Datensicherung - bestes System?

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4 Antworten

Da die Frage nicht eindeutig ist, gibt es auch viele mögliche Antworten:

  1. Datensicherung für das ganze System: Hier empfiehlt sich ein Windows-unabhängiges Programm. Ich benutze das Paragon Backup Version 9, die gabs seinerzeit noch frei auf DVD (PC-Welt 11/08). Benutzt man eine solche Systemsicherung ist unbedingt die Trennung von System und eigenen Daten auf verschiedenen Laufwerken sinnvoll.
  2. Einmaliges (oder mehrmaliges) Backup aller eigener Daten: Dazu benötigt man kein Programm, einfach die Ordner auf eine externe Platte ziehen.
  3. Regelmäßige Synchronisierung der eigenen Daten: Dabei werden alle Veränderungen erkannt (neue Dateien, gelöschte Dateien, geänderte Dateien) und auf dem Backup-Datenträger gespiegelt (wahlweise auch beidseitig synchronisiert.) Auch hier sind gelöschte Dateien nach der Spiegelung auf dem Backup gelöscht (wie bei Raid), aber es gibt bei dem Programm FreeFileSync (kostenlos, bei Google leicht zu finden) die Möglichkeit der Versionierung, d.h. geänderte/gelöschte Dateien werden in einem extra Ordner aufgehoben. Damit arbeite ich seit Jahren ohne Probleme, fast tägliche Synchronisierung. Zu Beachten: Backup gilt dann als einigermaßen sicher, wenn die Daten 3-fach synchron vorhanden sind (möglichst noch an verschiedenen Standorten)

zu 3:

  • das geht auch mit bereits vorhandenen Programmen, welche da sind XCOPY und ROBOCOPY
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Hallo Sebastian, ich nehme die kostenlose Software "Clonezilla" - einfach von z.B. chip.de downloaden und iso Live-CD brennen. Mit Clonezilla kann man Platten clonen, Platten bzw. Partitionen als Image sichern usw., Clonezilla geht mit allen gängigen Datei- systeme wie FAT,NTFS, ext2, ext3, ext4, Reisser ..... klaglos um. Ich sichere schon seit über 10 Jahren mit Clonezilla, Restore bzw. Wiederherstellung ist in sehr kurzer Zeit machbar und sehr sicher. Ich hatte noch nie einen Datenverlust - ich war bis zu meinem Ruhestand als selbstständiger Programmierer für Anwendungs-Software im ERP Sektor
tätig. Ablauf CD reinlegen und mit Live-CD starten, bootreihenfolge notfalls im BIOS änderen (1. CD-Laufwerk, 2. int. Festplatte). Clonezilla wird temporär in den Haupt- speicher geladen, man wählt das Ziellaufwerk u. Verzeichnis für die gepackte Image- sicherung aus und danach wählt man das zu sichernde Quell-Laufwerk aus und dann wird die Sicherung gestartet. Ich habe auch schon die Kauf-Software von Acronis benutzt, diese war damals für Linux-Umgebungen nicht der Hit und ich arbeite hauptsächlich mit 5 Linux-Rechnern und 1 Win-7-Rechner . Ich bin mit Clonezilla immer gut gefahren, die Software ist kostenlos und arbeitet problemlos, was will man mehr?

Ein Image der ganzen Festplatte empfehle ich dir dazu. Diese Sicherung auf eine externe Festplatte gespeichert, ist sehr gut geeignet. Hatte schon 2 - 3 mal davon profitiert, weil nichts mehr ging. Dann habe ich mein Image von letzter Woche drauf gespielt und alles war wieder da. Eine super Sache.

Dazu brauchst du ein Image Programm wie z.B. von Acronis. Habe dieses auch und bin zufrieden damit. Es soll auch gratis Programme geben.

Ich mache alle 1 - 2 Wochen wieder so ein Image, damit ich im Falle eines Falles nicht zuweit zurück liege. Diese Images lasse ich dann einige Monate auf der externen Festplatte gespeichert, bevor ich sie lösche. Es hat ja genug Platz da drauf.

Eine Datenspiegelung mitten einer zweiten Festplatte (Mirror / Raid1) ist keien Datensicherung sondern sichert lediglich den weiteren Betrieb bei einem Hardwareausfall.

Ab Windows 7 gibt es auch lokal die Vorgängerversion, mit der sich gelöchte daten schnell wieder herstellen lassen. Ein echtes Backup wird jedoch auf einen externen (USB) Datenträger gespeichert. Windows liefert zwar auch hier eigene Programme mir, aber es gibt auch für diesen Anwendungsfall sehr gute freie Software im Netz.

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