Datenschutz beim Arzt sicher?

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7 Antworten

der arzt sowie die arzthelferinnen unterliegen der schweigepflicht. solange dein name nicht genannt wird, wird auch nichts über dich ausgeplaudert. es ist kein problem wenn die helferin zu ihrer freundin sagt "wir haben da einen patienten mit der diagnose krebs, dem geht es sehr schlecht, der tut mir leid...". es wird aber ein problem wenn sie sagt "aask1000 hat die diagnose krebs...".

solltest du allerdings erfahren das vertrauliche daten von dir an dritte ausgeplaudert wurden, so musst du dich bei dem arzt beschweren bzw. über den arzt kannst du dich bei der ärztekammer beschweren. in der regel reden weder ärzte noch arzthelferinnen privat über ihre patienten.

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Abgesehen von der Frage - der Datenschutz ist ja juristisch eindeutig - Umsetzung in der praxis, wie überall wo Menschen am Werk sind, anfällig, halte ich es für äußerst paranoid, "nicht mal dem besten Freund" solche Dinge anzuvertrauen.

Privatsphäre schön und gut, aber Platz für enge Bindungen und Vertrauen sollte ja auch noch sein.

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Kommentar von aask1000
02.03.2016, 13:58

Vertrauen ist wichtig ja aber Unter bestimmten Bedingungen ist es besser nichts zu erzählen weil das sich negativ auswirken kann, ich meine man muss auch nicht unbedingt andere mit bestimmten Sorgen belasten und traurig machen

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Kommentar von Seanna
02.03.2016, 14:03

Stimmt. Mich macht nur eine generelle Haltung von "ich rede mit niemandem über meine Gesundheit" immer stutzig. Beispielsweise ist ja eine Diagnose von gelegentlich auftretender Migräne idr keine Belastung für Angehörige, während ich zb bei Krebs das Dilemma verstehen könnte... Wenn man auch geteilter Meinung sein kann betreffend Informieren oder verheimlichen.

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Ich empfehle, sich über das Thema keine - oder nicht zu viel - Gedanken zu machen. Schließlich bist Du krank und brauchst Hilfe und bekommst sie hoffentlich auch. Und darum geht es . Das steht ganz im Vordergrund.

Natürlich gibt es juristische Gesichtspunkte. Umgekehrt ist es nunmal da, wo Menschen sind, so, dass es menschelt. Wir wollen doch alle nicht nur von Maschinen oder Computern betreut werden. 

Ich bin ein gebranntes Kind, aber rückblickend sehe ich die Sache genau so.

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Kann ich dir aus lebhafter Erfahrung berichten, in Arztpraxen wird einiges ausgeplaudert, über Patienten gelästert und privat weiter erzählt. 

Gerade wo Empfang und Wartezimmer offen sind. Da haut es mich zuweilen fast aus den Socken, was man da mit hört. Da wird ja auch locker der Name bei der Begrüssung und Verabschiedung gesagt.

Ich wurde schon beim Einkaufen auf meine Krankheit angesprochen, meine Freundin wurde angesprochen, dass man mitgehört hat, dass man sie zur Eheberatung geschickt hat. 

Ärzte und Personal setzen sich sehr leichtfertig, auch über ein ausdrückliches Verbot, nichts weiter zu leiten hinweg. Ihnen passiert so gut wie nie etwas.

Ich persönlich kenne nur wenige Ärzte die sich strickt an die Schweigepflicht halten.

Ach ja, kennt jede Frau die Schwanger ist, da flattert sofort Werbung ins Haus. 

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Ärzte, Arzthelferinnen, Polizisten, Anwälte etc etc etc... 

Alles nur MENSCHEN! Es gibt welche die ihre Verantwortung ernst nehmen und aber leider auch A - Löcher die tratschen! 

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Arzt und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Auskünfte an Arbeitgeber sind nicht erlaubt - außer, wenn eine schriftl. EV-Erklärung des Pat. vorliegt.

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Kommentar von Repwf
02.03.2016, 13:56

"Nicht erlaubt" garantiert allerdings kein menschliches Fehlverhalten 

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Auf einer Skala von eins bis zehn (eins = schlecht; zehn = gut), eins bis drei.

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