Das vorhergesagte Sonnenwunder von Fatima - ein Phänomen nach Vorhersage durch drei kleine Kinder?

8 Antworten

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Genau das macht es ja interessant. Schließlich haben sich ja 10000nde Leute an dem Tag dort versammelt, wie es den Kindern drei Monate vorher gesagt wurde. Das die Kinder schulisch nicht herausragend waren ? Das spielte wohl wirklich keine Rolle. Die Schüler haben es ja nicht vorhergesagt, das Datum wurde ihnen über eine Erscheinung mitgeteilt.

Das dann Wissenschaftler 70 Jahre später ihre Theorien aufstellen, wie Saharastürme usw. ist schon fast lustig. Unter den ca. 40000 Zeugen am 13.okt.1917 waren ja nicht nur Gläubige, sondern auch eine Menge kritischer Zeitungsleute.

Weshalb lustig? Sie waren dabei .. doch wirkliche Erklärung konnten sie wohl nicht liefern. Es geht ja nicht ums widerlegen eines Wunders, es geht um das erlernen der Natur. 

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@Digarl

Sorry, mit lustig meinte ich die Erklärung von Wissenschaftlern in den 80er Jahren.

Bei Wikipedia unter dem Punkt "Bewertung der Ereignisse" sind fast alle Stellungnahmen zu der Sache, die erst Jahrzehnte später gemacht wurden, von Leuten, die nicht dabei waren. Die eher unreligiösen Presseleute, die 1917 dabei waren, haben die Sache nie abgestritten. Eher bestätigt. Für mich war es jedenfalls ein Wunder.

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@janfred1401

Achso, ich dachte du meintest die allgemeine Erforschung von vergangenen, gut protokollierten Ereignissen. 

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Wenn ich Dir heute ein Mondwunder prophezeihe, das in 100 Tagen stattfinden wird, und Du unterstellst mir großen Glauben und daß ich die "Jungfrau Maria" gesehen habe, und Du bist selber gut gläubig und sehnst Dich nach einer Bestätigung Deines Glaubens durch irgendein Wunder - dann wirst Du auch das Mondwunder erleben. 

Es ist eine "self fulfilling prophecy", die auf extrem bereitwilligen Boden gefallen ist. Für die Kinder war es ein Spiel, das ihnen mit der Zeit über den Kopf wuchs - die Fatima-Freunde mögen mir verzeihen, daß ich an ihren Glaubensinhalten rüttle. Die Fatima-Kinder hatten längt die Erzählungen von anderen "Erscheinungen" gehört, namentlich die in Lourdes. Es gibt auch eine Reihe von ziemlich entlarvenden Interviews mit Menschen, die Zeugen des "Wunders" und ziemlich unbeeindruckt waren. Aber diese Gespräche waren nicht spektakulär genug und paßten nicht in die Nachrichtenlage, um so mehr als Fatima sich erhoffte, als Ort ebenso profitieren zu können wie Lourdes. 

Das eigentliche Wunder ist nicht, daß Gott sich etwa durch das Aushebeln der Naturgesetze legitimiert hätte - das tat Jesus schon nicht auf Anforderung - sondern daß Menschen Kraft und Glauben schöpfen durch die Begegnungen mit Fatima und den Menschen, die sie dort treffen. Und in sofern hat auch dieser Ort seinen spirituellen und menschlichen Wert. Gruß, q.

Ich gehe davon aus, dass der Kern der Frage ist, ob das Sonnenwunder als Beweis dafür dienen kann, dass die 3 Kinder eine Privatoffenbarung erfahren haben. Hierzu folgendes:

Es wurde ein Wunder für den 13. Oktober 2017 vorhergesagt, aber nicht genau, was für ein Wunder. Zum Zeitpunkt des "Wunders" wurde die Sonne mit Sonnenteleskopen beobachtet und es wurden keinerlei Auffälligkeiten entdeckt. Ein Sonnenwunder im eigentlichen Sinne gab es überhaupt nicht. Von den tausenden Besucher, die extra gekommen waren, um ein Wunder zu beobachten, nahmen aber einige eine "tanzende Sonne" wahr.

Es war eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Menschen, deren Religiosität von der sozialistischen Regierung rücksichtslos unterdrückt wurde, sehnten ein Wunder herbei und erwarteten eines. Und so deuteten sie natürliche Vorgänge als Wunder.


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