Das wäre ein Kündigungsgrund?

17 Antworten

Es ist ein Grenzbereich - wenn Du Deinem Chef erläuterst, daß Du lediglich Deinem besten Freund hilfst, sein Auto wieder flott zu bekommen, wird er besänftigt sein.

Grundsätzlich ist es so, daß nicht nur die Bezahlung entscheidend ist, sondern ob dieser "Freundschaftsdienst" Dich so sehr beansprucht, daß es Deinen normalen Job beeinträchtigt.

Und es ist halt weniger problematisch, wenn ein Mechaniker beim Tapezieren hilft als wenn er seinen Job nach Arbeitsschluß fortsetzt

Und das ist die beste Antwort hier.

Alles andere sind pure Annahmen und Vermutungen.

Es geht darum, dass dein "Freundschaftsdienst" deine reguläre Arbeitsleistung beeinflussen könnte. Dein Chef zahlt dich schliesslich dafür.

Eine Bezahlung des "Freundschaftsdienstes" ist da, wie Midgarden schrieb, erstmal nicht entscheidend.

Auch ein blick in den Arbeitsvertrag könnte helfen. Oft sind Nebentätigkeiten nämlich dort als meldepflichtig aufgeführt. Ist das der Fall, kann dies also tatsächlich ein Kündigungsgrund sein.

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@mick7

tschuldigung, ich nehme nicht an, ich WEISS. eine kündigung wegen vermuteter schwarzarbeit in seiner freizeit ist NICHT ohne vorherige abmahnung möglich. sehr wohl möglich ist eine kündigung, wenn der arbeitnehmer in krankenstand geht, um währenddessen bezahlter schwarzarbeit nachzugehen, oder wenn er sich durch vortäuschung falscher tatsachen (zb arzttermin) freizeit erschleicht und diese zur schwarzarbeit nutzt. was ichbins macht, ist nicht strafbar, nachdem auch deutlich in der frage steht, dass er NACH FEIERABEND seinem freund hilft. selbst wenn im arbeitsvertrag drin steht, dass schwarzarbeit ein kündigungsgrund wäre, ist durch den arbeitgeber nachzuweisen dass der arbeitnehmer WÄHREND SEINER ARBEITSZEIT schwarzarbeit betrieben hat, weiters ist selbst in diesem falle eine fristlose kündigung anfechtbar, da eine abmahnung bei einem derartigen vergehen vorangehen muss. eine unentgeltliche tätigkeit ist keine nebentätigkeit. ich kann in meiner freizeit unentgeltlich layouten was ich will, für wen ich will, und es geht kein schwein was an, auch nicht meinen arbeitgeber.

ich sehe im posting von ichbins keinerlei beeinträchtigung seines jobs. die bezahlung ist selbstverständlich entscheidend. ich hab ja auch keinen nebenerwerb als möbelpacker, wenn ich meinem bekannten beim umzug helfe.

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@mick7

Tja mick7, hättest du geschwiegen, hättest du als weise gegolten! Lies mal ein bißchen im Gesetzestext nach. Dort steht :" Keine Schwarzarbeit sind Dienst- oder Werkleistungen, die erbracht werden

- von Angehörigen im Sinne des §15 AO oder Lebenspartner

- AUS GEFÄLLIGKEIT

- im Wege der Nachbarschaftshilfe

- im Wege der Selbsthilfe im Sinne des §36 ABS. 2.2 WoBauG bzw. § 12WoFG

Also bitte bei der nächsten Antwort erst überlegen, ob du wirklich Ahnung von der Materie hast!  ;)

 

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Dass du kein Geld dafür nimmst, kannst du zwar behaupten, dein Chef braucht das aber nicht zu glauben. Schwarzarbeit ist es trotzdem und es ist auch ein Kündigungsgrund. Zwar reicht es wohl nicht für die fristlose Kündigung, aber du solltest dich schon mal auf dem Arbeitsamt melden als "arbeitssuchend"

Schwarzarbeit ist in erster Linie Steuerhinterziehung und hat nichts mit dem Arbeitsverhältnis zu tun, wenn es außerhalb der Arbeitszeit und der Arbeitsstelle geschieht. 

Allerdings gibt es die Ausnahme, wenn Du vertraglich verpflichtet bist keine Nebentätigkeiten nachzugehen, insbesondere in der selben Branche.  Auch wenn diese Regelung nicht besteht, solltest Du immer vorsichtig sein, wenn Du Freundschaftsdienste leistest, auch Kollegen und Chefs können manchmal komisch reagieren, obwohl sie es selbst so machen.

Der Chef hat einen Kündigungsgrund, weil er das so sieht und kann kündigen. Dir bleibt dann das Arbeitsgericht.

Überlege doch mal, Du schnapst der Firma einen mögliche Reperaturauftrag weg und glaubst, dass es toleriert wird? Das glaubst Du doch wohl nicht.

 

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