Daten für die Unterhaltsberechnung

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2 Antworten

Zur Unterhaltsberechnung sind die Unterlagen heranzuziehen, aus denen sich das Einkommen und erforderlichenfalls das Vermögen ergibt. Gehaltsabrechnungen oder ein anderer Gehaltsnachweis des Arbeitgebers reichen normalerweise aus. Ein Steuerbescheid macht regelmäßig nur bei Selbständigen Sinn. Möchte der Unterhaltspflichtige irgendwelche besonderen Belastungen, die sich auch aus dem Steuerbescheid ergeben können, geltend machen, dann kann er das ja durch andere Nachweise belegen. Datenschutz gibt es nicht. Der Unterhaltspflichtige hat Auskunft über sein Einkommen und sein Vermögen zu geben; diese Pflicht ist einklagbar.

Wenn Du meinst das Du Deine Daten schützen möchtest, weil Sie Deine Frau nicht sehen darf, mach kopien der Abrechnungen und schwärze dann die entsprechenden Werte schwarz. Notfalls kannst Du jetzt noch mal davon eine Kopie machen. Dann sind die gestrichenden angaben nicht mehr zu entschlüsseln.

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