Das wichtigste Lernen findet in den ersten 5 Kindheitsjahren statt.

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Und wird durch das formelle (schulische) Lernen oft zerstört.

Statt Argumente empfehle ich das Buch "How Children Fail" von John Holt, welches auf Deutsch leider den Titel "Aus schlauen Kindern werden Schüler" trägt. Dabei spiegel der deutsche Titel meiner Meinung nach nicht, dass das wissbegierige Kinder in der Regel (meistens in staatlichen Schulen) einen gewaltigen Dämpfer bekommen, was ihre Neugierde und ihre Art des Lernens anbelangt.

Nur ist das mein Thema für meine Arbeit. Und da soll ich keine Abhandlung über das Lernen schreiben sondern nur einfach, was dafür spricht, was dagegen spricht - argumantativer Essay. Beispielsweise (und ganz plakativ): Kind lernt nicht richtig sprechen, erwirbt dadurch nicht gescheit die Schriftsprache, hat deshalb Einschränkungen in der Berufswahl. Oder: Kind wird vernächlässigt/erfährt Gewalt in der frühen Kindheit, gestörte emotional-soziale Entwicklung, gerät deshalb auf die schiefe Bahn/wird selbst gewalttätig etc. Oder andersrum: Kind aus gutem Hause, hat alles lernen können/dürfen, rutscht trotzdem ab. Oder: Kind lernt nicht richtig sprechen, kann durch Therapie jedoch wieder reguliert werden. Von sowas bitte mehr =) Trotzdem danke!

1
@LolleFee

Für mich spricht vieles für "individuelles Lernen" und vieles gegen das "genormte Lernen".

Kinder lernen am besten, wenn sie dort abgeholt werden, wo sie stehen. D.h. nicht jeder von ihnen ist zur gleichen Zeit für das gleiche Thema bereit. Dann wäre zu berücksichtigen, wie die jeweiligen Kinder am besten lernen.

Auch das ist hilfreich.

Was die Zukunftsprognosen anbelangt, gebe ich in Sachen (formelles) Lernen nichts darauf.

Schließlich kann keiner wissen, was mal aus dem Kind in deinem Beispiel werden wird. Dafür gibt es zu viele unbekannte Komponenten.

0

Was möchtest Du wissen?