenhausakten

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9 Antworten

  • Krankenakten (stationäre Patienten) 30 Jahre
  • Krankenhausberichte 10 Jahre

hallo 

ich habe im krankenhaus nach meine krankenhaus akte angefordert 

ich bekomme es ich muss nur es personlich abholen 

aber wie lange darf ein krankenhaus akte aufbewahren 

Die Aufbewahrungsfrist beträgt genau 30 jahre und oftmals kann man sogar danach noch Akten anfordern, sofern es sich um eine "interessante" Diagnose handelte, an denen ärzte Interesse hatten.

Ich hatte nach ziemlich genau 30 Jahren einen Entlassungsbericht aus meiner KH Akte angefordert. Die Sekretärin meinte, daß ich Glück gehabt hätte, weil nach 30 Jahren die Aufbewahrungsfrist endet. Wenn Du Glück hast findet sich noch etwas im Archiv.  :)rm

Dann wende dich direkt an deine Krankenkasse - die haben zwar die Akten nicht, können dir aber zumindest Auskunft über den Befund geben, wenn es dir was nützt.

Hallo Raller.Ich habe die Erfahrung gemacht solche Angelegenheiten immer persönlich zu klären.Das ist zwar zeitaufwändiger,aber ich bin bis jetzt immer ans Ziel gekommen.Wenn du Glück hast geht sofort jemand mit dir ins Archiv und du kannst die Berichte sofort mitnehmen.Außerdem habe ich mir angewöhnt ALLES von allen Ärtzen sofort mitzunehemn,oder zum Hausarzt schicken zu lassen.So hat man alle Akten bei Bedarf griffbereit.

Kommentar von Raller
22.03.2010, 11:09

Da habe ich vor 25 Jahren in der DDR noch nicht gedacht, denn da wurde alles aufbewahrt von den Behörden und Ämtern.

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Vorgaben für Krankenhäuser [Bearbeiten]

Patientenakten sollten aus versicherungstechnischen Gründen zehn Jahre aufbewahrt werden. In einzelnen Bereichen gilt eine längere gesetzliche Aufbewahrungsfrist, so etwa nach der Strahlenschutz- beziehungsweise der Röntgenverordnung sowie für Aufzeichnungen nach dem Transfusionsgesetz eine Frist von bis zu 30 Jahren.[4]

Krankenakten müssen 30 Jahre aufbewahrt werden, da nach dem BGB Schadensersatzansprüche so lange geltend gemacht werden können. Ist die Akte vorher vernichtet, hat der Pat. keine Chance seine Anspüche zu beweisen, dann wird die Beweislast umgekehrt und das Krankenhaus, die Paxis muss beweisen dass alles in Ordnung war. Das geht nicht ohne Akte. Rötntgenbilder können nach 10 Jahren vernichtet werden. Der Befund jedoch nicht. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat Empfehlungen zur Archivierung und Dokumentation von Krankenakten herausgegeben.

Es kommt darauf an, welche Akten es waren. Maximal 30 Jahre!

Frag einfach nochmal nach, vielleicht besser persönlich!

Vielleicht hat auch dein damaliger Hausarzt noch Berichte!

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