Datenweitergabe erlaubt(Vermieter)?

5 Antworten

... solche Mieter liebe auch ich.

Mir fehlt die Entscheidung der Ordnungsbehörden, die ja der liebe Mieter einzubinden hat, um die Störer zur Ruhe zu bringen, nennt sich Mitwirkungspflicht.

Und wenn die fehlt, kann auch nicht gemindert werden, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns.

Die Vermieter sind ja nicht gestört, deshalb können die eine diesbezügliche Vorgehensweise nicht einleiten.

Somit, viel Glück, und alles im grünen Bereich, denn der Anspruch auf Schadenersatz muss ja gerichtsfest belegt werden, was ihr ja auch mit Angaben der einzelnen Störungszeiten gemacht habt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
Es wird ja schließlich so sein, das der Herr Lärmverursacher für die entfallene Miete durch die Mietminderung aufkommen muss

Richtig, über den Mietausfallschaden kann der Verursacher in Schadensersatz genommen werden.

was ihm sicherlich nicht gefallen wird

Anzunehmen. Trotzdem hat er für den Mietausfallschaden aufzukommen, wenn die Mietminderng dem Grunde und der Höhe nach berechtigt ist.

und die "schlaue Vermieterin" ihm auch noch Daten weitergibt,

Das muss sie sogar, denn wer einen Forderungsanspruch Schadensersatz geltend macht, muss den auch glaubhaft darlegen.

obwohl keine Zustimmung unsererseits erteilt wurde.

Die wäre insoweit auch nicht erforderlich.

Selbstverständlich kann der Vermieter vom Verursacher versuchen Schadenersatz zu erlangen - nur Euren Namen darf er dabei nicht nennen.

Also ist es an Dir und Deinem Freund den Eigentümer und die Verwaltung über diese Drohung zu informieren. Mehr bleibt Euch derzeit nicht wirklich.

Bleibt - je nach "Umfang" der Drohung u.U. nur noch eine Anzeige bei der Polizei.

Selbstverständlich kann der Vermieter vom Verursacher versuchen Schadenersatz zu erlangen - nur Euren Namen darf er dabei nicht nennen.

Und warum sollte der Verpflichte mit diesen vagen Behauptungen dann zahlen müssen? Selbstverständlich hat der Geschädigte den Forderungsanspruch seines Schadens durch Mietausfall wg. Mietminderung glaubhaft darzulegen. Dazu muss er nachvollziehbar begründen, wer aus welchem Mietmangel heraus wie hoch die geschuldete Miete gemindert hat und warum dem Verursacher gegenüber deswegen ein Schadensersatzanspruch bestehen soll.

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Ich kann zum Thema Weitergabe deiner Kündigung an den "Verursacher" aus beruflicher Kenntnis sagen dass er das darf.

Für die Morddrohung gegenüber deinem Freund ist die Staatsanwaltschaft zuständig. 

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

siehst du falsch und ihr könnt nix tun

du verlangst von dem VM schadensersatz, den er seinerseits von dem M will

also muss der VM dem M auch darlegen, welcher schaden ihm entsteht

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