Das Wissen vor einer technischen Ausbildung?

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2 Antworten

Man 'flutscht' leichter durch die Ausbildung und besteht die Prüfung sicherlich stressfreier, wenn man seine Lehre nicht gänzlich umgebumst beginnt und Vorkenntnisse und generelles Interesse mitbringt.

Ich habe Azubis kennengelernt, die Dinge sagten wie: "Ich lerne jetzt Maurer, weil man als Fotograf in der Ausbildung zu wenig verdient."
Natürlich schaffen die die Maurerprüfung, aber sie würden nicht bis an ihr Lebensende als Maurer arbeiten. Es gibt aber auch welche, die abbrechen oder die Prüfung nicht schaffen.

Ich selber hatte mich für eine Ausbildung entschieden, vor der ich der Meinung war, dass ich sie bestehen würde, ohne irgendetwas dafür lernen (im Sinne von 'Pauken', 'Hausaufgaben', 'Verständnisprobleme') zu müssen.
Hat planmässig funktioniert. Lehre verkürzt, Jahrgangsbester und 3 Jahre später ebenfalls als Jahrgangsbester die Meisterprüfung absolviert. Das hätte ich z.B. Koch sicherlich so nicht hinbekommen. In anderen Berufen hingegen schon.
Insofern weiss ich, dass es vorteilhaft sein kann, wenn man etwas Vorkenntnisse und Bock auf die Sache hat.  

Man sollte seinem inneren Ruf folgen.

Deshalb nennt es sich ja Ausbildung, man beginnt von Anfang an. Man sollte ein gewisses Interesse mitnehmen, aber viel Vorahnung ist nicht nötig, um diese Ahnung zu bekommen lässt man sich ausbilden.

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