Datenbank oder digitales Ordnersystem (Programm) für Notizen/Gedanken?

3 Antworten

Daist schon was dran, ich verstehe schon Dein Problem. Man kann sich nicht alles merken, was man nicht vergessen möchte und wenn man sich alles sufschreibt, findet man nicht den Ort, wo man es hingeschrieben hat. In der Bundespressestelle z.B., wo alle Zeitungsberichte aufbewahrt werden, werden hochkomlizierte Verfahren verwendet, um jede benötigte Information wiederzufinden. Auch das Internet verwendet ähnliche Verfahren im Zusammenhang mit Suchmaschinen. Für den Hausgebrauch sind das natürlich keine Optionen. Eine Datenbank dafür zu nutzen ginge schon, nur braucht man dafür ein geeignetes Konzept. Genauso wie beim Aktenschrank benötigt man eine Aktenordnung, nach dem abgelegt und gesucht wird. Die Datenbank hat dabei den Vorteil, dass auch nach mehreren Kriterien gleichzeitig ablegen kann: nach Datum, nach Thema, nach betroffenen Personen usw.

In der Praxis läuft das so ab: Man hat einen mehr oder weniger umfangreichen Text, der einem wichtig ist und den man bei Bedarf wiederfinden möchte. Nun muss man sich vorher schon Gedanken machen, nach welchen Begriffen man suchen würde und diese Begriffe als Suchargumente (sog. Deskriptoren) dem Text zuzuordnen, wobei man natürlich einem Text auch mehrere Deskriptoren zuordnen kann. Bei der Suche gibt man dann die Deskriptoren als Suchargument an, ggf. auch logisch verknüpft (mit und und oder) und kommt so an die gewünschten Texte. Das ganze steht und fällt mit der Deskripierung und der Sorgfalt beim Ablegen der Texte.

Ich würde mich nach sowas wie eine Bilderdatenbank umsehen und prüfen, ob man statt Bilder auch Texte hinterlegen kann.

ein datenbanksystem hast du schon: dein ordner auf dem PC. jedes andere system kann deine daten nicht besser strukturieren. ich vermute, dass du nicht mal eine tiefergehende strukturierung  mit hilfe von unterordnern hast (z.b. kategorien, datum). oder in deinen notizen auch keine stichwortlisten.

ich glaube, du erwartest von der computerei, dass diese eine fortsetzung deines hirns sein kann. soweit sind wir noch(?) nicht. 

auf dem pc hast du ja die suchfunktion im explorer. du musst aber bei den ordneroptionen einstellen, dass er auch nach inhalten suchen soll. 

und die notizen auf dem iphone kannst du ja auch in deinen PC-ordner schieben

es fragt sich aber schon, wozu du das machst, wenn das soviel ist, dass nur nicht mal mehr die zeit hast, das zu lesen. (geschweige denn, das ganze für eine "richtige" datenbank sinnvoll aufzubereiten)

wg. dumme antworten: deine umgebung reagiert wohl auch mit unverständnis auf deine aktivität.
aber du wirst wohl wissen, was dir das bringt.

Das soll jetzt keine dumme Antwort sein aber über die Sinnhaftigkeit alles nieder zu schreiben würde ich mir schon Gedanken machen.

Bei 10 Seiten pro Tag + deine digitalen Notizen wirst du nie dazu kommen diese zu lesen - zeitlich unmöglich, du produzierst ja laufend neue Ideen und müsstest die alten lesen und hättest daraus wieder neue Ideen usw.

Schreib es einfach in eine Textdatei und wenn sie zu groß wird fang eine neue an. Eine Struktur bringt da wenig da du es sowieso nicht verarbeiten kannst.

Bin ich selbst schuld, das meine Kollegin genervt reagiert?

Ich habe vor 4 Monaten die Abteilung gewechselt. Ich hab mich wirklich gefreut Neues zu lernen und wieder mehr gefordert zu werden. Ich kam in die Abteilung um der Kollegin um die es geht zu helfen und Sie zu vertreten, wenn Sie im Urlaub ist o.ä. Die ersten Wochen saß ich fast den ganzen Tag bei Ihr und Sie hat mir alles was gerade anfiel gezeigt. Ihre Arbeit ist sehr umfangreich. Nach 2-3 Wochen habe ich dann einiges allein an meinem Arbeitsplatz bearbeitet. Sie hat mir viel Arbeit gegeben und ich habe sie gefragt, wenn ich Fragen hatte. Ich habe mir auch viele Notizen gemacht, es hat echt Spaß gemacht. Da viele Dinge nur einmal im Monat anfallen, ist mir zuerst nicht so aufgefallen, dass sie mir nicht mehr so viele Aufgaben abgab. Sie zeigte mir immer weniger und bearbeitet die Sachen selbst. Ich mache nur eine Sache (nennen wir es Projekt 1) regelmäßig davon (wenn etwas anfällt) und ansonsten mache ich nebenher die Arbeit die ich vor dem Wechsel gemacht habe. Also ich helfe der anderen Abteilung. Wenn Sie in Urlaub geht soll ich sie vollkommen vertreten, naja ich hoffe das meine Notizen da reichen. Ab und zu gibt sie mir noch kleine Aufgaben. Aber so richtig gefordert bin ich dann doch nicht.

Wenn ich arbeiten bei Projekt 1 habe, dann fallen hier und da doch einige Fragen an. Ich frage Sie dann auch immer, bin immer nett, mache mir Gedanken. Am liebsten will ich alles genau verstehen, deshalb stelle ich dann vielleicht auch die eine oder andere Frage mehr. Mir ist aufgefallen, dass Sie mir oft patzig antwortet, genervt rüber kommt und nach einiger Zeit wurde ich dadurch richtig verunsichert. Ich fühle mich jetzt, wenn ich Fragen stelle wie ein kleines Mädchen und Sie behandelt mich einfach merkwürdig.

Allgemein ist sie irgendwie komisch. Sie spricht nur das Nötigste mit mir. Wobei sie mit anderen doch hier und da auch mal private Themen hat. Sie hat kein Interesse an mir. Sie kommt mir so vor als wäre Sie unzufrieden und genervt. Sie arbeitet ja für die Chefs. Aber Ihre Arbeit will Sie ja auch nicht abgeben. Ich komme mir wirklich so vor als wäre ich total dämlich und als wären meine Fragen voll unnötig. Ich bin auch erst Anfang 20 und Sie ist doppelt so alt wie ich, hat natürlich viel mehr Erfahrung als ich.

Vielleicht kann mir jemand sagen wie ich mich verhalten soll. Ich möchte auch Spaß am Arbeitsplatz haben. Sie ist ja auch die einzige die ich habe. Alle anderen sitzen in einem anderen Raum. Es ist so schrecklich, wenn du den ganzen Tag kaum ein Wort wechselst.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?