Dass die Kirchen immer weniger Gläubige haben weiß jeder. Was passiert langfristig mit deren Besitz, Ländereien? Ist die Kirchensteuer noch haltbar?

9 Antworten

Ob wirklich gläubig oder nicht, interessiert nicht, so lange die Leute auf dem Papier der jeweiligen Kirche angehören. Und insbesondere durch Kirchensteuern wurden diese beispielsweise in Deutschland schon immer finanziert. Egal wie wenige Mitglieder sie in Zukunft haben mögen, werden die wenigen in der Zukunft immer noch Kirchensteuern zahlen. Und dann gibt es ja auch noch den Reichtum, Grundstücke und weiteren Besitz der Kirche, den diese nicht erst seit gestern hat.

Und insbesondere durch Kirchensteuern wurden diese beispielsweise in Deutschland schon immer finanziert. 

Das klingt, als ob die allein durch die Kirchensteuer finanziert werden würden!

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@JTKirk2000

"Insbesondere" bedeutet nach allen Synonymwörterbüchern "hauptsächlich", "zumeist".

Und genau das ist eine Lüge!

Und was verstehst du unter "schon immer"??

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@666Phoenix
"Insbesondere" bedeutet nach allen Synonymwörterbüchern "hauptsächlich", "zumeist".

In der Tat und genau das meinte ich auch.

Und genau das ist eine Lüge!

Ganz sicher nicht. Ein Großteil der Finanzierung der Kirche geschah durch die Kirchensteuern und ist auch immer noch so, aber nicht nur. Außerdem gab es schon damals Finanzierungen etwa durch Ablassbriefe und auch heute gibt es immer noch Spenden zur Unterstützung beispielsweise der Renovierung von Kirchengebäuden, was schlussendlich auch die Kirche finanziell entlastet und dadurch finanziell unterstützt.

Und was verstehst du unter "schon immer"??

Wie lange konnte denn die Kirche durch Deutschland irgendwie finanziell unterstützt werden?

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@JTKirk2000

Kirki, du haust wieder alles durcheinander:

die Kirchensteuer gibt es erst seit Beginn 20.Jhdt.

Ablassbriefe gibt es seit Ende 16. Jhdt. nicht mehr.

Wenn du mal was Ausführliches zu den Kirchenfinanzen lesen willst, dann empfehle ich eine ausführliche Dokumentation:

Carsten Frerk, "Violettbuch Kirchenfinanzen - Wie der Staat die Kirchen finanziert", Alibri-Verlag, 2010

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Die Kirchen sind Eigentümer ihrer Immobilien, auch wenn sie keinen einzigen Gläubigen mehr haben sollten, allerdings verkaufen sie vieles, die Kirchensteuer wird nach wie vor von den Mitgliedern erhoben, sie mag daher insgesamt weniger werden, in der Höhe für den einzelnen aber eventuell erhöht werden.

Die Einnahmen der Kirchen als Wirtschfaftsunternehmen ( Heime/Kindergärten/ Krankehäuser ect.) reichen schon aus um noch Gewinne zu erzielen. Gold und Geschmeide kann zur Not später noch verkaufen.

Na ja, nicht mal der Papst kann von einem Kirchturm abbeißen. Vermögenswerte haben und Geld haben sind zweierlei, zumal der Unterhalt der kirchlichen Immobilien auch nicht von Pappe ist.

Was passiert langfristig mit deren Besitz, Ländereien?

Die Behandlung solcher Probleme hat doch hier im Land Tradition:

Da gründet der Staat eine "Treuhand" aus völlig integren und verantwortungsvollen Mitarbeitern, die selbst keine Beziehungen zu den Besitzungen haben. :-)

Die Besitzungen selbst werden dann, wenn sie noch einigermaßen lukrativ erscheinen, einbehalten oder "zurück übereignet", und der Rest wird zu Pfennigbeträgen verramscht!

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